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befehlen  

be|feh|len <st. V.; hat> [mhd. bevelhen, ahd. bifel(a)han = übergeben, anvertrauen, zu einem untergegangenen Verb mit der Bed. »(der Erde) anvertrauen, begraben«, dann = zum Schutz anvertrauen]:

1.a)den Befehl, den Auftrag geben, etw. zu tun; etw. gebieten: er befahl mir strengstes Stillschweigen; von Ihnen lasse ich mir nichts b.; den Soldaten wurde befohlen, die Brücke zu sprengen; der Herr Baron befehlen? (gespreizt; was wünscht der Herr Baron?); wie Sie befehlen (gespreizt; jawohl, wird erledigt!); etw. in befehlendem (gebieterischem) Ton sagen; wer b. will, muss erst gehorchen lernen;

b)zu einem bestimmten Zweck an einen bestimmten Ort kommen lassen, beordern: er wurde zum Rapport befohlen.



2.die Befehlsgewalt haben; gebieten: über eine Armee b.


3.(geh. veraltet) unter jmds. Schutz stellen, anbefehlen, anvertrauen: ich befehle meinen Geist in deine Hände (bibl.); befiehl dem Herrn deine Wege (bibl.);

*Gott befohlen! (↑ Gott (1) ).
befehlen  


1. a) anordnen, anweisen, auferlegen, aufgeben, auftragen, beauftragen, bestimmen, Befehl geben/erteilen, festlegen, heißen, erlassen, sagen, veranlassen, verfügen, verordnen, verschreiben, vorschreiben; (geh.): gebieten; (bildungsspr.): diktieren; (abwertend): administrieren; (südd., österr.): anschaffen, schaffen; (bildungsspr. veraltet): injungieren.

b) beordern; (geh.): bescheiden.

2. die Befehlsgewalt haben, gebieten, kommandieren.

3. anvertrauen, übergeben, überlassen, unter Schutz stellen; (geh.): anbefehlen, empfehlen, überantworten.

[befehlen]
[befehle, befiehlst, befiehlt, befehlt, befahl, befahlst, befahlen, befahlt, befehlest, befehlet, befähle, befählest, befählen, befählet, befiehl, befohlen, befehlend]
befehlen  

be|feh|len <st. V.; hat> [mhd. bevelhen, ahd. bifel(a)han = übergeben, anvertrauen, zu einem untergegangenen Verb mit der Bed. »(der Erde) anvertrauen, begraben«, dann = zum Schutz anvertrauen]:

1.
a)den Befehl, den Auftrag geben, etw. zu tun; etw. gebieten: er befahl mir strengstes Stillschweigen; von Ihnen lasse ich mir nichts b.; den Soldaten wurde befohlen, die Brücke zu sprengen; der Herr Baron befehlen? (gespreizt; was wünscht der Herr Baron?); wie Sie befehlen (gespreizt; jawohl, wird erledigt!); etw. in befehlendem (gebieterischem) Ton sagen; wer b. will, muss erst gehorchen lernen;

b)zu einem bestimmten Zweck an einen bestimmten Ort kommen lassen, beordern: er wurde zum Rapport befohlen.



2.die Befehlsgewalt haben; gebieten: über eine Armee b.


3.(geh. veraltet) unter jmds. Schutz stellen, anbefehlen, anvertrauen: ich befehle meinen Geist in deine Hände (bibl.); befiehl dem Herrn deine Wege (bibl.);

*Gott befohlen! (↑ Gott (1)).
befehlen  

[st.V.; hat] [mhd. bevelhen, ahd. bifel(a)han = übergeben, anvertrauen, zu einem untergegangenen Verb mit der Bed. ?(der Erde) anvertrauen, begraben?, dann = zum Schutz anvertrauen]: 1. a) den Befehl, den Auftrag geben, etw. zu tun; etw. gebieten: den Soldaten wurde befohlen, die Brücke zu sprengen; er befahl mir strengstes Stillschweigen; von Ihnen lasse ich mir nichts b.; der Herr Baron befehlen? (gespreizt; was wünscht der Herr Baron?); wie Sie befehlen (gespreizt; jawohl, wird erledigt!); etw. in befehlendem (gebieterischem) Ton sagen; Spr wer b. will, muss erst gehorchen lernen; b) zu einem bestimmten Zweck an einen bestimmten Ort kommen lassen, beordern: er wurde zum Rapport befohlen. 2. die Befehlsgewalt haben; gebieten: über eine Armee b. 3. (geh. veraltet) unter jmds. Schutz stellen, anbefehlen, anvertrauen: ich befehle meinen Geist in deine Hände (bibl.); befiehl dem Herrn deine Wege (bibl.); *Gott befohlen! (Gott 1).
befehlen  

befehlen, kommandieren
[kommandieren]
befehlen  

v.
<V.t. 102; hat>
1 jmdm. etwas ~ einen Befehl od. Befehle erteilen, anordnen, gebieten; <poet.> anvertrauen, empfehlen
2 ;„Komm her!“ befahl er; hier habe ich zu ~!; seine Seele Gott ~ <poet.> Gott befohlen!; der Oberst hat befohlen, dass …
3 bitte ~ Sie! äußern Sie Ihre Wünsche; ~ Sie sonst noch etwas? haben Sie noch einen Wunsch?; von dir lasse ich mir nichts ~!; du hast mir gar nichts zu ~!; er befahl ihn zu sich ließ ihn zu sich kommen;
4 wie Sie ~! wie Sie wünschen!; [<ahd. bifel(a)han „anvertrauen, übergeben, bergen, begraben“ <germ. *bifehan „anvertrauen, bergen, übergeben“; zu vorgerm. *pelk- „bergen“]
[be'feh·len]
[befehle, befiehlst, befiehlt, befehlen, befehlt, befahl, befahlst, befahlen, befahlt, befehlest, befehlet, befähle, befählest, befählen, befählet, befiehl, befehlt, befohlen, befehlend]