[ - Collapse All ]
ausfallen  

aus|fal|len <st. V.>:

1. <ist> a)sich aus einem organischen Zusammenhalt lösen; herausfallen, ausgehen: die Zähne fallen [jmdm.] aus; die Federn sind ausgefallen; das Korn fällt schon aus (die reifen Körner fallen heraus); ausgefallene Haare;

b)(Sprachw.) synkopiert werden: das »e« ist in diesem Wort ausgefallen.



2.<a. + sich> (ugs.) sich durch einen Sturz etw. ausbrechen <hat>: ich habe mir bei dem Sturz einen Zahn ausgefallen.


3.<ist> a)wegen eines widrigen Umstandes nicht stattfinden: die Veranstaltung fällt aus; der Unterricht, die Schule ist ausgefallen; etw. a. lassen;

b)wegfallen: sein Verdienst ist durch seine längere Krankheit ausgefallen;

c)fehlen, nicht anwesend, nicht verfügbar sein: er ist wegen Krankheit eine Woche lang ausgefallen;

d)plötzlich nicht mehr funktionieren, aussetzen: die Maschine, ein Triebwerk ist ausgefallen.



4.in bestimmter Weise geartet, beschaffen sein; ein bestimmtes Ergebnis zeigen <ist>: etw. fällt gut, schlecht, zufriedenstellend aus; die Niederlage in diesem Spiel fiel sehr deutlich aus.


5.(Milit. veraltet) aus einer feindlichen Umklammerung od. Einschließung ausbrechen, einen Ausfall (5) machen <ist>: die eingeschlossenen Soldaten waren ausgefallen.


6.(Chemie) sich abscheiden <ist>: aus der Lösung fällt Eiweiß aus.
ausfallen  

aus|fal|len
ausfallen  


1. a) ausgehen, herausfallen, sich lösen, nicht mehr [an]haften, nicht mehr fest verbunden sein; (geh.): schwinden.

b) fortfallen, wegfallen; (Sprachw.): synkopiert werden.

2. a) abgesagt/abgesetzt/gecancelt werden, ins Wasser fallen, nicht durchgeführt werden, nicht eintreten/geschehen/stattfinden, unterbleiben; (ugs.): abgeblasen/gekippt werden, unter den Tisch fallen; (salopp): flachfallen; (Papierdt.): entfallen.

b) ausbleiben, fortfallen, wegfallen.

c) fehlen, nicht anwesend/verfügbar sein, nicht zu Diensten/zur Verfügung stehen.

d) abbrechen, aufhören, aussetzen, nicht mehr funktionieren/gehen, stehen bleiben, stillstehen, versagen; (ugs.): Mucken haben, streiken.

3. beschaffen/geartet sein, ein Ergebnis zeigen, gelingen, geraten, zum Ergebnis haben.

[ausfallen]
[falle aus, fällst aus, fällt aus, fallen aus, fallt aus, fiel aus, fielst aus, fielen aus, fielt aus, fallest aus, fallet aus, fiele aus, fielest aus, fielet aus, fall aus, ausgefallen, ausfallend]
ausfallen  

aus|fal|len <st. V.>:

1. <ist>
a)sich aus einem organischen Zusammenhalt lösen; herausfallen, ausgehen: die Zähne fallen [jmdm.] aus; die Federn sind ausgefallen; das Korn fällt schon aus (die reifen Körner fallen heraus); ausgefallene Haare;

b)(Sprachw.) synkopiert werden: das »e« ist in diesem Wort ausgefallen.



2.<a. + sich> (ugs.) sich durch einen Sturz etw. ausbrechen <hat>: ich habe mir bei dem Sturz einen Zahn ausgefallen.


3.<ist>
a)wegen eines widrigen Umstandes nicht stattfinden: die Veranstaltung fällt aus; der Unterricht, die Schule ist ausgefallen; etw. a. lassen;

b)wegfallen: sein Verdienst ist durch seine längere Krankheit ausgefallen;

c)fehlen, nicht anwesend, nicht verfügbar sein: er ist wegen Krankheit eine Woche lang ausgefallen;

d)plötzlich nicht mehr funktionieren, aussetzen: die Maschine, ein Triebwerk ist ausgefallen.



4.in bestimmter Weise geartet, beschaffen sein; ein bestimmtes Ergebnis zeigen <ist>: etw. fällt gut, schlecht, zufriedenstellend aus; die Niederlage in diesem Spiel fiel sehr deutlich aus.


5.(Milit. veraltet) aus einer feindlichen Umklammerung od. Einschließung ausbrechen, einen Ausfall (5) machen <ist>: die eingeschlossenen Soldaten waren ausgefallen.


6.(Chemie) sich abscheiden <ist>: aus der Lösung fällt Eiweiß aus.
ausfallen  

[st.V.]: 1. [ist] a) sich aus einem organischen Zusammenhalt lösen; herausfallen, ausgehen: die Zähne fallen [jmdm.] aus; die Federn sind ausgefallen; das Korn fällt schon aus (die reifen Körner fallen heraus); ausgefallene Haare; b) (Sprachw.) synkopiert werden: das ?e? ist in diesem Wort ausgefallen. 2. [a. + sich] (ugs.) sich durch einen Sturz etw. ausbrechen [hat]: ich habe mir bei dem Sturz einen Zahn ausgefallen. 3. [ist] a) wegen eines widrigen Umstandes nicht stattfinden: die Veranstaltung fällt aus; der Unterricht, die Schule ist ausgefallen; etw. a. lassen; b) wegfallen: sein Verdienst ist durch seine längere Krankheit ausgefallen; c) fehlen, nicht anwesend, nicht verfügbar sein: er ist wegen Krankheit eine Woche lang ausgefallen; d) plötzlich nicht mehr funktionieren, aussetzen: die Maschine, ein Triebwerk ist ausgefallen. 4. in bestimmter Weise geartet, beschaffen sein; ein bestimmtes Ergebnis zeigen [ist]: etw. fällt gut, schlecht, zufrieden stellend aus; die Niederlage in diesem Spiel fiel sehr deutlich aus. 5. (Milit. veraltet) aus einer feindlichen Umklammerung od. Einschließung ausbrechen, einen Ausfall (5) machen [ist]: die eingeschlossenen Soldaten waren ausgefallen. 6. (Chemie) sich abscheiden [ist]: aus der Lösung fällt Eiweiß aus.
ausfallen  

v.
<V.i. 131; ist> herausfallen (Haar, Zahn); verloren gehen (Lohn);<Sp.; Fechten> einen Ausfall machen, angreifen; <Mil.> ausbrechen, hervorbrechen (aus einer Stellung); enden, ein Ergebnis zeitigen (Prüfung, Ernte); nicht stattfinden, unterbleiben (Sitzung); der Unterricht fällt heute aus; der fahrplanmäßige Zug fällt aus; die Arbeit ist gut, schlecht ausgefallen; → a. ausgefallen
['aus|fal·len]
[falle aus, fällst aus, fällt aus, fallen aus, fallt aus, fiel aus, fielst aus, fielen aus, fielt aus, fallest aus, fallet aus, fiele aus, fielest aus, fielet aus, fall aus, ausgefallen, ausfallend]