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ausheben  

aus|he|ben <st. V.; hat>:

1.a) Erde o. Ä. ausschaufeln: für das Fundament, den Graben musste viel Erde ausgehoben werden;

b)durch Ausschaufeln von Erde o. Ä. herstellen, ausschachten: eine Baugrube, einen Graben a.



2.aus seiner Haltevorrichtung herausheben, aushängen: einen Fensterflügel a.


3.a)(in zerstörerischer od. räuberischer Absicht) aus dem Nest herausnehmen, wegnehmen: sie haben heimlich die Eier, die jungen Vögel ausgehoben;

b)ein Nest durch Herausnehmen der Eier od. der jungen Vögel leeren: die Jungen haben ein Krähennest ausgehoben; die Bäuerin hebt abends die Nester aus (sammelt die Eier ein);

c)(landsch.) (einen Briefkasten) leeren: dieser Briefkasten wird dreimal am Tag ausgehoben.



4.eine Gruppe von Personen, die gesucht werden, in ihrem Versteck auffinden u. verhaften: eine Bande von Verschwörern a.


5.(veraltet) Soldaten zum Wehrdienst einberufen, einziehen: ganze Regimenter a.


6.(Ringen) den Gegner durch Hochheben zu Fall zu bringen suchen.


7.(ugs.) ausrenken: ich habe mir den Arm, die Schulter ausgehoben.


8.(ugs.) aushebern: bei der Untersuchung wurde ihm der Magen ausgehoben.


9.(Druckw.) a)von Hand gesetzte Zeilen aus dem gefüllten Winkelhaken nehmen;

b)die Druckform nach dem Druck aus der Druckmaschine nehmen.

ausheben  

aus|he|ben (herausheben; zum Heeresdienst einberufen; österr. auch für [einen Briefkasten] leeren)
ausheben  


1. ausbaggern, ausgraben, ausschachten, ausschaufeln, ausstechen, auswerfen, baggern, graben, schachten, schaufeln; (ugs.): buddeln; (Fachspr.) exkavieren.

2. aus den Angeln heben, aushängen, herausheben.

3. a) entfernen, fortnehmen, herausnehmen, nehmen, rauben, wegnehmen; (geh.): entwenden; (ugs.): schnappen.

b) ausräumen, leeren; (ugs.): leer machen.

4. auffinden, aufgreifen, aufspüren, ausfindig/dingfest machen, entdecken, ergreifen, fassen, festnehmen, finden, gefangen nehmen, verhaften; (geh.): habhaft werden; (ugs.): am Wickel kriegen/nehmen/packen, beim Wickel kriegen/nehmen/packen, auffliegen lassen, erwischen, hochgehen lassen, kriegen, schnappen, zu fassen kriegen; (salopp): hoppnehmen, kaschen; (Jargon): hochnehmen.

[ausheben]
[hebe aus, hebst aus, hebt aus, heben aus, hob aus, hobst aus, hoben aus, hobt aus, hebest aus, hebet aus, höbe aus, höbest aus, höben aus, höbet aus, heb aus, ausgehoben, aushebend]
ausheben  

aus|he|ben <st. V.; hat>:

1.
a) Erde o. Ä. ausschaufeln: für das Fundament, den Graben musste viel Erde ausgehoben werden;

b)durch Ausschaufeln von Erde o. Ä. herstellen, ausschachten: eine Baugrube, einen Graben a.



2.aus seiner Haltevorrichtung herausheben, aushängen: einen Fensterflügel a.


3.
a)(in zerstörerischer od. räuberischer Absicht) aus dem Nest herausnehmen, wegnehmen: sie haben heimlich die Eier, die jungen Vögel ausgehoben;

b)ein Nest durch Herausnehmen der Eier od. der jungen Vögel leeren: die Jungen haben ein Krähennest ausgehoben; die Bäuerin hebt abends die Nester aus (sammelt die Eier ein);

c)(landsch.) (einen Briefkasten) leeren: dieser Briefkasten wird dreimal am Tag ausgehoben.



4.eine Gruppe von Personen, die gesucht werden, in ihrem Versteck auffinden u. verhaften: eine Bande von Verschwörern a.


5.(veraltet) Soldaten zum Wehrdienst einberufen, einziehen: ganze Regimenter a.


6.(Ringen) den Gegner durch Hochheben zu Fall zu bringen suchen.


7.(ugs.) ausrenken: ich habe mir den Arm, die Schulter ausgehoben.


8.(ugs.) aushebern: bei der Untersuchung wurde ihm der Magen ausgehoben.


9.(Druckw.)
a)von Hand gesetzte Zeilen aus dem gefüllten Winkelhaken nehmen;

b)die Druckform nach dem Druck aus der Druckmaschine nehmen.

ausheben  

[st.V.; hat]: 1. a) Erde o.Ä. ausschaufeln: für das Fundament, den Graben musste viel Erde ausgehoben werden; b) durch Ausschaufeln von Erde o.Ä. herstellen, ausschachten: eine Baugrube, einen Graben a. 2. aus seiner Haltevorrichtung herausheben, aushängen: einen Fensterflügel a. 3. a) (in zerstörerischer od. räuberischer Absicht) aus dem Nest herausnehmen, wegnehmen: sie haben heimlich die Eier, die jungen Vögel ausgehoben; b) ein Nest durch Herausnehmen der Eier od. der jungen Vögel leeren: die Jungen haben ein Krähennest ausgehoben; die Bäuerin hebt abends die Nester aus (sammelt die Eier ein); c) (landsch.) (einen Briefkasten) leeren: dieser Briefkasten wird dreimal am Tag ausgehoben. 4. eine Gruppe von Personen, die gesucht werden, in ihrem Versteck auffinden u. verhaften: eine Bande von Verschwörern a. 5. (veraltet) Soldaten zum Wehrdienst einberufen, einziehen: ganze Regimenter a. 6. (Ringen) den Gegner durch Hochheben zu Fall zu bringen suchen. 7. (ugs.) ausrenken: ich habe mir den Arm, die Schulter ausgehoben. 8. (ugs.) aushebern: bei der Untersuchung wurde ihm der Magen ausgehoben. 9. (Druckw.) a) von Hand gesetzte Zeilen aus dem gefüllten Winkelhaken nehmen; b) die Druckform nach dem Druck aus der Druckmaschine nehmen.
ausheben  

ausheben, buddeln, graben, schaufeln
[buddeln, graben, schaufeln]
ausheben  

v.
<V.t. 163; hat> vom Haken, Verschluss usw. lösen u. herunternehmen, aushängen (Tür, Fenster); hochheben u. dadurch besiegen (Gegner im Ringkampf); durch Graben herausheben (Erdreich); graben, ausschachten (Gräben); mit den Wurzeln ausgraben (Bäume); zum Wehrdienst verpflichten (Rekruten); ausrenken (Arm);<umg.> aushebern; ein Diebesnest ~ <fig.> ausfindig u. unschädlich machen; den Guss ~ das gegossene Stück aus der Gussform nehmen; ein Nest ~ die Eier herausnehmen;
['aus|he·ben]
[hebe aus, hebst aus, hebt aus, heben aus, hob aus, hobst aus, hoben aus, hobt aus, hebest aus, hebet aus, höbe aus, höbest aus, höben aus, höbet aus, heb aus, ausgehoben, aushebend]