[ - Collapse All ]
ausstehen  

aus|ste|hen <unr. V.> [spätmhd. ūʒstēn = ausbleiben]:

1.[zum Verkauf] ausgestellt sein <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: die neuen Modelle stehen im Schaufenster aus.


2.noch zu erwarten, noch nicht eingetroffen sein <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: die Antwort, die Lösung steht noch aus; ausstehende Gelder (Außenstände).


3. ertragen, aushalten <hat>: Angst, Schmerz, Qualen a.; sie hat um ihn viel ausgestanden;

*ausgestanden sein (endlich vorbei, durchgestanden sein): damit ist der Fall, die Sache ausgestanden; jmdn., etw. nicht a. können (jmdn., etw. absolut nicht leiden können, unerträglich finden): ich kann diesen Menschen, diesen furchtbaren Lärm nicht a.


4.(südd., österr.) aus einer Stellung ausscheiden; die Schule verlassen <ist>: sie ist schon letztes Jahr ausgestanden.
ausstehen  


1. ausbleiben, fällig sein, fehlen, offen stehen; (südd., österr.): ausständig sein.

2. aushalten, durchhalten, durchstehen, einstecken, erdulden, sich ergeben, erleiden, ertragen, fertig werden mit, hinnehmen, hinwegkommen, sich schicken, standhalten, tragen, über sich ergehen lassen, überstehen, verkraften, verschmerzen; (geh.): dulden, verwinden; (ugs.): durchmachen, mitmachen, schlucken, vertragen; (landsch.): abhalten; (geh. veraltend): bestehen.

[ausstehen]
[stehe aus, stehst aus, steht aus, stehen aus, stand aus, standest aus, standen aus, standet aus, stehest aus, stehet aus, stände aus, stünde aus, ständest aus, stündest aus, ständen aus, stünden aus, ständet aus, stündet aus, steh aus, ausgestanden, ausstehend, auszustehen]

nicht ausstehen können
abscheulich finden, eine Abneigung haben, feindselig gesinnt sein, Hass empfinden, hassen, nicht leiden können, nicht mögen, unerträglich finden, verabscheuen, widerwärtig finden; (ugs.): gefressen haben, satthaben; (ugs. emotional): nicht riechen können; (abwertend): widerlich finden.
[• ausstehen]
[stehe aus, stehst aus, steht aus, stehen aus, stand aus, standest aus, standen aus, standet aus, stehest aus, stehet aus, stände aus, stünde aus, ständest aus, stündest aus, ständen aus, stünden aus, ständet aus, stündet aus, steh aus, ausgestanden, ausstehend, auszustehen]
ausstehen  

aus|ste|hen <unr. V.> [spätmhd. ūʒstēn = ausbleiben]:

1.[zum Verkauf] ausgestellt sein <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: die neuen Modelle stehen im Schaufenster aus.


2.noch zu erwarten, noch nicht eingetroffen sein <hat; südd., österr., schweiz. auch: ist>: die Antwort, die Lösung steht noch aus; ausstehende Gelder (Außenstände).


3. ertragen, aushalten <hat>: Angst, Schmerz, Qualen a.; sie hat um ihn viel ausgestanden;

*ausgestanden sein (endlich vorbei, durchgestanden sein): damit ist der Fall, die Sache ausgestanden; jmdn., etw. nicht a. können (jmdn., etw. absolut nicht leiden können, unerträglich finden): ich kann diesen Menschen, diesen furchtbaren Lärm nicht a.


4.(südd., österr.) aus einer Stellung ausscheiden; die Schule verlassen <ist>: sie ist schon letztes Jahr ausgestanden.
ausstehen  

[unr.V.] [spätmhd. = ausbleiben]: 1. [zum Verkauf] ausgestellt sein [hat; südd., österr., schweiz. auch: ist]: die neuen Modelle stehen im Schaufenster aus. 2. noch zu erwarten, noch nicht eingetroffen sein [hat; südd., österr., schweiz. auch: ist]: die Antwort, die Lösung steht noch aus; ausstehende Gelder (Außenstände). 3. ertragen, aushalten [hat]: Angst, Schmerz, Qualen a.; sie hat um ihn viel ausgestanden; *ausgestanden sein (endlich vorbei, durchgestanden sein): damit ist der Fall, die Sache ausgestanden; jmdn., etw. nicht a. können (jmdn., etw. absolut nicht leiden können, unerträglich finden): ich kann diesen Menschen, diesen furchtbaren Lärm nicht a. 4. (südd., österr.) aus einer Stellung ausscheiden; die Schule verlassen [ist]: sie ist schon letztes Jahr ausgestanden.
ausstehen  

v.
<V. 251; hat>
1 <V.t.> erleiden, erdulden, ertragen, aushalten; ich habe große Angst ausgestanden; er hat viel (Böses) ~ müssen; Schmerzen ~; er hat hier, bei ihm nichts auszustehen hier, bei ihm geht es ihm gut; jmdn. od. etwas nicht ~ können nicht leiden können, (ganz u. gar) nicht mögen;
2 <V.i.> fehlen, nicht bezahlt sein; seine Antwort steht noch aus; die Entscheidung steht noch aus; ~de Forderungen; ~de Zahlungen
['aus|ste·hen]
[stehe aus, stehst aus, steht aus, stehen aus, stand aus, standest aus, standen aus, standet aus, stehest aus, stehet aus, stände aus, stünde aus, ständest aus, stündest aus, ständen aus, stünden aus, ständet aus, stündet aus, steh aus, ausgestanden, ausstehend, auszustehen]