[ - Collapse All ]
ausklinken  

aus|klin|ken <sw. V.>:

1.a) durch Betätigen eines Hebels o. Ä. aus einer Haltevorrichtung lösen, aushaken [und fallen lassen] <hat>: die Flugzeuge hatten ihre Bombenladung über der Stadt ausgeklinkt;

b)sich aus einer Haltevorrichtung lösen <ist>: das Seil muss automatisch a.; <auch a. + sich; hat:> das Halteseil darf sich nicht von selbst a.



2.(ugs.) a)<a. + sich> sich aus etw., bes. aus einer Gemeinschaft zurückziehen <hat>: ich kann nicht bis zum Ende bleiben und werde mich daher schon früher a.;

b)die Beherrschung verlieren; ausrasten (2) <ist>: das war zu viel für ihn, und er ist ausgeklinkt;

*bei jmdm. klinkt es aus (ugs.; jmd. verliert die Beherrschung, rastet aus);

c)(Jargon) für jmdn. Geld geben, bezahlen <hat>: das nächste Mal musst du a.

ausklinken  


1. [sich] aushaken, klinken, [sich] lösen, loshaken; (ugs.): [sich] losmachen.

2. außer sich geraten/sein, berserkern, die Beherrschung/Fassung/Kontrolle verlieren, die Nerven/die Selbstbeherrschung verlieren, explodieren, kopflos werden, nicht mehr Herr seiner Sinne sein, rasen, schnauben, toben, sich vergessen, wild werden, wüten; (geh.): schäumen; (ugs.): an die Decke gehen, aus der Haut fahren, ausflippen, ausrasten, den wilden Mann spielen, durchdrehen, hochgehen, in die Luft gehen.

[ausklinken]
[klinke aus, klinkst aus, klinkt aus, klinken aus, klinkte aus, klinktest aus, klinkten aus, klinktet aus, klinkest aus, klinket aus, klink aus, ausgeklinkt, ausklinkend]

sich abgrenzen, sich abkapseln, sich abscheiden, sich abschotten, sich absondern, sich einigeln, sich einkapseln, sich fernhalten, für sich bleiben, in Klausur gehen, sich [in sein Schneckenhaus] zurückziehen, sich isolieren, sich vergraben, sich verkapseln, sich verkriechen; (bes. österr.): sich einkasteln; (geh.): sich entziehen; (ugs.): wegtauchen; (landsch., bes. md.): sich verkrauchen; (veraltend): sich separieren.
[ausklinken, sich]
[sich ausklinken, klinke aus, klinkst aus, klinkt aus, klinken aus, klinkte aus, klinktest aus, klinkten aus, klinktet aus, klinkest aus, klinket aus, klink aus, ausgeklinkt, ausklinkend, ausklinken sich]
ausklinken  

aus|klin|ken <sw. V.>:

1.
a) durch Betätigen eines Hebels o. Ä. aus einer Haltevorrichtung lösen, aushaken [und fallen lassen] <hat>: die Flugzeuge hatten ihre Bombenladung über der Stadt ausgeklinkt;

b)sich aus einer Haltevorrichtung lösen <ist>: das Seil muss automatisch a.; <auch a. + sich; hat:> das Halteseil darf sich nicht von selbst a.



2.(ugs.)
a)<a. + sich> sich aus etw., bes. aus einer Gemeinschaft zurückziehen <hat>: ich kann nicht bis zum Ende bleiben und werde mich daher schon früher a.;

b)die Beherrschung verlieren; ausrasten (2) <ist>: das war zu viel für ihn, und er ist ausgeklinkt;

*bei jmdm. klinkt es aus (ugs.; jmd. verliert die Beherrschung, rastet aus);

c)(Jargon) für jmdn. Geld geben, bezahlen <hat>: das nächste Mal musst du a.

ausklinken  

[sw.V.]: 1. a) durch Betätigen eines Hebels o.Ä. aus einer Haltevorrichtung lösen, aushaken [und fallen lassen] [hat]: die Flugzeuge hatten ihre Bombenladung über der Stadt ausgeklinkt; b) sich aus einer Haltevorrichtung lösen [ist]: das Seil muss automatisch a.; [auch a. + sich; hat:] das Halteseil darf sich nicht von selbst a. 2. (ugs.) a) [a. + sich] sich aus etw., bes. aus einer Gemeinschaft zurückziehen [hat]: ich kann nicht bis zum Ende bleiben und werde mich daher schon früher a.; b) die Beherrschung verlieren; ausrasten (2) [ist]: das war zu viel für ihn, und er ist ausgeklinkt; *bei jmdm. klinkt es aus (ugs.; jmd. verliert die Beherrschung, rastet aus); c) (Jargon) für jmdn. Geld geben, bezahlen [hat]: das nächste Mal musst du a.
ausklinken  

v.
<V.t.; hat> durch Druck auf eine Klinke lösen u. fallen lassen; eine Bombe ~; sich ~ <fig.; umg.> sich lösen; sich aus einer Gemeinschaft ~; ausgeklinkt <Jugendspr.> blöd, töricht; ausgeflippt;
['aus|klin·ken]
[klinke aus, klinkst aus, klinkt aus, klinken aus, klinkte aus, klinktest aus, klinkten aus, klinktet aus, klinkest aus, klinket aus, klink aus, ausgeklinkt, ausklinkend]