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Ausbruch,  

der; -[e]s, Ausbrüche: 1. a) das gewaltsame Ausbrechen aus einem Gewahrsam; Flucht: der A. der Gefangenen; b) (Milit.) das Durchbrechen der feindlichen Linie bei dem Bemühen, aus einer Einkesselung durch feindliche Truppen herauszukommen: einen A. wagen; c) das Sichlösen aus einer Bindung, das Verlassen einer Gemeinschaft: der A. aus der bürgerlichen Gesellschaft. 2. a) plötzlicher Beginn: der A. des Krieges, der Meuterei, des Streites; b) plötzliches, heftiges Einsetzen von etw.: der A. einer Krankheit, Krise; ein A. von Heiterkeit; der A. (die Eruption, die mit Heftigkeit einsetzende Tätigkeit) des Vulkans; der Konflikt kam ganz plötzlich zum A. 3. plötzliche Affektentladung; sich mit Heftigkeit äußernde Gemütsbewegung, Gefühlsentladung: sich vor jmds. unbeherrschten Ausbrüchen fürchten. 4. (Weinbau) Wein, der aus besonders ausgelesenen, überreifen Trauben hergestellt wird; Auslese. 5. (Bergbau) durch Sprengen entstandener Hohlraum unter Tage: ein A. wird durch den Ausbau gesichert.