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begraben  

be|gra|ben <st. V.; hat> [mhd. begraben, ahd. bigraban, zu ↑ graben ]:

1.(bes. einen Leichnam, eine Tierleiche) in eine Grube o. Ä. legen u. durch Zuschütten der Grube unter der Erde verschwinden lassen: man begrub ihn in seiner Heimatstadt, in aller Stille; in dieser Gruft liegen zwei deutsche Könige begraben; lebendig begraben sein;

R dort möchte ich nicht begraben sein (ugs.; dort möchte ich auf keinen Fall leben);


*sich b. lassen können (ugs.; versagt haben, keine weitere Chance mehr haben, aufgeben können); sich mit etw. b. lassen können (ugs.; mit etw. keine Aussicht auf Erfolg haben, nichts erreichen können): mit so einem Zeugnis kannst du dich b. lassen.


2.aufgeben, fahren lassen; als beendet, erledigt betrachten: eine Hoffnung b.; den alten Streit sollten wir endlich b.


3.unter größeren, herabstürzenden Massen verschwinden lassen, verschütten: die Hauswand begrub zwei Arbeiter und einen Lastwagen unter sich.


4.(veraltet) vergraben: einen Schatz b.
begraben  

be|gra|ben
begraben  


1. beerdigen; (schweiz.): verlochen; (geh.): beisetzen, bestatten, das letzte Geleit geben, der Erde übergeben, die letzte Ehre erweisen, zu Grabe tragen, zur letzten Ruhe geleiten; (ugs.): verbuddeln, unter die Erde bringen; (geh. verhüll.): zur letzten Ruhe betten; (oft abwertend): einscharren, verscharren; (veraltend): in die Grube legen.

2. sich abwenden, als erledigt betrachten, aufgeben, beenden, einstellen, fahren/fallen lassen, hinter sich lassen, verzichten; (geh.): Abstand nehmen; (bildungsspr.): ad acta legen; (ugs.): an den Nagel hängen, aufstecken, hinwerfen.

[begraben]
[begrabe, begräbst, begräbt, begrabt, begrub, begrubst, begruben, begrubt, begrabest, begrabet, begrübe, begrübest, begrüben, begrübet, begrab, begrabend, begrabener, begrabene, begrabenes, begrabenen, begrabenem, begrabenerer, begrabenere, begrabeneres, begrabeneren, begrabenerem, begrabenster, begrabenste, begrabenstes, begrabensten, begrabenstem]
begraben  

be|gra|ben <st. V.; hat> [mhd. begraben, ahd. bigraban, zu ↑ graben]:

1.(bes. einen Leichnam, eine Tierleiche) in eine Grube o. Ä. legen u. durch Zuschütten der Grube unter der Erde verschwinden lassen: man begrub ihn in seiner Heimatstadt, in aller Stille; in dieser Gruft liegen zwei deutsche Könige begraben; lebendig begraben sein;

Rdort möchte ich nicht begraben sein (ugs.; dort möchte ich auf keinen Fall leben);


*sich b. lassen können (ugs.; versagt haben, keine weitere Chance mehr haben, aufgeben können); sich mit etw. b. lassen können (ugs.; mit etw. keine Aussicht auf Erfolg haben, nichts erreichen können): mit so einem Zeugnis kannst du dich b. lassen.


2.aufgeben, fahren lassen; als beendet, erledigt betrachten: eine Hoffnung b.; den alten Streit sollten wir endlich b.


3.unter größeren, herabstürzenden Massen verschwinden lassen, verschütten: die Hauswand begrub zwei Arbeiter und einen Lastwagen unter sich.


4.(veraltet) vergraben: einen Schatz b.
begraben  

[st.V.; hat] [mhd. begraben, ahd. bigraban, zu graben]: 1. (bes. einen Leichnam, eine Tierleiche) in eine Grube o.Ä. legen u. durch Zuschütten der Grube unter der Erde verschwinden lassen: man begrub ihn in seiner Heimatstadt, in aller Stille; in dieser Gruft liegen zwei deutsche Könige begraben; lebendig begraben sein; R dort möchte ich nicht begraben sein (ugs.; dort möchte ich auf keinen Fall leben); *sich b. lassen können (ugs.; versagt haben, keine weitere Chance mehr haben, aufgeben können); sich mit etw. b. lassen können (ugs.; mit etw. keine Aussicht auf Erfolg haben, nichts erreichen können): mit so einem Zeugnis kannst du dich b. lassen. 2. aufgeben, fahren lassen; als beendet, erledigt betrachten: eine Hoffnung b.; den alten Streit sollten wir endlich b. 3. unter größeren, herabstürzenden Massen verschwinden lassen, verschütten: die Hauswand begrub zwei Arbeiter und einen Lastwagen unter sich. 4. (veraltet) vergraben: einen Schatz b.
begraben  

adj.
<V.t. 157; hat; Abk. für das Part.: begr., Zeichen: > beerdigen, bestatten, zu Grabe tragen; etwas ~ <fig.> aufgeben, vergessen sein lassen, nicht mehr davon sprechen, darauf verzichten; eine Feindschaft, Freundschaft, Liebe ~; die Hoffnung habe ich längst ~; lass uns unseren Streit endlich ~; lass dich ~! <fig.; umg.> mit dir ist auch gar nichts mehr los; damit kannst du dich ~ lassen! <fig.; umg.> damit hast du keine Aussichten, kommst du nicht weiter; gestern haben sie ihn auf dem Südfriedhof ~; in dieser muffigen Kleinstadt möchte ich nicht ~ sein <fig.; umg.> hier möchte ich unter gar keinen Umständen leben; jmdn. in aller Stille ~; in den Wellen ~ sein <poet.> ertrunken; sie wurden bei einem Luftangriff unter den Trümmern ihres Hauses ~; wo ist, liegt er ~? längst ~e Hoffnungen werden dadurch wieder wach; da liegt der Hund ~ das ist der Kern der Sache;
[be'gra·ben]
[begrabe, begräbst, begräbt, begraben, begrabt, begrub, begrubst, begruben, begrubt, begrabest, begrabet, begrübe, begrübest, begrüben, begrübet, begrab, begrabend, begrabener, begrabene, begrabenes, begrabenen, begrabenem, begrabenerer, begrabenere, begrabeneres, begrabeneren, begrabenerem, begrabenster, begrabenste, begrabenstes, begrabensten, begrabenstem]