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ausmachen  

aus|ma|chen <sw. V.; hat>:

1. (ugs.) a)durch Bedienen eines Schalters o. Ä. abschalten, ausschalten: das Radio, das Licht a.;

b)nicht weiterbrennen lassen; auslöschen: das Gas, das Feuer, die Kerze, die Zigarette a.



2.(landsch.) [bei der Ernte] aus der Erde herausholen, ausgraben: Kartoffeln, einen Baumstumpf a.


3.vereinbaren, verabreden: einen Termin, Treffpunkt a.; etw. mit jmdm., miteinander a.


4.durch scharfes Beobachten (z. B. mit dem Fernglas) in der Ferne erkennen, entdecken, ermitteln: ein Flugzeug in großer Höhe a.; den Standort eines Schiffes, ein Versteck a.; etw. ist schwer auszumachen.


5.austragen, abmachen: einen Rechtsstreit vor Gericht a.; etw. mit sich selbst, mit sich alleine, untereinander a.


6.betragen; als Preis, Menge o. Ä. haben, ergeben: die Gesamtsumme macht 100 Euro aus; der Unterschied in der Entfernung hat 5 km ausgemacht.


7.a)das Wesentliche an etw. sein, darstellen, bilden: die Farben machen den Reiz seiner Bilder aus; ihm fehlt alles, was einen großen Künstler ausmacht;

b)(ugs.) sich in bestimmtem Maße auswirken, in bestimmter Weise ins Gewicht fallen: die hellere, die neue Tapete macht sehr viel aus; fünf PS [mehr oder weniger] machen kaum was aus.



8.der Inhalt von etw. sein; ausfüllen: die Sorge für ihre Familie macht ihr Leben aus.


9.jmdn. stören; Mühe, Unbequemlichkeiten o. Ä. bereiten: es macht ihm nichts, schon etwas, eine ganze Menge aus; macht es Ihnen etwas aus, wenn das Fenster geöffnet wird?; würde es Ihnen etwas a., die Zigarette auszumachen?
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aus|ma|chen vgl. ausgemacht
ausmachen  


1. a) abdrehen, abschalten, abstellen, ausdrehen, ausschalten, außer Betrieb setzen, unterbrechen, zudrehen; (ugs.): ausknipsen, ausstellen.

b) ausdrücken, auslöschen, ersticken, löschen, zum Erlöschen bringen.

2. abmachen, absprechen, aushandeln, eine Absprache/Übereinkunft/Vereinbarung treffen, sich abstimmen, sich einigen, festlegen, festmachen, handelseinig/handelseins werden, übereintreffen, verabreden, vereinbaren, sich verständigen; (schweiz.): verkommen; (geh.): übereinkommen; (bildungsspr.): fixieren; (ugs.): einen Deal einfädeln; (veraltend): abreden; (Rechts-, Kaufmannsspr.): stipulieren.

3. auffinden, aufspüren, aufstöbern, ausfindig machen, auskundschaften, bestimmen, entdecken, erkennen, erkunden, feststellen, finden, orten; (österr.): stellig machen; (bildungsspr., Fachspr.): lokalisieren; (ugs.): auftun; (salopp): ausbaldowern; (veraltend): auswittern; (veraltet): ausspüren; (österr. Amtsspr.): ausforschen; (Papierdt.): namhaft machen.

4. abmachen, sich arrangieren, ausfechten, austragen, bereinigen, eine Einigung erzielen, in Ordnung bringen, ins Reine bringen, klären, sich verständigen; (geh.): übereinkommen.

5. sich addieren, angegeben werden mit, sich aufsummen, sich aufsummieren, sich belaufen, betragen, sich beziffern, ergeben, sich summieren; (ugs.): sich aufaddieren, machen.

[ausmachen]
[mache aus, machst aus, macht aus, machen aus, machte aus, machtest aus, machten aus, machtet aus, machest aus, machet aus, mach aus, ausgemacht, ausmachend]
ausmachen  

aus|ma|chen <sw. V.; hat>:

1. (ugs.)
a)durch Bedienen eines Schalters o. Ä. abschalten, ausschalten: das Radio, das Licht a.;

b)nicht weiterbrennen lassen; auslöschen: das Gas, das Feuer, die Kerze, die Zigarette a.



2.(landsch.) [bei der Ernte] aus der Erde herausholen, ausgraben: Kartoffeln, einen Baumstumpf a.


3.vereinbaren, verabreden: einen Termin, Treffpunkt a.; etw. mit jmdm., miteinander a.


4.durch scharfes Beobachten (z. B. mit dem Fernglas) in der Ferne erkennen, entdecken, ermitteln: ein Flugzeug in großer Höhe a.; den Standort eines Schiffes, ein Versteck a.; etw. ist schwer auszumachen.


5.austragen, abmachen: einen Rechtsstreit vor Gericht a.; etw. mit sich selbst, mit sich alleine, untereinander a.


6.betragen; als Preis, Menge o. Ä. haben, ergeben: die Gesamtsumme macht 100 Euro aus; der Unterschied in der Entfernung hat 5 km ausgemacht.


7.
a)das Wesentliche an etw. sein, darstellen, bilden: die Farben machen den Reiz seiner Bilder aus; ihm fehlt alles, was einen großen Künstler ausmacht;

b)(ugs.) sich in bestimmtem Maße auswirken, in bestimmter Weise ins Gewicht fallen: die hellere, die neue Tapete macht sehr viel aus; fünf PS [mehr oder weniger] machen kaum was aus.



8.der Inhalt von etw. sein; ausfüllen: die Sorge für ihre Familie macht ihr Leben aus.


9.jmdn. stören; Mühe, Unbequemlichkeiten o. Ä. bereiten: es macht ihm nichts, schon etwas, eine ganze Menge aus; macht es Ihnen etwas aus, wenn das Fenster geöffnet wird?; würde es Ihnen etwas a., die Zigarette auszumachen?
ausmachen  

[sw.V.; hat]: 1. (ugs.) a) durch Bedienen eines Schalters o.Ä. abschalten, ausschalten: das Radio, das Licht a.; b) nicht weiterbrennen lassen; auslöschen: das Gas, das Feuer, die Kerze, die Zigarette a. 2. (landsch.) [bei der Ernte] aus der Erde herausholen, ausgraben: Kartoffeln, einen Baumstumpf a. 3. vereinbaren, verabreden: einen Termin, Treffpunkt a.; etw. mit jmdm., miteinander a. 4. durch scharfes Beobachten (z.B. mit dem Fernglas) in der Ferne erkennen, entdecken, ermitteln: ein Flugzeug in großer Höhe a.; den Standort eines Schiffes, ein Versteck a.; etw. ist schwer auszumachen. 5. austragen, abmachen: einen Rechtsstreit vor Gericht a.; etw. mit sich selbst, mit sich alleine, untereinander a. 6. betragen; als Preis, Menge o.Ä. haben, ergeben: die Gesamtsumme macht 100 Mark aus; der Unterschied in der Entfernung hat 5km ausgemacht. 7. a) das Wesentliche an etw. sein, darstellen, bilden: die Farben machen den Reiz seiner Bilder aus; ihm fehlt alles, was einen großen Künstler ausmacht; b) (ugs.) sich in bestimmtem Maße auswirken, in bestimmter Weise ins Gewicht fallen: die hellere, die neue Tapete macht sehr viel aus; fünf PS [mehr oder weniger] machen kaum was aus. 8. der Inhalt von etw. sein; ausfüllen: die Sorge für ihre Familie macht ihr Leben aus. 9. jmdn. stören; Mühe, Unbequemlichkeiten o.Ä. bereiten: es macht ihm nichts, schon etwas, eine ganze Menge aus; macht es Ihnen etwas aus, wenn das Fenster geöffnet wird?; würde es Ihnen etwas a., die Zigarette auszumachen?
ausmachen  

ausmachen, betragen, ergeben
[betragen, ergeben]
ausmachen  

v.
<V.t.; hat> löschen, auslöschen (Licht, Feuer); verabreden, vereinbaren (Termin); betragen, sich belaufen auf (Preis); ausgraben, aus der Erde holen (Kartoffeln);<Jägerspr.> aufspüren, entdecken; jmdn. od. etwas ~ <schweiz.; mitteldt.> erkennen, wahrnehmen; wir haben ausgemacht, dass …; mach bitte das Licht aus, wenn du gehst!; die Kosten machen zehn Mark aus; etwas in Güte ~; das machen wir unter uns aus!; das macht nichts aus ist nicht schlimm, schadet nichts; wenn es Ihnen nichts ausmacht wenn es Ihnen keine Mühe macht, wenn es Sie nicht stört; wie viel macht es aus? was kostet es?; es ist ausgemacht, es ist eine ausgemachte Sache, dass die Feier morgen stattfindet; → a. ausgemacht
['aus|ma·chen]
[mache aus, machst aus, macht aus, machen aus, machte aus, machtest aus, machten aus, machtet aus, machest aus, machet aus, mach aus, ausgemacht, ausmachend]