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ausscheiden  

aus|schei|den <st. V.>:

1. <ist> a)eine Tätigkeit aufgeben, [u. damit zugleich] eine Gemeinschaft, Gruppe verlassen: am, zum, mit dem 31. 3. aus der Firma a.; aus einem Verein, aus dem Dienst a.;

b)an einem Spiel od. Wettkampf nicht weiter teilnehmen können: in, nach der ersten Runde, nach einem Sturz [aus dem Rennen] a.



2.nicht infrage, nicht in Betracht kommen <ist>: dieser Bewerber, diese Möglichkeit scheidet aus.


3.aussondern, entfernen <hat>: fehlerhafte Stücke aus einer Produktionsserie a.


4.von sich geben, absondern <hat>: der Körper hat die Giftstoffe [mit dem Stuhl, über die Haut] ausgeschieden.
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aus|schei|den
ausscheiden  


1. abbrechen, abdanken, abgehen, sich abmelden, abtreten, aufgeben, aufhören, austreten, beend[ig]en, einstellen, gehen, kündigen, niederlegen, pensioniert werden, verlassen, weggehen, zurücktreten; (ugs.): abspringen, auf/in Rente gehen, aufstecken, aussteigen; (salopp): hinschmeißen; (südd., österr.): ausstehen; (veraltend): [den Dienst] quittieren.

2. ausschließen, außer Betracht bleiben/lassen, entfallen, fortfallen, nicht in Betracht kommen, nicht infrage kommen, nicht zur Diskussion stehen, wegfallen.

3. auslesen, ausmustern, aussortieren, aussondern, entfernen, lesen, sieben, verlesen; (bildungsspr.): eliminieren, segregieren; (ugs.): ausrangieren, aussieben; (landsch.): schieren; (österr. Amtsspr.): skartieren.

4. abgeben, absondern, abstoßen, auswerfen, entleeren, von sich geben; (Fachspr.): abscheiden; (Bot.): guttieren; (Chemie): ausfällen, ausflocken, fällen; (Hüttenw.) seigern; (Med., Biol.): sekretieren.

[ausscheiden]
[Ausscheidens, scheide aus, scheidest aus, scheidet aus, scheiden aus, schied aus, schiedst aus, schieden aus, schiedet aus, schiede aus, schiedest aus, scheid aus, ausgeschieden, ausscheidend, auszuscheiden]
ausscheiden  

aus|schei|den <st. V.>:

1. <ist>
a)eine Tätigkeit aufgeben, [u. damit zugleich] eine Gemeinschaft, Gruppe verlassen: am, zum, mit dem 31. 3. aus der Firma a.; aus einem Verein, aus dem Dienst a.;

b)an einem Spiel od. Wettkampf nicht weiter teilnehmen können: in, nach der ersten Runde, nach einem Sturz [aus dem Rennen] a.



2.nicht infrage, nicht in Betracht kommen <ist>: dieser Bewerber, diese Möglichkeit scheidet aus.


3.aussondern, entfernen <hat>: fehlerhafte Stücke aus einer Produktionsserie a.


4.von sich geben, absondern <hat>: der Körper hat die Giftstoffe [mit dem Stuhl, über die Haut] ausgeschieden.
ausscheiden  

[st.V.]: 1. [ist] a) eine Tätigkeit aufgeben, [u. damit zugleich] eine Gemeinschaft, Gruppe verlassen: am, zum, mit dem 31.3. aus der Firma a.; aus einem Verein, aus dem Dienst a.; b) an einem Spiel od. Wettkampf nicht weiter teilnehmen können: in, nach der ersten Runde, nach einem Sturz [aus dem Rennen] a. 2. nicht infrage, nicht in Betracht kommen [ist]: dieser Bewerber, diese Möglichkeit scheidet aus. 3. [hat] aussondern, entfernen: fehlerhafte Stücke aus einer Produktionsserie a. 4. von sich geben, absondern [hat]: der Körper hat die Giftstoffe [mit dem Stuhl, über die Haut] ausgeschieden.
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n.
<V. 207>
1 <V.t.; hat> ohne Hilfsmittel aus dem Körper entfernen, absondern; Harn, Schweiß ~; Kot durch den Darm ~; <Met.> aus einer Legierung lösen
2 <V.i.; ist> nicht mehr mitwirken, -spielen, -arbeiten, den Dienst, die Stellung verlassen; nicht in Betracht kommen; das scheidet (von vornherein) aus; aus einem Amt, aus dem Dienst ~; aus einem Rennen ~
['aus|schei·den]
[ausscheidens, scheide aus, scheidest aus, scheidet aus, scheiden aus, schied aus, schiedst aus, schieden aus, schiedet aus, schiede aus, schiedest aus, scheid aus, ausgeschieden, ausscheidend, auszuscheiden]