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ausgraben  

aus|gra|ben <st. V.; hat>:

1.a) durch Graben wieder aus der Erde o. Ä. hervor-, herausholen: einige Kisten mit Wertsachen a.;

b)(unter der Erdoberfläche Liegendes [Verschüttetes]) freilegen: eine Amphore, einen Tempel a.;

c)(Pflanzen, Bäume) grabend aus dem Erdreich, in dem sie verwurzelt sind, herausnehmen: Sträucher [mit den Wurzeln] a.;

d)(selten) (Kartoffeln u. a.) durch Graben aus der Erde herausholen, ernten: die Bauern graben schon [die] Kartoffeln aus;

e)(Altes, Vergessenes) wieder hervorholen, wieder ans Licht ziehen; (Abgetanes) wieder aufleben lassen: ein altes Theaterstück, alte Familiengeschichten wieder a.;

f)<a. + sich> sich freischaufeln.



2.(selten) (eine Vertiefung o. Ä.) durch Graben herstellen; ausheben: eine Grube, ein Loch a.
ausgraben  

aus|gra|ben
ausgraben  

a) ausbetten, exhumieren, herausholen, hervorholen; (landsch.): ausbuddeln.

b) ausschaufeln, bloßlegen, freilegen, zutage fördern; (landsch.): ausbuddeln.

c) ans Licht ziehen, beleben, hervorholen, reaktivieren, wieder aufleben lassen, wieder ins Gedächtnis rufen, wieder mit Leben erfüllen, wieder zum Leben erwecken; (ugs.): auskramen, hervorkramen.

[ausgraben]
[grabe aus, gräbst aus, gräbt aus, graben aus, grabt aus, grub aus, grubst aus, gruben aus, grubt aus, grabest aus, grabet aus, grübe aus, grübest aus, grüben aus, grübet aus, grab aus, ausgegraben, ausgrabend]
ausgraben  

aus|gra|ben <st. V.; hat>:

1.
a) durch Graben wieder aus der Erde o. Ä. hervor-, herausholen: einige Kisten mit Wertsachen a.;

b)(unter der Erdoberfläche Liegendes [Verschüttetes]) freilegen: eine Amphore, einen Tempel a.;

c)(Pflanzen, Bäume) grabend aus dem Erdreich, in dem sie verwurzelt sind, herausnehmen: Sträucher [mit den Wurzeln] a.;

d)(selten) (Kartoffeln u. a.) durch Graben aus der Erde herausholen, ernten: die Bauern graben schon [die] Kartoffeln aus;

e)(Altes, Vergessenes) wieder hervorholen, wieder ans Licht ziehen; (Abgetanes) wieder aufleben lassen: ein altes Theaterstück, alte Familiengeschichten wieder a.;

f)<a. + sich> sich freischaufeln.



2.(selten) (eine Vertiefung o. Ä.) durch Graben herstellen; ausheben: eine Grube, ein Loch a.
ausgraben  

[st.V.; hat]: 1. a) durch Graben wieder aus der Erde o.Ä. hervor-, herausholen: einige Kisten mit Wertsachen a.; b) (unter der Erdoberfläche Liegendes [Verschüttetes]) freilegen: eine Amphore, einen Tempel a.; c) (Pflanzen, Bäume) grabend aus dem Erdreich, in dem sie verwurzelt sind, herausnehmen: Sträucher [mit den Wurzeln] a.; d) (selten) (Kartoffeln u.a.) durch Graben aus der Erde herausholen, ernten: die Bauern graben schon [die] Kartoffeln aus; e) (Altes, Vergessenes) wieder hervorholen, wieder ans Licht ziehen; (Abgetanes) wieder aufleben lassen: ein altes Theaterstück, alte Familiengeschichten wieder a.; f) [a. + sich] sich freischaufeln. 2. (selten) (eine Vertiefung o.Ä.) durch Graben herstellen; ausheben: eine Grube, ein Loch a.
ausgraben  

v.
<V.t. 157; hat> durch Graben ans Licht bringen, freilegen (Altertümer, Pflanzen); <fig.> neu beleben, neu herausbringen; vergessene Literatur- oder Musikwerke ~; <fig.> musst du den alten Zwist immer wieder ~? <fig.>
['aus|gra·ben]
[grabe aus, gräbst aus, gräbt aus, graben aus, grabt aus, grub aus, grubst aus, gruben aus, grubt aus, grabest aus, grabet aus, grübe aus, grübest aus, grüben aus, grübet aus, grab aus, ausgegraben, ausgrabend]