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ausgehen  

aus|ge|hen <unr. V.; ist>:

1.a) (zu einem bestimmten Zweck, mit einer bestimmten Absicht) die Wohnung verlassen, aus dem Haus gehen: sie war ausgegangen, um einen Besuch, um Einkäufe zu machen;

b)(zum Vergnügen, zum Essen, Tanzen u. Ä.) ein Lokal o. Ä. aufsuchen: häufig, selten, sonntags a.; wir gehen ganz groß aus; <subst.:> sich zum Ausgehen anziehen.



2.von einer bestimmten Stelle seinen Ausgang nehmen, abgehen, abzweigen: von diesem Knotenpunkt gehen mehrere Fernstraßen aus.


3.(von Postsendungen) abgeschickt werden: die aus- und eingehende Post.


4.a)von jmdm. herrühren, vorgebracht, geäußert, vorgeschlagen werden: die Anregung geht vom Minister aus;

b)ausgestrahlt, hervorgebracht werden: Ruhe, Sicherheit, ein bestimmtes Fluidum geht von jmdm. aus.



5.zum Ausgangspunkt nehmen, etw. zugrunde legen: du gehst von falschen Voraussetzungen aus; ich gehe davon aus (nehme als sicher an, bin davon überzeugt), dass die Tarifparteien sich bald einigen werden.


6.sich etw. zum Ziel setzen, es auf etw. absehen: auf Gewinn, Betrug a.


7.a)in bestimmter Weise enden: das kann nicht gut a.; der Autounfall hätte schlimmer a. können;

b)(landsch.) aufhören, zu Ende gehen: die Schule geht um 12 Uhr aus; das Theater war spät ausgegangen;

c)(Sprachw.) (auf einen bestimmten Buchstaben, eine bestimmte Silbe o. Ä.) enden: auf einen Vokal a.;

d)(selten) in etw. übergehen, auslaufen: das Muster geht am Rand in Bogen aus.



8.(von etw., was in bestimmter Menge vorhanden ist) sich erschöpfen, zu Ende gehen, schwinden: die Vorräte sind ausgegangen; das Geld ging uns aus; allmählich geht mir die Geduld aus.


9.sich aus einem organischen Zusammenhalt lösen, ausfallen: die Zähne, Federn gehen aus; die Haare gehen ihm aus.


10.(ugs.) sich in bestimmter Weise ausziehen lassen: die nassen Handschuhe gingen schwer aus.


11.a)aufhören zu brennen od. zu leuchten; erlöschen: das Licht, die Lampe ging aus; die Pfeife war ihm ausgegangen;

b)(von einem Motor) stehen bleiben, aufhören zu laufen: mit der Zündung stimmt etwas nicht, der Motor geht an jeder Ampel aus.



12.(landsch.) a)(von Farbe) beim Waschen aus einem Gewebe o. Ä. schwinden od. auslaufen: die Farbe, das Rot in diesem Stoff ist beim Waschen ausgegangen;

b)(von Gewebe o. Ä.) beim Waschen die Farbe verlieren, Farbe abgeben: der Stoff geht beim Waschen [nicht] aus.



13.a)(ein Gelände, eine Strecke o. Ä.) gehend durchmessen;

b)<a. + sich> (österr. ugs.) gerade ausreichen: das Geld, die Zeit geht sich aus; <oft unpers.:> es geht sich noch aus, dass wir den Zug erreichen.

ausgehen  


1. a) das Haus/die Wohnung verlassen, fortgehen, weggehen.

b) sich amüsieren, essen gehen, [seinen] Spaß haben, tanzen gehen, sich vergnügen; (ugs.): auf die Piste gehen, bummeln; (ugs. scherzh.): die Gegend unsicher machen; (ugs., bes. Jugendspr.): einen/was los machen.

2. a) beruhen auf, entspringen, herrühren, kommen von, seinen Ursprung haben, seinen Ausgang nehmen, stammen, vorgebracht/vorgeschlagen werden, zurückgehen auf.

b) aussenden, ausstrahlen, ausströmen, verbreiten.

3. annehmen, befürchten, denken, erwarten, glauben, meinen, rechnen, vermuten, voraussetzen, unterstellen, zugrunde legen; (bildungsspr.): präsupponieren, supponieren.

4. abzielen, anlegen, ansteuern, anstreben, anvisieren, anzielen, aus sein auf, beabsichtigen, bezwecken, den Zweck haben/verfolgen, es abgesehen haben auf, gerichtet sein auf, hinsteuern, hinzielen, intendieren, streben, wollen, zielen, zu erlangen/zu erreichen suchen, zum Ziel haben; (geh.): erstreben, sinnen, trachten; (ugs.): hinauswollen auf.

5. abnehmen, auslaufen, aus sein, sich erschöpfen, zu Ende gehen; (geh.): schwinden, versiegen, zur Neige gehen.

6. ausfallen, herausfallen, sich lösen, nicht mehr anhaften/haften, nicht mehr fest verbunden sein; (geh.): schwinden.

[ausgehen]
[Ausgehens, gehe aus, gehst aus, geht aus, gehen aus, ging aus, gingst aus, gingen aus, gingt aus, gehest aus, gehet aus, ginge aus, gingest aus, ginget aus, geh aus, ausgegangen, ausgehend]
ausgehen  

aus|ge|hen <unr. V.; ist>:

1.
a) (zu einem bestimmten Zweck, mit einer bestimmten Absicht) die Wohnung verlassen, aus dem Haus gehen: sie war ausgegangen, um einen Besuch, um Einkäufe zu machen;

b)(zum Vergnügen, zum Essen, Tanzen u. Ä.) ein Lokal o. Ä. aufsuchen: häufig, selten, sonntags a.; wir gehen ganz groß aus; <subst.:> sich zum Ausgehen anziehen.



2.von einer bestimmten Stelle seinen Ausgang nehmen, abgehen, abzweigen: von diesem Knotenpunkt gehen mehrere Fernstraßen aus.


3.(von Postsendungen) abgeschickt werden: die aus- und eingehende Post.


4.
a)von jmdm. herrühren, vorgebracht, geäußert, vorgeschlagen werden: die Anregung geht vom Minister aus;

b)ausgestrahlt, hervorgebracht werden: Ruhe, Sicherheit, ein bestimmtes Fluidum geht von jmdm. aus.



5.zum Ausgangspunkt nehmen, etw. zugrunde legen: du gehst von falschen Voraussetzungen aus; ich gehe davon aus (nehme als sicher an, bin davon überzeugt), dass die Tarifparteien sich bald einigen werden.


6.sich etw. zum Ziel setzen, es auf etw. absehen: auf Gewinn, Betrug a.


7.
a)in bestimmter Weise enden: das kann nicht gut a.; der Autounfall hätte schlimmer a. können;

b)(landsch.) aufhören, zu Ende gehen: die Schule geht um 12 Uhr aus; das Theater war spät ausgegangen;

c)(Sprachw.) (auf einen bestimmten Buchstaben, eine bestimmte Silbe o. Ä.) enden: auf einen Vokal a.;

d)(selten) in etw. übergehen, auslaufen: das Muster geht am Rand in Bogen aus.



8.(von etw., was in bestimmter Menge vorhanden ist) sich erschöpfen, zu Ende gehen, schwinden: die Vorräte sind ausgegangen; das Geld ging uns aus; allmählich geht mir die Geduld aus.


9.sich aus einem organischen Zusammenhalt lösen, ausfallen: die Zähne, Federn gehen aus; die Haare gehen ihm aus.


10.(ugs.) sich in bestimmter Weise ausziehen lassen: die nassen Handschuhe gingen schwer aus.


11.
a)aufhören zu brennen od. zu leuchten; erlöschen: das Licht, die Lampe ging aus; die Pfeife war ihm ausgegangen;

b)(von einem Motor) stehen bleiben, aufhören zu laufen: mit der Zündung stimmt etwas nicht, der Motor geht an jeder Ampel aus.



12.(landsch.)
a)(von Farbe) beim Waschen aus einem Gewebe o. Ä. schwinden od. auslaufen: die Farbe, das Rot in diesem Stoff ist beim Waschen ausgegangen;

b)(von Gewebe o. Ä.) beim Waschen die Farbe verlieren, Farbe abgeben: der Stoff geht beim Waschen [nicht] aus.



13.
a)(ein Gelände, eine Strecke o. Ä.) gehend durchmessen;

b)<a. + sich> (österr. ugs.) gerade ausreichen: das Geld, die Zeit geht sich aus; <oft unpers.:> es geht sich noch aus, dass wir den Zug erreichen.

ausgehen  

[unr.V.; ist]: 1. a) (zu einem bestimmten Zweck, mit einer bestimmten Absicht) die Wohnung verlassen, aus dem Haus gehen: sie war ausgegangen, um einen Besuch, um Einkäufe zu machen; b) (zum Vergnügen, zum Essen, Tanzen u.Ä.) ein Lokal o.Ä. aufsuchen: häufig, selten, sonntags a.; wir gehen ganz groß aus; [subst.:] sich zum Ausgehen anziehen. 2. von einer bestimmten Stelle seinen Ausgang nehmen, abgehen, abzweigen: von diesem Knotenpunkt gehen mehrere Fernstraßen aus. 3. (von Postsendungen) abgeschickt werden: die aus- und eingehende Post. 4. a) von jmdm. herrühren, vorgebracht, geäußert, vorgeschlagen werden: die Anregung geht vom Minister aus; b) ausgestrahlt, hervorgebracht werden: Ruhe, Sicherheit, ein bestimmtes Fluidum geht von jmdm. aus. 5. zum Ausgangspunkt nehmen, etw. zugrunde legen: du gehst von falschen Voraussetzungen aus; ich gehe davon aus (nehme als sicher an, bin davon überzeugt), dass die Tarifparteien sich bald einigen werden. 6. sich etw. zum Ziel setzen, es auf etw. absehen: auf Gewinn, Betrug a. 7. a) in bestimmter Weise enden: das kann nicht gut a.; der Autounfall hätte schlimmer a. können; b) (landsch.) aufhören, zu Ende gehen: die Schule geht um 12 Uhr aus; das Theater war spät ausgegangen; c) (Sprachw.) (auf einen bestimmten Buchstaben, eine bestimmte Silbe o.Ä.) enden: auf einen Vokal a.; d) (selten) in etw. übergehen, auslaufen: das Muster geht am Rand in Bogen aus. 8. (von etw., was in bestimmter Menge vorhanden ist) sich erschöpfen, zu Ende gehen, schwinden: die Vorräte sind ausgegangen; das Geld ging uns aus; Ü allmählich geht mir die Geduld aus. 9. sich aus einem organischen Zusammenhalt lösen, ausfallen: die Zähne, Federn gehen aus; die Haare gehen ihm aus. 10. (ugs.) sich in bestimmter Weise ausziehen lassen: die nassen Handschuhe gingen schwer aus. 11. a) aufhören zu brennen od. zu leuchten; erlöschen: das Licht, die Lampe ging aus; die Pfeife war ihm ausgegangen; b) (von einem Motor) stehen bleiben, aufhören zu laufen: mit der Zündung stimmt etwas nicht, der Motor geht an jeder Ampel aus. 12. (landsch.) a) (von Farbe) beim Waschen aus einem Gewebe o.Ä. schwinden od. auslaufen: die Farbe, das Rot in diesem Stoff ist beim Waschen ausgegangen; b) (von Gewebe o.Ä.) beim Waschen die Farbe verlieren, Farbe abgeben: der Stoff geht beim Waschen [nicht] aus. 13. a) (ein Gelände, eine Strecke o.Ä.) gehend durchmessen; b) [a. + sich] (österr. ugs.) gerade ausreichen: das Geld, die Zeit geht sich aus; [oft unpers.:] es geht sich noch aus, dass wir den Zug erreichen.
ausgehen  

(von etwas) ausgehen, ahnen, annehmen, erahnen, erwarten, glauben, mutmaßen, spekulieren, vermuten, vorausahnen, voraussehen
[ahnen, annehmen, erahnen, erwarten, glauben, mutmaßen, spekulieren, vermuten, vorausahnen, voraussehen]
ausgehen  

n.
<V.i. 145; ist>
1 weg-, fortgehen, spazieren gehen; zur Neige gehen, sich aufbrauchen (Waren, Geld); ausfallen (Haare); (beim Waschen) ineinander laufen, auslaufen (Farben); erlöschen (Feuer); auslaufen, enden; es geht sich nicht aus <österr.> es reicht nicht, passt nicht ;
2 ;der Atem ging ihm aus; jetzt geht mir die Geduld aus!
3 einen Befehl, ein Verbot ~ lassen verkünden, verbreiten lassen; das Feuer ~ lassen
4 frei ausgehen keine Aufgabe, Strafe usw. bekommen; nicht gern ~ lieber zu Hause bleiben; die Sache wird gut od. schlecht ~; leer ~ nichts bekommen;
5 auf etwas ~ heftig nach etwas streben, etwas unbedingt haben od. erleben wollen; auf Abenteuer ~; auf Beute, Raub ~; er geht nur auf seinen Vorteil aus; in eine Spitze ~ in einer S. enden; von etwas ~ von etwas herrühren, bei etwas beginnen, etwas als Grundlage nehmen; die Bewegung geht von diesem Punkt aus; ich gehe bei meinem Plan davon aus, dass …; von falschen Voraussetzungen ~; → a. auslaufen
['aus|ge·hen]
[ausgehens, gehe aus, gehst aus, geht aus, gehen aus, ging aus, gingst aus, gingen aus, gingt aus, gehest aus, gehet aus, ginge aus, gingest aus, ginget aus, geh aus, ausgegangen, ausgehend]