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aussetzen  

aus|set|zen <sw. V.; hat> [6: eigtl. = bei der Warenprüfung als fehlerhaft aus der Reihe setzen]:

1.a)an einen Ort bringen [u. dort sich selbst überlassen]: ein Kind a.; jmdn. auf einer einsamen Insel a.; ein Tier im Wald a.; das Schiff setzt Boote aus (bringt sie zu Wasser);

b)(kath. Kirche) zur Anbetung auf den Altar stellen: das Allerheiligste a.;

c)(Kaufmannsspr.) zur Verpackung vorbereiten: eine Sendung a.;

d)(Billard) zum Spielen hinsetzen: die Kugel a.



2.[der Einwirkung von] jmdm. od. etw. preisgeben: seinen Körper der Sonne a.; sich Vorwürfen, einer Gefahr, dem Verdacht a.; hohen Beanspruchungen ausgesetzt sein.


3.in Aussicht stellen, versprechen: eine Belohnung von 1 000 € a.; jmdm. ein Erbteil a.


4.a)mitten in einer Tätigkeit o. Ä. plötzlich [für eine gewisse Zeit] abbrechen, aufhören: der Motor, der Atem, das Herz setzt aus; die Musik hat plötzlich ausgesetzt;

b)eine Pause machen: ich muss eine Weile [wegen Krankheit] a.; beim Spiel einmal a. (eine Runde nicht mitspielen); mit der Ratenzahlung a.



5.a)(seltener) vorübergehend unterbrechen, nicht weiterführen: die Kur auf einige Zeit a.;

b)(Rechtsspr.) auf-, hinausschieben: die Verhandlung, eine endgültige Entscheidung a.; das Urteil zur Bewährung a.



6.<im Inf. mit »zu« in Verbindung mit bestimmten Verben> beanstanden, kritisieren: immer etwas [an jmdm.] auszusetzen haben; ich finde nichts, es gibt wenig [daran] auszusetzen.
aussetzen  

aus|set|zen
aussetzen  


1. ausliefern, übergeben, überlassen; (geh.): preisgeben, überantworten; (geh. veraltend): überliefern.

2. anbieten, ankündigen, ansetzen, ausloben, ausschreiben, bieten, in Aussicht stellen, versprechen, zusagen, zusichern; (Geldw., Finanzw.): auflegen; (bes. Kaufmannsspr.): offerieren.

3. a) aufhören, ausfallen, ausgehen, erlöschen, stehen bleiben, stillstehen, stocken, versagen; (ugs.): absaufen, absterben, streiken, versacken.

b) abbrechen, Atem holen, aufhören, [sich] ausruhen, ausspannen, eine Pause einlegen/machen, sich entspannen, sich erholen, innehalten, pausieren, rasten, ruhen [lassen], sich [ein wenig] Ruhe gönnen, verschnaufen, [vorübergehend] einstellen/unterbrechen; (geh.): Atem schöpfen, (ugs.): abschalten, relaxen; (nordd.): verpusten; (südd., österr.): [sich] ausrasten; (südd., österr. ugs.): ausschnaufen.

4. auszusetzen haben.

[aussetzen]
[setze aus, setzt aus, setzen aus, setzte aus, setztest aus, setzten aus, setztet aus, setzest aus, setzet aus, setz aus, ausgesetzt, aussetzend, auszusetzen]
aussetzen  

aus|set|zen <sw. V.; hat> [6: eigtl. = bei der Warenprüfung als fehlerhaft aus der Reihe setzen]:

1.
a)an einen Ort bringen [u. dort sich selbst überlassen]: ein Kind a.; jmdn. auf einer einsamen Insel a.; ein Tier im Wald a.; das Schiff setzt Boote aus (bringt sie zu Wasser);

b)(kath. Kirche) zur Anbetung auf den Altar stellen: das Allerheiligste a.;

c)(Kaufmannsspr.) zur Verpackung vorbereiten: eine Sendung a.;

d)(Billard) zum Spielen hinsetzen: die Kugel a.



2.[der Einwirkung von] jmdm. od. etw. preisgeben: seinen Körper der Sonne a.; sich Vorwürfen, einer Gefahr, dem Verdacht a.; hohen Beanspruchungen ausgesetzt sein.


3.in Aussicht stellen, versprechen: eine Belohnung von 1 000 € a.; jmdm. ein Erbteil a.


4.
a)mitten in einer Tätigkeit o. Ä. plötzlich [für eine gewisse Zeit] abbrechen, aufhören: der Motor, der Atem, das Herz setzt aus; die Musik hat plötzlich ausgesetzt;

b)eine Pause machen: ich muss eine Weile [wegen Krankheit] a.; beim Spiel einmal a. (eine Runde nicht mitspielen); mit der Ratenzahlung a.



5.
a)(seltener) vorübergehend unterbrechen, nicht weiterführen: die Kur auf einige Zeit a.;

b)(Rechtsspr.) auf-, hinausschieben: die Verhandlung, eine endgültige Entscheidung a.; das Urteil zur Bewährung a.



6.<im Inf. mit »zu« in Verbindung mit bestimmten Verben> beanstanden, kritisieren: immer etwas [an jmdm.] auszusetzen haben; ich finde nichts, es gibt wenig [daran] auszusetzen.
aussetzen  

[sw.V.; hat] [6: eigtl. = bei der Warenprüfung als fehlerhaft aus der Reihe setzen]: 1. a) an einen Ort bringen [u. dort sich selbst überlassen]: ein Kind a.; jmdn. auf einer einsamen Insel a.; ein Tier im Wald a.; das Schiff setzt Boote aus (bringt sie zu Wasser); b) (kath. Kirche) zur Anbetung auf den Altar stellen: das Allerheiligste a.; c) (Kaufmannsspr.) zur Verpackung vorbereiten: eine Sendung a.; d) (Billard) zum Spielen hinsetzen: die Kugel a. 2. [der Einwirkung von] jmdm. od. etw. preisgeben: seinen Körper der Sonne a.; sich Vorwürfen, einer Gefahr, dem Verdacht a.; hohen Beanspruchungen ausgesetzt sein. 3. in Aussicht stellen, versprechen: eine Belohnung von 1000 DM a.; jmdm. ein Erbteil a. 4. a) mitten in einer Tätigkeit o.Ä. plötzlich [für eine gewisse Zeit] abbrechen, aufhören: der Motor, der Atem, das Herz setzt aus; die Musik hat plötzlich ausgesetzt; b) eine Pause machen: ich muss eine Weile [wegen Krankheit] a.; beim Spiel einmal a. (eine Runde nicht mitspielen); mit der Ratenzahlung a. 5. a) (seltener) vorübergehend unterbrechen, nicht weiterführen: die Kur auf einige Zeit a.; b) (Rechtsspr.) auf-, hinausschieben: die Verhandlung, eine endgültige Entscheidung a.; das Urteil zur Bewährung a. 6. [im Inf. mit ?zu? in Verbindung mit bestimmten Verben] beanstanden, kritisieren: immer etwas [an jmdm.] auszusetzen haben; ich finde nichts, es gibt wenig [daran] auszusetzen.
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Aussetzen, Preisgabe
[Preisgabe]
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n.
<V.; hat>
I <V.t.>
1 festsetzen, festlegen, ausschreiben, zur Verfügung stellen (Belohnung, Preis, Summe); hinaussetzen, ins Freie setzen (Pflanzen); unterbrechen, verschieben (Verfahren); sich od. jmdn. einer Sache ~ preisgeben, ausliefern;
2 das Allerheiligste ~ zur Anbetung ausstellen; sich od. jmdn. der Ansteckung ~; den Ball ~ <Billard> zum Anspiel hinlegen; ein Boot ~ ins Wasser lassen, setzen (bes. vom Schiff aus); sich od. jmdn. einer Gefahr ~; du setzt dich mit deinem Verhalten dem Gelächter, dem Spott der andern aus; ein Kind ~ irgendwo hinterlegen u. hilflos liegen lassen; Sägeblätter ~ schränken; den Unterricht ~; das Verfahren ~ bis … <Rechtsw.> Wild ~ gekaufte Tiere im Wald freilassen (um den Bestand aufzufrischen od. eine neue Wildart einzubürgern); sich, jmdn. od. etwas, (dem) Wind u. Wetter ~
3 an jmdm. oder einer Sache etwas auszusetzen haben zu tadeln, zu bemängeln haben; er hat an allem etwas auszusetzen; es ist nichts daran auszusetzen; auf seinen Kopf sind 10 000 € (Belohnung) ausgesetzt; auf diesem Platz sind wir zu sehr den Blicken der andern ausgesetzt
4 ausgesetztes Kind hilflos liegen gelassenes Kind, Findelkind;
II <V.i.>
5 aufhören, stocken (Bewegung, Puls, Motor); die Atmung des Kranken hat ausgesetzt; ich muss (ein paar Minuten) ~ eine Pause machen; mit etwas ~ etwas unterbrechen; mit der Arbeit, dem Unterricht ~
['aus|set·zen]
[aussetzens, setze aus, setzt aus, setzen aus, setzte aus, setztest aus, setzten aus, setztet aus, setzest aus, setzet aus, setz aus, ausgesetzt, aussetzend, auszusetzen]