[ - Collapse All ]
ausnehmen  

aus|neh|men <st. V.; hat>:

1.a) aus einem Nest o. Ä. herausnehmen, wegnehmen: die Eier, junge Vögel [aus dem Nest] a.;

b)ein Nest o. Ä. durch Herausnehmen des Inhalts leeren: die Nester im Hühnerstall a.; ein Diebesnest, eine feindliche Stellung a. (ausheben).



2.a) die Eingeweide aus einem geschlachteten od. erlegten Tier entfernen: die Eingeweide, Herz, Leber a.;

b)(ein geschlachtetes od. erlegtes Tier) von den Eingeweiden befreien: ein Huhn, einen Hasen a.



3.(ugs. abwertend) a)jmdm. auf listige od. hinterhältige Weise Geld abnehmen; schröpfen: jmdn. beim Spiel a.; er ist von seiner Geliebten tüchtig ausgenommen worden;

b)auf dreiste Art aushorchen, ausfragen: er versuchte mich auszunehmen.



4.von etw. ausschließen; gesondert behandeln; nicht mitzählen: du kannst dich, ihn bei der Schuldfrage nicht a.; sie vertraute allen, einen Einzigen ausgenommen.


5.<a. + sich> (geh.) in bestimmter Weise erscheinen, wirken: das Bild nimmt sich in diesem Raum sehr gut, unpassend aus.


6.(österr.) erkennen, unterscheiden, wahrnehmen.
ausnehmen  


1. ausschlachten, ausweiden; (Jägerspr.): aufbrechen.

2. Geld abnehmen; (ugs.): lausen, schröpfen; (salopp): abkochen, abzocken; (ugs. scherzh.): erleichtern; (ugs. abwertend): ausschlachten.

3. absehen, auslassen, ausschließen, außer Acht lassen, außer Betracht lassen, aussparen, beiseitelassen, beiseiteschieben, darüber hinwegsehen, eine Ausnahme machen, fortlassen, gesondert behandeln, nicht berücksichtigen, nicht mitzählen, [sein] lassen, übergehen, unbeachtet lassen, unberücksichtigt lassen, vernachlässigen; (geh.): hinwegblicken; (ugs.): unter den Tisch fallen lassen, weglassen; (nordd.): außen vor lassen.

[ausnehmen]
[Ausnehmens, nehme aus, nimmst aus, nimmt aus, nehmen aus, nehmt aus, nahm aus, nahmst aus, nahmen aus, nahmt aus, nehmest aus, nehmet aus, nähme aus, nähmest aus, nähmen aus, nähmet aus, nimm aus, ausgenommmen, ausnehmend]

anmuten, anzusehen sein, den Anschein haben/erwecken, den Eindruck machen/erwecken, einem vorkommen wie, erscheinen, wirken; (südd., österr.): ausschauen.
[ausnehmen, sich]
[sich ausnehmen, Ausnehmens, nehme aus, nimmst aus, nimmt aus, nehmen aus, nehmt aus, nahm aus, nahmst aus, nahmen aus, nahmt aus, nehmest aus, nehmet aus, nähme aus, nähmest aus, nähmen aus, nähmet aus, nimm aus, ausgenommmen, ausnehmend, ausnehmen sich]
ausnehmen  

aus|neh|men <st. V.; hat>:

1.
a) aus einem Nest o. Ä. herausnehmen, wegnehmen: die Eier, junge Vögel [aus dem Nest] a.;

b)ein Nest o. Ä. durch Herausnehmen des Inhalts leeren: die Nester im Hühnerstall a.; ein Diebesnest, eine feindliche Stellung a. (ausheben).



2.
a) die Eingeweide aus einem geschlachteten od. erlegten Tier entfernen: die Eingeweide, Herz, Leber a.;

b)(ein geschlachtetes od. erlegtes Tier) von den Eingeweiden befreien: ein Huhn, einen Hasen a.



3.(ugs. abwertend)
a)jmdm. auf listige od. hinterhältige Weise Geld abnehmen; schröpfen: jmdn. beim Spiel a.; er ist von seiner Geliebten tüchtig ausgenommen worden;

b)auf dreiste Art aushorchen, ausfragen: er versuchte mich auszunehmen.



4.von etw. ausschließen; gesondert behandeln; nicht mitzählen: du kannst dich, ihn bei der Schuldfrage nicht a.; sie vertraute allen, einen Einzigen ausgenommen.


5.<a. + sich> (geh.) in bestimmter Weise erscheinen, wirken: das Bild nimmt sich in diesem Raum sehr gut, unpassend aus.


6.(österr.) erkennen, unterscheiden, wahrnehmen.
ausnehmen  

[st.V.; hat]: 1. a) aus einem Nest o.Ä. herausnehmen, wegnehmen: die Eier, junge Vögel [aus dem Nest] a.; b) ein Nest o.Ä. durch Herausnehmen des Inhalts leeren: die Nester im Hühnerstall a.; Ü ein Diebesnest, eine feindliche Stellung a. (ausheben). 2. a) die Eingeweide aus einem geschlachteten od. erlegten Tier entfernen: die Eingeweide, Herz, Leber a.; b) (ein geschlachtetes od. erlegtes Tier) von den Eingeweiden befreien: ein Huhn, einen Hasen a. 3. (ugs. abwertend) a) jmdm. auf listige od. hinterhältige Weise Geld abnehmen; schröpfen: jmdn. beim Spiel a.; er ist von seiner Geliebten tüchtig ausgenommen worden; b) auf dreiste Art aushorchen, ausfragen: er versuchte mich auszunehmen. 4. von etw. ausschließen; gesondert behandeln; nicht mitzählen: du kannst dich, ihn bei der Schuldfrage nicht a.; sie vertraute allen, einen Einzigen ausgenommen. 5. [a. + sich] (geh.) in bestimmter Weise erscheinen, wirken: das Bild nimmt sich in diesem Raum sehr gut, unpassend aus. 6. (österr.) erkennen, unterscheiden, wahrnehmen.
ausnehmen  

n.
<V. 187; hat>
1 <V.t.> etwas ~ den Inhalt aus etwas herausnehmen; berauben; ausschließen, nicht meinen, nicht berücksichtigen, nicht mitzählen; jmdn. ~ <umg.> verhören, jmdm. Geständnisse entlocken; ihm Geld abnehmen (beim Spiel usw.); einen Fisch, ein Huhn ~ die Innereien herausnehmen; ein Vogelnest ~; ihn muss ich von dieser Behauptung ~ ihn meine ich mit dieser B. nicht; bitte nehmt mich davon (von eurem Vorhaben usw.) aus
2 <V.refl.> sich ~ <geh.> wirken; sie nimmt sich in diesem Kleid gut aus; wie nimmt sich das Bild dort an der Wand aus? → a. ausgenommen
['aus|neh·men]
[ausnehmens, nehme aus, nimmst aus, nimmt aus, nehmen aus, nehmt aus, nahm aus, nahmst aus, nahmen aus, nahmt aus, nehmest aus, nehmet aus, nähme aus, nähmest aus, nähmen aus, nähmet aus, nimm aus, ausgenommmen, ausnehmend]