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berufen  

1be|ru|fen <st. V.; hat> [mhd. beruofen = zusammenrufen; proklamieren; beschreien]:

1.a)jmdn. in ein [hohes] Amt einsetzen: jmdn. auf einen Lehrstuhl, zum Vorsitzenden b.; sie wurde als ordentliche Professorin für Alte Geschichte an die Universität Bonn berufen;

b)(veraltet) zusammenrufen, einberufen.



2.<b. + sich> sich (zur Rechtfertigung, zum Beweis) auf jmdn., etw. beziehen: ich berufe mich auf dich als Zeugen.


3.(österr. Rechtsspr.) Berufung einlegen.


4.(ugs.) zu viel [im Voraus] über etw. reden, sodass es (nach abergläubischer Vorstellung) misslingt od. nicht in Erfüllung geht; beschreien (meist verneint): ich will es nicht b., aber bisher hat die Sache immer geklappt.


5.(landsch., bes. nordd.) zurechtweisen, zur Ordnung rufen.


2be|ru|fen <Adj.>: bes. befähigt, begabt, geeignet (u. daher vorbestimmt, prädestiniert für etw.): ein berufener Kritiker; aus -em Mund[e] (aus sicherer Quelle, von kompetenter Seite) etw. erfahren; zu großen Taten b. sein.
berufen  

be|ru|fen (österr. auch für Berufung einlegen); sich auf jmdn. oder etwas berufen
berufen  


1. a) anstellen, anwerben, beschäftigen, bestellen, betrauen, einsetzen, einstellen, engagieren, ernennen, heranziehen, holen, nominieren, rufen, verpflichten; (bildungsspr.): designieren; (ugs.): anheuern; (veraltet): dingen; (Amtsspr.): bestallen.

b) beordern, bestellen, einberufen, rufen, schicken, versammeln, vorladen, zitieren, zusammenrufen; (bildungsspr.): vozieren; (ugs.): zusammentrommeln.

2. beschreien.

[1berufen]
[berufe, berufst, beruft, berief, beriefst, beriefen, berieft, berufest, berufet, beriefe, beriefest, beriefet, beruf, berufend]

anführen, ausgehen, sich beziehen, Bezug nehmen, geltend machen, hinweisen, sich stützen, verweisen, zitieren; (bildungsspr.): rekurrieren.
[1berufen, sich]
[sich berufen, berufe, berufst, beruft, berief, beriefst, beriefen, berieft, berufest, berufet, beriefe, beriefest, beriefet, beruf, berufend, 1berufen sich]

auserwählt, befähigt, begabt, fähig, geeignet, geschaffen, geschickt, kompetent, talentiert, tauglich, vorbestimmt; (bildungsspr.): prädestiniert, qualifiziert.
[2berufen]
[berufe, berufst, beruft, berief, beriefst, beriefen, berieft, berufest, berufet, beriefe, beriefest, beriefet, beruf, berufend]
berufen  

1be|ru|fen <st. V.; hat> [mhd. beruofen = zusammenrufen; proklamieren; beschreien]:

1.
a)jmdn. in ein [hohes] Amt einsetzen: jmdn. auf einen Lehrstuhl, zum Vorsitzenden b.; sie wurde als ordentliche Professorin für Alte Geschichte an die Universität Bonn berufen;

b)(veraltet) zusammenrufen, einberufen.



2.<b. + sich> sich (zur Rechtfertigung, zum Beweis) auf jmdn., etw. beziehen: ich berufe mich auf dich als Zeugen.


3.(österr. Rechtsspr.) Berufung einlegen.


4.(ugs.) zu viel [im Voraus] über etw. reden, sodass es (nach abergläubischer Vorstellung) misslingt od. nicht in Erfüllung geht; beschreien (meist verneint): ich will es nicht b., aber bisher hat die Sache immer geklappt.


5.(landsch., bes. nordd.) zurechtweisen, zur Ordnung rufen.


2be|ru|fen <Adj.>: bes. befähigt, begabt, geeignet (u. daher vorbestimmt, prädestiniert für etw.): ein berufener Kritiker; aus -em Mund[e] (aus sicherer Quelle, von kompetenter Seite) etw. erfahren; zu großen Taten b. sein.
berufen  

[st.V.; hat] [mhd. beruofen= zusammenrufen; proklamieren; beschreien]: 1. a) jmdn. in ein [hohes] Amt einsetzen: jmdn. auf einen Lehrstuhl, zum Vorsitzenden b.; er wurde als ordentlicher Professor für Alte Geschichte an die Universität Bonn berufen; b) (veraltet) zusammenrufen, einberufen. 2. [b.+ sich] sich (zur Rechtfertigung, zum Beweis) auf jmdn., etw. beziehen: ich berufe mich auf dich als Zeugen. 3. (österr. Rechtsspr.) Berufung einlegen. 4. (ugs.) zu viel [im Voraus] über etw. reden, sodass es (nach abergläubischer Vorstellung) misslingt od. nicht in Erfüllung geht; beschreien (meist verneint): ich will es nicht b., aber bisher hat die Sache immer geklappt. 5. (landsch., bes. nordd.) zurechtweisen, zur Ordnung rufen.
berufen  

berufen, ernennen
[ernennen]
berufen  

v.
<V. 201; hat>
1 <V.t.> ernennen; in ein Amt einsetzen; bestellen, kommen lassen; beschwören; heraufbeschwören (Geister, Unglück); Sy beschreien; wir wollen es nicht ~ wir wollen nicht davon sprechen, sonst tritt es ein (Aberglaube); einen Professor an eine Universität ~; er ist als Ordinarius nach Göttingen ~ worden; jmdn. zu sich ~; er ist zum Nachfolger des Verstorbenen ~ worden
2 <V.refl.> sich auf jmdn. od. etwas ~ jmdn. od. etwas als Zeugen od. als Beweis nennen; er berief sich auf das Gesetz
[be'ru·fen1]
[berufe, berufst, beruft, berufen, berief, beriefst, beriefen, berieft, berufest, berufet, beriefe, beriefest, beriefet, beruf, berufend]

v.
<Adj.> auserwählt, vorbestimmt, in besonderem Maße befähigt, mit einer speziellen Begabung ausgestattet; ~ sein eine Sendung zu erfüllen haben; viele sind ~, aber wenige sind auserwählt (Matth. 20, 16); er ist dazu ~, anderen Menschen zu helfen; sich zu etwas ~ fühlen; ein ~er Musiker; etwas aus ~em Munde wissen aus sicherer, erster Quelle;
[be'ru·fen2]
[berufe, berufst, beruft, berufen, berief, beriefst, beriefen, berieft, berufest, berufet, beriefe, beriefest, beriefet, beruf, berufend]