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Baum,  

der; -[e]s, Bäume [mhd., ahd. boum, H.u.]: 1. Holzgewächs mit festem Stamm, aus dem Äste wachsen, die sich in Laub od. Nadeln tragende Zweige teilen: die Bäume werden grün, verlieren ihr Laub; einen B. fällen; er ist stark wie ein B. (sehr stark); R die Bäume wachsen nicht in den Himmel (jeder Erfolg hat seine Grenzen); einen alten B. soll man nicht verpflanzen (einen alten Menschen soll man nicht aus seiner gewohnten Umgebung reißen); es ist, um auf die Bäume zu klettern (ugs.; es ist zum Verzweifeln); *Bäume ausreißen [können] (ugs.; sehr viel leisten können, sodass einem nichts zu anstrengend ist); vom B. der Erkenntnis essen (durch Erfahrung klug, wissend werden; nach 1.Mos.2,9 einer der beiden mit Namen benannten Bäume im Garten Eden, von denen zu essen Gott Adam u. Eva verboten hatte; das Essen von diesem Baum ist im A.T. das Bild für den Ungehorsam des Menschen gegen Gott, die erste Sünde des Menschen); zwischen B. und Borke sein/sitzen/stecken/stehen (in einem schweren Dilemma, in einer Zwickmühle sein; nach der Situation eines Beils, das sich beim Behauen eines Baumes verklemmt hat). 2. (ugs.) kurz für Weihnachtsbaum: den B. schmücken; sie haben den B. angesteckt (die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet). 3. (Math., Informatik) 1Graph mit mehreren Knoten (4), deren Verbindungslinien (Kanten) kein geschlossenes Netz bilden, sodass je zwei Knoten durch genau einen Weg miteinander verbunden sind.