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Besitz  

Be|sịtz, der; -es [im 15. Jh. für mhd. beseʒ]:
a)Gesamtheit der (materiellen) Güter, die jmd. geerbt od. erworben hat, sodass er bzw. sie darüber verfügen kann: privater, staatlicher B.; seinen B. vergrößern, verlieren; nach B. streben; ein Konzern in amerikanischem B.; etw. kommt in jmds. B., geht in jmds. B. über; etw. in seinen B. bringen; die Klassiker gehören heute nicht mehr zum geistigen B. (zu den verfügbaren Kenntnissen) der Jugend;

b)etw., was jmdm. gehört: die paar Sachen sind mein ganzer B.; das ist ein Stück aus ihrem persönlichen B.;

c)das Besitzen; Zustand des Besitzens: unerlaubter B. von Waffen wird bestraft; im B. von etw. sein (etw. besitzen); etw. in B. haben (etw. besitzen); etw. in B. nehmen, von etw. B. ergreifen (etw. an sich nehmen, sich einer Sache bemächtigen); Traurigkeit, ein Gefühl der Leere ergriff B. von ihm; im vollen B. seiner Kräfte sein;

d)(veraltend) Land-, Grundbesitz; Landgut: sich auf seinen B. zurückziehen; einen verwahrlosten B. in eine Musterwirtschaft verwandeln.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Besitz meist gleichbedeutend mit Eigentum gebraucht. Juristisch wird Besitz dagegen definiert als »das, worüber jmd. die tatsächliche [nicht unbedingt aber die rechtliche] Herrschaft hat«.

Besitz  

Be|sịtz, der; -es
Besitz  

a) Besitztum, Eigentum, Güter, Habseligkeiten, Haus und Hof, Reichtümer, Schätze, Vermögen, Vermögenswerte; (geh.): Eigen, Geld und Gut, Habe, Hab und Gut; (veraltet): Habschaft.

b) Anwesen, Besitztum, Besitzung, Grundbesitz, Gut, Land, Landbesitz, Ländereien, Landgut; (Wirtsch.): Immobilie.

[Besitz]
[Besitzes, Besitzs, Besitze, Besitzen]
Besitz  

Be|sịtz, der; -es [im 15. Jh. für mhd. beseʒ]:
a)Gesamtheit der (materiellen) Güter, die jmd. geerbt od. erworben hat, sodass er bzw. sie darüber verfügen kann: privater, staatlicher B.; seinen B. vergrößern, verlieren; nach B. streben; ein Konzern in amerikanischem B.; etw. kommt in jmds. B., geht in jmds. B. über; etw. in seinen B. bringen; die Klassiker gehören heute nicht mehr zum geistigen B. (zu den verfügbaren Kenntnissen) der Jugend;

b)etw., was jmdm. gehört: die paar Sachen sind mein ganzer B.; das ist ein Stück aus ihrem persönlichen B.;

c)das Besitzen; Zustand des Besitzens: unerlaubter B. von Waffen wird bestraft; im B. von etw. sein (etw. besitzen); etw. in B. haben (etw. besitzen); etw. in B. nehmen, von etw. B. ergreifen (etw. an sich nehmen, sich einer Sache bemächtigen); Traurigkeit, ein Gefühl der Leere ergriff B. von ihm; im vollen B. seiner Kräfte sein;

d)(veraltend) Land-, Grundbesitz; Landgut: sich auf seinen B. zurückziehen; einen verwahrlosten B. in eine Musterwirtschaft verwandeln.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Besitz meist gleichbedeutend mit Eigentum gebraucht. Juristisch wird Besitz dagegen definiert als »das, worüber jmd. die tatsächliche [nicht unbedingt aber die rechtliche] Herrschaft hat«.

Besitz  

Besitz, Besitzstand, Eigentum, Hab und Gut, Habseligkeiten, Siebensachen (umgangssprachlich), Vermögen
[Besitzstand, Eigentum, Hab und Gut, Habseligkeiten, Siebensachen, Vermögen]
Besitz  

n.
<m. 1; unz.>
1 tatsächl. Herrschaft, Gewalt über eine Sache; → a. Eigentum; die Sache selbst, deren Gebrauchs- u. Nutzungsrecht man hat; alles, worüber man (begrenzt) verfügen darf; <umg.> Eigentum; Besitzung, Grundstück, Landgut
2 von etwas ~ ergreifen sich etwas aneignen;
3 ererbter ~ sachl. sowie geistiges u. körperl. Erbe; an seinen Erinnerungen einen kostbaren, köstlichen, unverlierbaren (geistigen) ~ haben; das Haus ist sein rechtmäßiger ~; er hat in Italien einen sehr schönen ~; unerlaubter ~ (z.B. von Waffen); unmittelbarer ~ Nutzungsrecht, Pacht, Miete;
4 ;in den ~ einer Sache kommen; etwas in ~ nehmen, im ~ einer Sache sein <besser> eine S. besitzen; ich bin im ~ Ihres Schreibens <besser> ich habe Ihr Schreiben erhalten; das Haus ging vor einigen Jahren in seinen ~ über
[Be'sitz]
[Besitzes, Besitzs, Besitze, Besitzen]