[ - Collapse All ]
bedenken  

Be|dẹn|ken, das; -s, - [aus der Kanzleispr. des 15. Jh.]:

1.<o. Pl.> Nachdenken, Überlegung: nach kurzem, gründlichem B.


2.<meist Pl.> aufgrund von vorhandenen Zweifeln, Befürchtungen od. Vorbehalten angestellte Überlegung, die es ratsam erscheinen lässt, mit der Zustimmung noch zu zögern od. den Plan o. Ä. neu zu durchdenken; Zweifel, Einwand, Skrupel: B. hegen, etw. zu tun; B. gegen einen Plan äußern, haben; B. tragen (nachdrücklich geh.; Zweifel, Vorbehalte haben).
be|dẹn|ken <unr. V.; hat> [mhd. bedenken = nachdenken; auch: beschenken, ahd. bidenchan = erwägen; sich kümmern, sorgen]:

1.a)(über etw.) nachdenken, genau überlegen, erwägen, durchdenken: die weitere Planung b.; er hatte sorgfältig bedacht, was er sagen wollte;

b)in Betracht ziehen, beachten: du musst b., dass sie noch sehr jung ist; [jmdm.] zu b. geben, dass ... (auf etw. besonders hinweisen).



2. (geh.) mit etw. beschenken; jmdm., einer Sache etw. zuteilwerden lassen: jmdn. beim Testament reichlich b.; ein Theaterstück mit großem Beifall b.; (iron.:) sie bedachten sich [gegenseitig]/(geh.:) einander mit groben Vorwürfen.


3.<b. + sich> [vor einer Entscheidung] mit sich zurate gehen, sich kurz besinnen: ich bedachte mich einen Augenblick und unterschrieb dann.
Bedenken  

Be|dẹn|ken, das; -s, -
bedenken  


1. Abwägung, Erwägung, Überlegung; (bildungsspr.): Reflexion.

2. Einwand, Skepsis, Skrupel, Vorbehalt, Zweifel.

[Bedenken]
[Bedenkens, bedenke, bedenkst, bedenkt, bedachte, bedachtest, bedachten, bedachtet, bedenkest, bedenket, bedächte, bedächtest, bedächten, bedächtet, bedenk, bedacht, bedenkend]
1. a) durchdenken, erwägen, nachdenken, sich durch den Kopf gehen lassen, überdenken, überlegen; (geh.): nachsinnen; (bildungsspr.): reflektieren; (ugs.): sich einen Kopf machen.

b) beachten, berücksichtigen, denken, einbeziehen, in Betracht ziehen.

2. beschenken, gewähren; (geh.): zuteilwerden lassen.

[bedenken]
[Bedenkens, bedenke, bedenkst, bedenkt, bedachte, bedachtest, bedachten, bedachtet, bedenkest, bedenket, bedächte, bedächtest, bedächten, bedächtet, bedenk, bedacht, bedenkend]

mit sich zurate gehen, nachdenken, sich besinnen, überlegen.
[bedenken, sich]
[sich bedenken, Bedenkens, bedenke, bedenkst, bedenkt, bedachte, bedachtest, bedachten, bedachtet, bedenkest, bedenket, bedächte, bedächtest, bedächten, bedächtet, bedenk, bedacht, bedenkend, bedenken sich]
bedenken  

Be|dẹn|ken, das; -s, - [aus der Kanzleispr. des 15. Jh.]:

1.<o. Pl.> Nachdenken, Überlegung: nach kurzem, gründlichem B.


2.<meist Pl.> aufgrund von vorhandenen Zweifeln, Befürchtungen od. Vorbehalten angestellte Überlegung, die es ratsam erscheinen lässt, mit der Zustimmung noch zu zögern od. den Plan o. Ä. neu zu durchdenken; Zweifel, Einwand, Skrupel: B. hegen, etw. zu tun; B. gegen einen Plan äußern, haben; B. tragen (nachdrücklich geh.; Zweifel, Vorbehalte haben).
be|dẹn|ken <unr. V.; hat> [mhd. bedenken = nachdenken; auch: beschenken, ahd. bidenchan = erwägen; sich kümmern, sorgen]:

1.
a)(über etw.) nachdenken, genau überlegen, erwägen, durchdenken: die weitere Planung b.; er hatte sorgfältig bedacht, was er sagen wollte;

b)in Betracht ziehen, beachten: du musst b., dass sie noch sehr jung ist; [jmdm.] zu b. geben, dass ... (auf etw. besonders hinweisen).



2. (geh.) mit etw. beschenken; jmdm., einer Sache etw. zuteilwerden lassen: jmdn. beim Testament reichlich b.; ein Theaterstück mit großem Beifall b.; (iron.:) sie bedachten sich [gegenseitig]/(geh.:) einander mit groben Vorwürfen.


3.<b. + sich> [vor einer Entscheidung] mit sich zurate gehen, sich kurz besinnen: ich bedachte mich einen Augenblick und unterschrieb dann.
bedenken  

[unr.V.; hat] [mhd. bedenken = nachdenken; auch: beschenken, ahd. bidenchan = erwägen; sich kümmern, sorgen]: 1. a) (über etw.) nachdenken, genau überlegen, erwägen, durchdenken: die weitere Planung b.; er hatte sorgfältig bedacht, was er sagen wollte; b) in Betracht ziehen, beachten: du musst b., dass sie noch sehr jung ist; [jmdm.] zu b. geben, dass ... (auf etw. besonders hinweisen). 2. (geh.) mit etw. beschenken; jmdm., einer Sache etw. zuteil werden lassen: jmdn. beim Testament reichlich b.; ein Theaterstück mit großem Beifall b.; (iron.:) sie bedachten sich [gegenseitig]/(geh.:) einander mit groben Vorwürfen. 3. [b. + sich] [vor einer Entscheidung] mit sich zurate gehen, sich kurz besinnen: ich bedachte mich einen Augenblick und unterschrieb dann.
Bedenken  

Bedenken, Skrupel, Vorbehalte
[Skrupel, Vorbehalte]
bedenken  

n.
<n. 14>
1 Überlegung, Besinnung; Erwägung; Zweifel, Einwendung
2 ;dagegen muss ich ~ anmelden; er äußerte seine ~ zu diesem Plan; bestehen noch ~?; ~ haben, hegen, tragen; jetzt kommen mir doch ~, ob …; ich teile deine ~; Sie können meine ~ nicht zerstreuen
3 ;nach langem, reiflichem ~ stimmte er zu; etwas ohne ~ tun; dieser Umstand gibt zu ~ Anlass
[Be'den·ken]
[Bedenkens, Bedenke, Bedenkst, Bedenkt, Bedenken, Bedachte, Bedachtest, Bedachten, Bedachtet, Bedenkest, Bedenket, Bedächte, Bedächtest, Bedächten, Bedächtet, Bedenk, Bedacht, Bedenkend]n.
<V. 119; hat>
I <V.t.>
1 etwas ~ über etwas nachdenken, sich etwas überlegen, etwas erwägen; jmdn. ~ jmdn. beschenken;
2 ;es ist zu ~, dass …; ich gab es zu ~; du solltest die Folgen ~
3 ;etwas gründlich ~; wenn man es recht bedenkt
4 ;das hast du nicht genug bedacht; jmdn. mit etwas ~ jmdn. mit etwas beschenken, jmdm. etwas vermachen; zum Jubiläum wurde er mit großen Ehrungen bedacht; er hat sie in seinem Testament bedacht; jmdn. mit einem Geschenk ~
5 auf etwas bedacht sein etwas bedenken; auf Rettung bedacht sein; er war nur darauf bedacht, seinen Vorteil auszunützen
II <V.refl.> sich ~
6 (über etwas) nachdenken, sich besinnen, eine Entscheidung überlegend aufschieben; dazu kann ich mich noch nicht äußern, ich muss mich erst ~; sich eines Besseren ~
[be'den·ken]
[bedenkens, bedenke, bedenkst, bedenkt, bedenken, bedachte, bedachtest, bedachten, bedachtet, bedenkest, bedenket, bedächte, bedächtest, bedächten, bedächtet, bedenk, bedacht, bedenkend]