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auslassen  

aus|las|sen <st. V.; hat>:

1. (selten) aus etw. austreten, entweichen, herausfließen lassen: Dampf a.; das Wasser [aus dem Kessel] a.


2.(südd., österr.) a)freilassen, loslassen, nicht länger fest-, eingeschlossen halten: wer hat den Hund ausgelassen?;

b)in Ruhe lassen, nicht weiter belästigen: kannst du mich denn nicht a.?



3.a) weglassen, wegfallen lassen: ein Wort, einen Satz [beim Schreiben versehentlich] a.;

b)in einer Reihenfolge überspringen, übergehen: das Dessert werde ich a.;

c)versäumen, verpassen; sich etw. entgehen lassen: kein Geschäft, keine Chance a.



4.(Ärger, Zorn o. Ä.) an einem Unschuldigen abreagieren; einen Unschuldigen etw. entgelten lassen: seinen Ärger an den Untergebenen a.


5.<a. + sich> sich in bestimmter Weise äußern; sich [urteilend] über jmdn., etw. verbreiten: er ließ sich eingehend über ihr Missgeschick aus.


6.(Kochk.) durch längeres Erhitzen zum Schmelzen bringen u. dadurch den reinen Fettanteil herauslösen; ausschmelzen: Butter a.; ausgelassener Speck.


7.(Schneiderei) durch Auftrennen einer Naht länger, weiter machen: den [Rock]saum, die Ärmel a.


8.(ugs.) (ein Kleidungsstück) weglassen, darauf verzichten, es anzuziehen: es ist so warm, du kannst die Weste, den Mantel a.


9.(ugs.) a)(einen elektrischen Apparat, eine Lampe o. Ä.) ausgeschaltet lassen, nicht einschalten: das Radio, das Licht a.;

b)(einen Ofen o. Ä.) nicht anzünden, nicht in Gang setzen: wir lassen den Ofen aus.

auslassen  

aus|las|sen (österr. auch für frei-, loslassen); sich [über jmdn. oder etw.] auslassen; vgl. ausgelassen
auslassen  


1. a) absehen von, ausklammern, ausnehmen, ausschließen, aussparen, außer Acht lassen, beiseitelassen, fortlassen, nicht berücksichtigen, nicht in Betracht ziehen, sich schenken, sich sparen, übergehen, überschlagen, überspringen, unbeachtet lassen, vernachlässigen, verzichten, wegfallen lassen, weglassen; (ugs.): herauslassen, unter den Tisch fallen lassen.

b) sich entgehen lassen, ungenutzt lassen, verpassen, versäumen.

2. abreagieren, austoben, entladen, fühlen/spüren lassen.

3. ausbraten, ausschmelzen, schmelzen, zergehen lassen, sich auflösen lassen, zerlassen, zum Schmelzen bringen.

[auslassen]
[lasse aus, lässt aus, läßt aus, lassen aus, lasst aus, laßt aus, ließ aus, ließt aus, ließest aus, ließen aus, lassest aus, lasset aus, ließe aus, ließet aus, lass aus, laß aus, ausgelassen, auslassend]

sich äußern, seine Meinung abgeben/zum Ausdruck bringen, reden über, sich verbreiten über; (abwertend); sich ausbreiten über.
[auslassen, sich]
[sich auslassen, lasse aus, lässt aus, läßt aus, lassen aus, lasst aus, laßt aus, ließ aus, ließt aus, ließest aus, ließen aus, lassest aus, lasset aus, ließe aus, ließet aus, lass aus, laß aus, ausgelassen, auslassend, auslassen sich]
auslassen  

aus|las|sen <st. V.; hat>:

1. (selten) aus etw. austreten, entweichen, herausfließen lassen: Dampf a.; das Wasser [aus dem Kessel] a.


2.(südd., österr.)
a)freilassen, loslassen, nicht länger fest-, eingeschlossen halten: wer hat den Hund ausgelassen?;

b)in Ruhe lassen, nicht weiter belästigen: kannst du mich denn nicht a.?



3.
a) weglassen, wegfallen lassen: ein Wort, einen Satz [beim Schreiben versehentlich] a.;

b)in einer Reihenfolge überspringen, übergehen: das Dessert werde ich a.;

c)versäumen, verpassen; sich etw. entgehen lassen: kein Geschäft, keine Chance a.



4.(Ärger, Zorn o. Ä.) an einem Unschuldigen abreagieren; einen Unschuldigen etw. entgelten lassen: seinen Ärger an den Untergebenen a.


5.<a. + sich> sich in bestimmter Weise äußern; sich [urteilend] über jmdn., etw. verbreiten: er ließ sich eingehend über ihr Missgeschick aus.


6.(Kochk.) durch längeres Erhitzen zum Schmelzen bringen u. dadurch den reinen Fettanteil herauslösen; ausschmelzen: Butter a.; ausgelassener Speck.


7.(Schneiderei) durch Auftrennen einer Naht länger, weiter machen: den [Rock]saum, die Ärmel a.


8.(ugs.) (ein Kleidungsstück) weglassen, darauf verzichten, es anzuziehen: es ist so warm, du kannst die Weste, den Mantel a.


9.(ugs.)
a)(einen elektrischen Apparat, eine Lampe o. Ä.) ausgeschaltet lassen, nicht einschalten: das Radio, das Licht a.;

b)(einen Ofen o. Ä.) nicht anzünden, nicht in Gang setzen: wir lassen den Ofen aus.

auslassen  

[st.V.; hat]: 1. (selten) aus etw. austreten, entweichen, herausfließen lassen: Dampf a.; das Wasser [aus dem Kessel] a. 2. (südd., österr.) a) freilassen, loslassen, nicht länger fest-, eingeschlossen halten: wer hat den Hund ausgelassen?; b) in Ruhe lassen, nicht weiter belästigen: kannst du mich denn nicht a.? 3. a) weglassen, wegfallen lassen: ein Wort, einen Satz [beim Schreiben versehentlich] a.; b) in einer Reihenfolge überspringen, übergehen: das Dessert werde ich a.; c) versäumen, verpassen; sich etw. entgehen lassen: kein Geschäft, keine Chance a. 4. (Ärger, Zorn o.Ä.) an einem Unschuldigen abreagieren; einen Unschuldigen etw. entgelten lassen: seinen Ärger an den Untergebenen a. 5. [a. + sich] sich in bestimmter Weise äußern; sich [urteilend] über jmdn., etw. verbreiten: er ließ sich eingehend über ihr Missgeschick aus. 6. (Kochk.) durch längeres Erhitzen zum Schmelzen bringen u. dadurch den reinen Fettanteil herauslösen; ausschmelzen: Butter a.; ausgelassener Speck. 7. (Schneiderei) durch Auftrennen einer Naht länger, weiter machen: den [Rock]saum, die Ärmel a. 8. (ugs.) (ein Kleidungsstück) weglassen, darauf verzichten, es anzuziehen: es ist so warm, du kannst die Weste, den Mantel a. 9. (ugs.) a) (einen elektrischen Apparat, eine Lampe o.Ä.) ausgeschaltet lassen, nicht einschalten: das Radio, das Licht a.; b) (einen Ofen o.Ä.) nicht anzünden, nicht in Gang setzen: wir lassen den Ofen aus.
auslassen  

auslassen, überspringen, fortlassen, weglassen
[überspringen, fortlassen, weglassen]
auslassen  

n.
<V.t. 174; hat>
1 herauslaufen, herausfließen lassen; nicht nennen, nicht schreiben, weglassen, überschlagen (Wort im Satz, Zahl); durch Auftrennen der Naht od. des Saums erweitern, verlängern (Kleider); ausschmelzen, flüssig werden lassen (Butter, Speck)
2 jmdn. ~ <österr.> jmdn. in Ruhe lassen; einen Hund ~ <österr.> frei laufen lassen;
3 seinen Zorn, seine schlechte Laune an jmdm. ~ Zorn, schlechter Laune ungehemmt, zügellos Ausdruck geben u. jmd. anderen spüren lassen; er läßt/ lässt seine schlechte Laune immer an anderen aus; sich über etwas od. jmdn. ~ seine Meinung über etwas od. jmdn. sagen; sich anerkennend, sich lang und breit über etwas ~; → a. ausgelassen
['aus|las·sen]
[auslassens, lasse aus, lässt aus, läßt aus, lassen aus, lasst aus, laßt aus, ließ aus, ließt aus, ließest aus, ließen aus, lassest aus, lasset aus, ließe aus, ließet aus, lass aus, laß aus, ausgelassen, auslassend]