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Beifuß  

Bei|fuß, der; -es [mhd. bīvuoʒ, volksetym. umgedeutet nach: vuoʒ = Fuß (wohl nach der schon bei Plinius d. Ä. belegten Vorstellung, dass der Wanderer nicht ermüdet, der sich die Pflanze ans Bein bindet) aus: bībōʒ, ahd. bībōʒ, zu: bōʒan = stoßen, schlagen, viell. nach der angeblich böse Geister abwehrenden Kraft des alten Heilmittels]: zu den Korbblütlern gehörende Pflanze, deren in Rispen wachsende Blüten als Gewürz verwendet werden.
Beifuß  

Bei|fuß, der; -es (eine Gewürz- u. Heilpflanze)
Beifuß  

Bei|fuß, der; -es [mhd. bīvuoʒ, volksetym. umgedeutet nach: vuoʒ = Fuß (wohl nach der schon bei Plinius d. Ä. belegten Vorstellung, dass der Wanderer nicht ermüdet, der sich die Pflanze ans Bein bindet) aus: bībōʒ, ahd. bībōʒ, zu: bōʒan = stoßen, schlagen, viell. nach der angeblich böse Geister abwehrenden Kraft des alten Heilmittels]: zu den Korbblütlern gehörende Pflanze, deren in Rispen wachsende Blüten als Gewürz verwendet werden.
Beifuß  

n.
<m. 1; unz.> Angehöriger einer Gattung der Korbblütler, Kraut od. Strauch von meist aromatischem Geruch, Gewürzpflanze: Artemisia; Sy Edelraute [<ahd. pipoz, boboz, frühnhd. peipus; zweiter Wortteil zu germ. *baut- „stoßen“; volksetymologisch umgedeutet, da man nach dem Volksglauben nicht müde werde, wenn man diese Pflanze bei sich trage; verwandt mit dem zweiten Teil von Amboss]
['Bei·fuß]
[Beifußes, Beifuße, Beifüße, Beifüßen]