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bedienen  

be|die|nen <sw. V.; hat>:

1.a) jmdm. [persönliche] Dienste leisten: die Zofe bediente ihre Herrin; jmdn. vorn und hinten b. (ugs.; für jmdn. jede Kleinigkeit tun);

b)jmdm. [bei Tisch] mit Speisen u. Getränken aufwarten, ihn damit versorgen: ein mürrischer Kellner bediente uns; <auch o. Akk.-Obj.:> welche Kellnerin bedient hier?; ich bin bedient (schweiz.; ich werde [schon] bedient); <b. + sich:> ich bediente mich (nahm mir von den Speisen u. Getränken); bitte, bedienen Sie sich (greifen Sie bitte zu);

c)sich (bes. als Verkäufer, Beamter o. Ä.) jmds. annehmen, ihm behilflich sein: seine Kunden aufmerksam b.; <auch o. Akk.-Obj.:> bedient hier denn niemand?; als er sah, dass der Laden leer war, hat er sich selbst bedient (gestohlen);

d)versorgen: die Bevölkerung umfassend mit Informationen b.; mehrere Fluggesellschaften bedienen diese Strecke.



2.(größere Geräte o. Ä.) handhaben, steuern: ein Fahrzeug b.


3.a)(Fußball) jmdm. den Ball zuspielen: den Mittelstürmer mit einer Steilvorlage b.;

b)(Kartenspiel) die geforderte Farbe spielen: du musst Trumpf, Herz b.; <auch o. Akk.-Obj.:> du hättest b. müssen;

c)(Geldw.) für etw. Zinsen zahlen: die Kaution ist dieses Jahr noch nicht bedient worden.



4.<b. + sich> (geh.) von jmdm., etw. Gebrauch machen; etw., jmdn. verwenden, benutzen: sie bediente sich eines Kompasses; sich zur Verdeutlichung eines Vergleiches b.
bedienen  


1. a) auftischen, bewirten, servieren, vorsetzen, (geh.): auftragen, aufwarten, vorlegen; (salopp): auffahren.

b) abfertigen, sich kümmern.

c) ausrüsten, ausstatten, versehen, versorgen.

2. betätigen, führen, handhaben, steuern.

[bedienen]
[bediene, bedienst, bedient, bediente, bedientest, bedienten, bedientet, bedienest, bedienet, bedien, bedienend]


1. [sich] nehmen, sich versorgen, zugreifen; (ugs.): zulangen, zuschlagen.

2. anwenden, benutzen, brauchen, einsetzen, gebrauchen, Gebrauch machen, nutzen, verwenden.

[bedienen, sich]
[sich bedienen, bediene, bedienst, bedient, bediente, bedientest, bedienten, bedientet, bedienest, bedienet, bedien, bedienend, bedienen sich]
bedienen  

be|die|nen <sw. V.; hat>:

1.
a) jmdm. [persönliche] Dienste leisten: die Zofe bediente ihre Herrin; jmdn. vorn und hinten b. (ugs.; für jmdn. jede Kleinigkeit tun);

b)jmdm. [bei Tisch] mit Speisen u. Getränken aufwarten, ihn damit versorgen: ein mürrischer Kellner bediente uns; <auch o. Akk.-Obj.:> welche Kellnerin bedient hier?; ich bin bedient (schweiz.; ich werde [schon] bedient); <b. + sich:> ich bediente mich (nahm mir von den Speisen u. Getränken); bitte, bedienen Sie sich (greifen Sie bitte zu);

c)sich (bes. als Verkäufer, Beamter o. Ä.) jmds. annehmen, ihm behilflich sein: seine Kunden aufmerksam b.; <auch o. Akk.-Obj.:> bedient hier denn niemand?; als er sah, dass der Laden leer war, hat er sich selbst bedient (gestohlen);

d)versorgen: die Bevölkerung umfassend mit Informationen b.; mehrere Fluggesellschaften bedienen diese Strecke.



2.(größere Geräte o. Ä.) handhaben, steuern: ein Fahrzeug b.


3.
a)(Fußball) jmdm. den Ball zuspielen: den Mittelstürmer mit einer Steilvorlage b.;

b)(Kartenspiel) die geforderte Farbe spielen: du musst Trumpf, Herz b.; <auch o. Akk.-Obj.:> du hättest b. müssen;

c)(Geldw.) für etw. Zinsen zahlen: die Kaution ist dieses Jahr noch nicht bedient worden.



4.<b. + sich> (geh.) von jmdm., etw. Gebrauch machen; etw., jmdn. verwenden, benutzen: sie bediente sich eines Kompasses; sich zur Verdeutlichung eines Vergleiches b.
bedienen  

[sw.V.; hat]: 1. a) jmdm. [persönliche] Dienste leisten: die Zofe bediente ihre Herrin; jmdn. vorn und hinten b. (ugs.; für jmdn. jede Kleinigkeit tun); b) jmdm. [bei Tisch] mit Speisen u. Getränken aufwarten, ihn damit versorgen: ein mürrischer Kellner bediente uns; [auch o. Akk.-Obj.:] welche Kellnerin bedient hier?; ich bin bedient (schweiz.; ich werde [schon] bedient); [b. + sich:] ich bediente mich (nahm mir von den Speisen u. Getränken); bitte, bedienen Sie sich (greifen Sie bitte zu); c) sich (bes. als Verkäufer, Beamter o.Ä.) jmds. annehmen, ihm behilflich sein: seine Kunden aufmerksam b.; [auch o. Akk.-Obj.:] bedient hier denn niemand?; Ü als er sah, dass der Laden leer war, hat er sich selbst bedient (gestohlen); d) versorgen: die Bevölkerung umfassend mit Informationen b.; mehrere Fluggesellschaften bedienen diese Strecke; e) in den Verbindungen gut/schlecht o.ä. bedient sein (ugs.; sehr zufrieden sein können/mit etw. vorlieb nehmen müssen, was nicht befriedigend ist): mit einem solchen Vertrag wären sie sehr gut bedient; bedient sein (salopp, iron.; genug haben). 2. (größere Geräte o.Ä.) handhaben, steuern: ein Fahrzeug b. 3. a) (Fußball) jmdm. den Ball zuspielen: den Mittelstürmer mit einer Steilvorlage b.; b) (Kartenspiel) die geforderte Farbe spielen: du musst Trumpf, Herz b.; [auch o. Akk.-Obj.:] du hättest b. müssen; c) (Geldw.) für etw. Zinsen zahlen: die Kaution ist dieses Jahr noch nicht bedient worden. 4. [b. + sich] (geh.) von jmdm., etw. Gebrauch machen; etw., jmdn. verwenden, benutzen: sie bediente sich eines Kompasses; sich zur Verdeutlichung eines Vergleiches b.
bedienen  

(sich) einer Sache bedienen, auslösen, bedingen
[auslösen, bedingen]
bedienen  

n.
<V.; hat>
1 <V.t.> jmdn. ~ jmdm. Dienste leisten, ihm bei Tisch Speisen auf- u. abtragen, ihm Waren vorlegen u. ihn beim Kauf beraten; etwas ~ beaufsichtigen, handhaben, damit umgehen(Maschinen); werden Sie schon bedient? (Frage an den Kunden); ich bin bedient! <fig.; umg.> ich habe genug davon, meine schlechten Erfahrungen reichen mir!; eine; Farbe ~ <Kart.> die gleiche Farbe spielen; wir wollen unsere Gäste aufmerksam ~; hier wird die Kundschaft gut bedient; kannst du diese Maschine~?
2 <V.refl.> sich ~ zugreifen (beim Essen), sich nehmen; bitte ~ Sie sich! (Aufforderung zum Essen);
3 <V.refl. m. Gen.-Obj.> sich einer Sache ~ sie benutzen, Gebrauch davon machen; bitte ~ sie sich des Fahrstuhls; darf ich mich Ihres Angebots ~?
[be'die·nen]
[bediene, bedienst, bedient, bedienen, bediente, bedientest, bedienten, bedientet, bedienest, bedienet, bedien, bedient, bedienend]