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auseinander  

aus|ei|nạn|der <Adv.>:

1. an voneinander entfernten Orten [befindlich]; räumlich od. zeitlich voneinander getrennt: die Köpfe waren zu weit a., um auf ein Bild zu passen; die Kinder sind im Alter nicht weit a. (ugs.; sind fast gleich alt);

*a. sein (ugs.; [von Personen] nicht mehr zusammen sein, sich getrennt haben.ugs.; nicht mehr bestehen, aufgelöst sein: die Ehe ist a. landsch.; aufgeregt, verstört sein).


2.eines aus dem anderen heraus: etw. a. entwickeln; Formeln a. ableiten.
auseinander  

auseinander  


1. a) voneinander entfernt/getrennt, vereinzelt, zerstreut.

b) fort, in verschiedene/entgegengesetzte Richtungen, voneinander weg.

2. defekt, entzwei, geteilt, in einzelne Stücke/Teile; (ugs.): kaputt.

[auseinander]
auseinander  

aus|ei|nạn|der <Adv.>:

1. an voneinander entfernten Orten [befindlich]; räumlich od. zeitlich voneinander getrennt: die Köpfe waren zu weit a., um auf ein Bild zu passen; die Kinder sind im Alter nicht weit a. (ugs.; sind fast gleich alt);

*a. sein (ugs.; [von Personen] nicht mehr zusammen sein, sich getrennt haben.ugs.; nicht mehr bestehen, aufgelöst sein: die Ehe ist a. landsch.; aufgeregt, verstört sein).


2.eines aus dem anderen heraus: etw. a. entwickeln; Formeln a. ableiten.
auseinander  

Adv.: 1. a) an voneinander entfernten Orten [befindlich]; räumlich od. zeitlich voneinander getrennt: die beiden Familien wohnen weit a.; ihre Zähne standen weit a.; die Vorgänge liegen zeitlich weit, zwei Jahre a.; die Kinder sind im Alter nicht weit a. (ugs.; sind fast gleich alt); *jmdn., etw. a. halten (jmdn., etw. voneinander unterscheiden, nicht verwechseln): sie konnte die Zwillinge, Ursache und Wirkung nicht a. halten; jmdn., etw. a. kennen (ugs.; jmdn., etw. unterscheiden können): Zwillinge nicht a. kennen; a. sein (landsch.; aufgeregt, verstört sein): sie war ganz a. b) in [zwei] verschiedene, entgegengesetzte Richtungen, voneinander weg: die Gitterstäbe a. biegen; die Demonstranten, eine Herde a. jagen, scheuchen, sprengen, treiben; die Arme, Beine, Zähne a. machen; die Kisten a. schieben; die Finger a. spreizen; die Gardinen a. ziehen; weiter kriege, bekomme ich die Zehen nicht a.; ich habe die Stühle etwas a. gerückt; der Wind wehte den Sand a.; a. fahren, fliehen, fliegen, flitzen, laufen, spritzen, stieben, streben, strömen, treiben; die Afrikanische und die Amerikanische Platte driften a.; die westlichen Staaten drohen immer weiter a. zu driften (sich voneinander zu entfernen); der Vorhang ging a.; die Menschenmenge war a. getreten, gewichen; das Laub war a. geweht; die beiden haben ein Jahr zusammen gewohnt, aber dann sind sie wieder a. gezogen; sie wollte die beiden Freunde durch ihr Gerede a. bringen (entzweien); er versuchte vergebens, die beiden Streithähne a. zu bringen (zu trennen); das Garn a. fitzen (ugs.; entwirren); Nägel a. klauben (landsch.; trennen); eine Familie a. reißen (trennen); ein Wort a. (getrennt) schreiben; die guten und die schlechten Nüsse a. sortieren (voneinander trennen); Kabel a. ziehen (entwirren); ein Gummiband a. ziehen (in die Länge ziehen, dehnen); die Fahrzeugkolonne hat sich a. gezogen (die Abstände zwischen den einzelnen Fahrzeugen sind größer geworden); die Lava floss a. (zerfloss, breitete sich fließend aus); die Farben flossen, liefen a. (verliefen); die Butter ist a. geflossen, gelaufen (hat sich aufgelöst); sie gingen grußlos a., in bestem Einvernehmen a. (trennten sich in bestem Einvernehmen); die Wege gehen, laufen an dieser Stelle a. (verlaufen von dieser Stelle an in verschiedenen Richtungen); die Wunde klafft a. (steht klaffend offen); unsere Meinungen klaffen a. (sind äußerst verschieden); die Geschwister waren im Laufe der Jahre a. gekommen (ugs.; hatten den Kontakt verloren, waren sich fremd geworden); die beiden sind a. (ugs.; haben sich getrennt); die Partner streben a., haben sich im Laufe der Jahre immer mehr a. entwickelt, a. gelebt; a. strebende (geh.; divergierende) Meinungen; *a. gehen (sich unterscheiden, divergieren): die Urteile, Ansichten gehen a.; wie das zu bewältigen sei, darüber gingen die Meinungen a.; c) in einzelne Teile, Stücke; entzwei: einen Motor a. bauen, machen, nehmen, schrauben; die Teile waren so miteinander verklebt, dass man sie kaum a. bekam, brachte, kriegte; sie hat die Schokolade a. gebrochen; einen Stock a. hacken, säbeln, sägen, schneiden; Kartons, einen Umschlag a. reißen; einen Schrank a. schlagen, trennen; einen alten Bunker a. sprengen; eine Nuss a. treten; die Beute a. zerren; Salat a. pflücken; eine Blüte a. rupfen, zupfen; etw., was eine Einheit darstellt, a. dividieren wollen; der Stuhl ist a. gebrochen, gefallen, gegangen, gekracht; der Glasbehälter, die Glühbirne ist a. geplatzt, gesprungen; das Papier, der Faden reißt gleich a.; das Auto war durch die Explosion einer Zeitbombe a. geflogen, a. gerissen worden; die Koalition ist a. gebrochen; die Gruppe fiel a.; der Bereich faltete sich, fächerte sich in mehrere Unterbereiche a. (gliederte sich auf); eine Theateraufführung a. pflücken (in der Zeitung o._Ä. kritisch analysieren); es war schwierig, die Sache a. zu klamüsern (landsch.; sie zu entwirren, zu ordnen); *a. gehen ([von menschlichen Bindungen] sich wieder [auf]lösen): ihre Verlobung, die Ehe ging a.; jmdm. etw. a. klamüsern (landsch.; jmdm. etw. erklären, im Einzelnen darlegen): kann
auseinander  

auseinander, entzwei, kaputt
[entzwei, kaputt]
auseinander  

adv.
<auch> aus·ei'nan·der <Adv.> abgesondert, getrennt (vom, von anderen); einer (eines) weg vom andern; weg voneinander; die Ereignisse liegen um zwei Tage ~
[aus·ein'an·der,]