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bedingen  

1be|dịn|gen <sw. V.; hat> [mhd. bedingen = dingen; durch Verhandlung gewinnen; später beeinflusst von ↑ Bedingung (1) ]:
a)bewirken, zur Folge haben, verursachen: ihr großer Fleiß bedingte ein rasches Voranschreiten der Arbeit; das eine bedingt das andere; der Wandel ist psychologisch bedingt; der Produktionsrückstand ist durch den Streik bedingt; bedingter Reflex (Psych.; nicht angeborener, sondern durch Konditionierung erworbener Reflex);

b)(selten) erfordern, voraussetzen: diese Aufgabe bedingt großes Geschick.


2be|dịn|gen, sich <st. V.; hat> [zu 2Ding ] (veraltend): sich zur Bedingung machen, sich ausbedingen, vereinbaren: ich bedang mir einen freien Tag pro Woche; der bedungene Lohn.
bedingen  

be|dịn|gen (voraussetzen; zur Folge haben); sich gegenseitig bedingen; vgl. bedingt

be|dịn|gen (älter für ausbedingen); du bedangst; bedungen; der bedungene Lohn
bedingen  

a) auslösen, bewirken, erzeugen, heraufbeschwören, herbeiführen, hervorrufen, in Gang setzen, mit sich bringen, nach sich ziehen, verursachen, zur Folge haben; (geh.): zeitigen; (bildungsspr.): provozieren; (ugs.): ins Rollen bringen.

b) brauchen, erfordern, verlangen, voraussetzen; (geh.): bedürfen.

[bedingen]
[bedinge, bedingst, bedingt, bedang, bedangst, bedangen, bedangt, bedingest, bedinget, bedänge, bedängest, bedängen, bedänget, beding, bedungen, bedingend]
bedingen  

1be|dịn|gen <sw. V.; hat> [mhd. bedingen = dingen; durch Verhandlung gewinnen; später beeinflusst von ↑ Bedingung (1)]:
a)bewirken, zur Folge haben, verursachen: ihr großer Fleiß bedingte ein rasches Voranschreiten der Arbeit; das eine bedingt das andere; der Wandel ist psychologisch bedingt; der Produktionsrückstand ist durch den Streik bedingt; bedingter Reflex (Psych.; nicht angeborener, sondern durch Konditionierung erworbener Reflex);

b)(selten) erfordern, voraussetzen: diese Aufgabe bedingt großes Geschick.


2be|dịn|gen, sich <st. V.; hat> [zu 2Ding] (veraltend): sich zur Bedingung machen, sich ausbedingen, vereinbaren: ich bedang mir einen freien Tag pro Woche; der bedungene Lohn.
bedingen  

[sw.V.; hat] [mhd. bedingen = dingen; durch Verhandlung gewinnen; später beeinflusst von Bedingung (1)]: a) bewirken, zur Folge haben, verursachen: ihr großer Fleiß bedingte ein rasches Voranschreiten der Arbeit; das eine bedingt das andere; der Produktionsrückstand ist durch den Streik bedingt; der Wandel ist psychologisch bedingt; bedingter Reflex (Psych.; nicht angeborener, sondern durch Konditionierung erworbener Reflex); b) (selten) erfordern, voraussetzen: diese Aufgabe bedingt großes Geschick.
bedingen  

v.
<V.t. 120; hat>
1 <stark konjugiert> ausbedingen, ausmachen; bindend festsetzen (durch Kontrakt usw.), vereinbaren; (sich) etwas ~; der bedungene Lohn
2 <schwach konjugiert> abhängen von; Voraussetzung sein für; verursachen; zur Folge haben; erfordern; notwendig machen; eine Untersuchung bedingt hier bereits die nächste; ihr Betrug bedingt mein gespanntes Verhältnis zu ihr [zu mhd., ahd. dinc „rechtl. Verhandlung, Vertrag“; Ding]
[be'din·gen]
[bedinge, bedingst, bedingt, bedingen, bedang, bedangst, bedangen, bedangt, bedingest, bedinget, bedänge, bedängest, bedängen, bedänget, beding, bedungen, bedingend]