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begreifen  

be|grei|fen <st. V.; hat> [mhd. begrīfen, ahd. bigrīfan, zu ↑ greifen ; 1: eigtl. = mit dem Verstand ergreifen]:

1.a)geistig erfassen, in seinen Zusammenhängen erkennen, verstehen: den Sinn einer Sache, eine Rechenaufgabe nicht b.; was eigentlich geschehen war, hatte er noch nicht ganz begriffen; das Kind begreift langsam, leicht (hat eine langsame, leichte Auffassungsgabe);

b)Verständnis für jmdn. od. etw. haben; jmdn., sich in seinem Denken, Fühlen u. Handeln verstehen: ich kann meinen Freund gut b.; ich begreife nicht, wie man so etwas tun kann;

R das begreife, wer will! (diese Sache, diese Handlungsweise verstehe ich nicht);


c)für etw. halten, als etw. betrachten; eine bestimmte Vorstellung (von jmdm., etw.) haben: das ganze griechische Kulturgebiet als Einheit b.; er begreift sich als Spezialist, (selten:) als Spezialisten.



2.(landsch.) befühlen, betasten, greifend prüfen: er begreift das weiche Tuch; die Kinder sollen nicht immer die Möbel b.


3.

*etw. in sich b. (veraltend; etw. umfassen, einschließen, enthalten): diese Entwicklung begriff auch eine soziale Umschichtung in sich.
begreifen  

be|grei|fen vgl. begriffen
begreifen  

a) sich auf etw. einen Vers machen können, auffassen, einsehen, klug werden, durchschauen, erfassen, erkennen, fassen, folgen können, mitbekommen, nachempfinden, nachvollziehen, realisieren, schlau werden, verstehen; (geh.): innewerden; (ugs.): auf den [richtigen] Trichter kommen, durchblicken, durchgucken, intus kriegen, kapieren, mitkommen, mitkriegen, schalten, wegkriegen; (salopp): checken, durchsteigen, packen, raffen, schnallen, ticken; (bes. Jugendspr.): blicken.

b) nachempfinden, nachvollziehen, Verständnis haben; (ugs.): mitkommen.

c) ansehen, auffassen, betrachten, halten, sehen, verstehen; (bildungsspr.): interpretieren.

[begreifen]
[Begreifens, begreife, begreifst, begreift, begriff, begriffst, begriffen, begrifft, begreifest, begreifet, begriffe, begriffest, begriffet, begreif, begreifend]
begreifen  

be|grei|fen <st. V.; hat> [mhd. begrīfen, ahd. bigrīfan, zu ↑ greifen; 1: eigtl. = mit dem Verstand ergreifen]:

1.
a)geistig erfassen, in seinen Zusammenhängen erkennen, verstehen: den Sinn einer Sache, eine Rechenaufgabe nicht b.; was eigentlich geschehen war, hatte er noch nicht ganz begriffen; das Kind begreift langsam, leicht (hat eine langsame, leichte Auffassungsgabe);

b)Verständnis für jmdn. od. etw. haben; jmdn., sich in seinem Denken, Fühlen u. Handeln verstehen: ich kann meinen Freund gut b.; ich begreife nicht, wie man so etwas tun kann;

Rdas begreife, wer will! (diese Sache, diese Handlungsweise verstehe ich nicht);


c)für etw. halten, als etw. betrachten; eine bestimmte Vorstellung (von jmdm., etw.) haben: das ganze griechische Kulturgebiet als Einheit b.; er begreift sich als Spezialist, (selten:) als Spezialisten.



2.(landsch.) befühlen, betasten, greifend prüfen: er begreift das weiche Tuch; die Kinder sollen nicht immer die Möbel b.


3.

*etw. in sich b. (veraltend; etw. umfassen, einschließen, enthalten): diese Entwicklung begriff auch eine soziale Umschichtung in sich.
begreifen  

[st.V.; hat] [mhd. begrifen, ahd. bigrifan, zu greifen; 1: eigtl. = mit dem Verstand ergreifen]: 1. a) geistig erfassen, in seinen Zusammenhängen erkennen, verstehen: den Sinn einer Sache, eine Rechenaufgabe nicht b.; was eigentlich geschehen war, hatte er noch nicht ganz begriffen; das Kind begreift langsam, leicht (hat eine langsame, leichte Auffassungsgabe); b) Verständnis für jmdn. od. etw. haben; jmdn., sich in seinem Denken, Fühlen u. Handeln verstehen: ich kann meinen Freund gut b.; ich begreife nicht, wie man so etwas tun kann; R das begreife, wer will! (diese Sache, diese Handlungsweise verstehe ich nicht); c) für etw. halten, als etw. betrachten; eine bestimmte Vorstellung (von jmdm., etw.) haben: das ganze griechische Kulturgebiet als Einheit b.; er begreift sich als Spezialist, (selten:) als Spezialisten. 2. (landsch.) befühlen, betasten, greifend prüfen: er begreift das weiche Tuch; die Kinder sollen nicht immer die Möbel b. 3. *etw. in sich b. (veraltend; etw. umfassen, einschließen, enthalten): diese Entwicklung begriff auch eine soziale Umschichtung in sich.
begreifen  

begreifen, blicken (umgangssprachlich), einsehen, erfassen, erkennen, folgen, kapieren (umgangssprachlich), peilen (umgangssprachlich), raffen (umgangssprachlich), schnallen (umgangssprachlich), spannen (ugs.), verstehen
[blicken, einsehen, erfassen, erkennen, folgen, kapieren, peilen, raffen, schnallen, spannen, verstehen]
begreifen  

n.
<V.t. 158; hat> verstehen, auffassen, erlassen; können Sie sein Verhalten ~?; etwas allmählich, langsam, leicht, mühsam, schnell, schwer ~; hast du es endlich begriffen?; es ist einfach nicht zu ~! nicht zu fassen; rätselhaft; etwas in sich ~ einbegreifen, umfassen; die Frage begreift die Antwort schon in sich
[be'grei·fen]
[begreifens, begreife, begreifst, begreift, begriff, begriffst, begriffen, begrifft, begreifest, begreifet, begriffe, begriffest, begriffet, begreif, begreifend]