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Bett  

Bẹtt, das; -[e]s, -en [mhd. bet(te), ahd. betti, auch: Beet; urspr. Bez. für das mit Stroh u. Fellen gepolsterte Lager entlang den Wänden des germ. Hauses u. viell. eigtl. = Polster]:

1.Möbelstück zum Schlafen, Ausruhen: ein langes, breites B.; ein französisches B.; ein B. aufstellen, aufschlagen; das B. richten, bauen; jmdm. das Frühstück ans B. bringen; sein B., die -en machen (nach der Benutzung wieder in einen ordentlichen Zustand bringen); auf dem B. sitzen; aus dem B. springen (mit Schwung aufstehen); jmdn. [nachts] aus dem B. holen, klingeln (wecken u. zum Aufstehen veranlassen); er liegt schon drei Wochen im B. (ugs.; liegt schon seit drei Wochen krank); nur schwer aus dem B. kommen (ungern aufstehen); mit Fieber, Grippe im B. liegen; die Kinder ins/zu B. bringen; sich ins B. legen, (salopp:) hauen; ich bin nur noch ins B. gefallen (war so müde, dass ich sofort ins Bett gegangen bin); ein Hotel mit 60 -en; eine Klinik, Abteilung mit 20 -en;

*das B. hüten [müssen] (wegen Krankheit im Bett bleiben [müssen]); das B. mit jmdm. teilen (geh.; in ehelicher od. eheähnlicher Gemeinschaft mit jmdm. leben); ans B. gefesselt sein (wegen schwerer Krankheit o. Ä. das Bett nicht verlassen können); mit jmdm. ins B. gehen/steigen (ugs.; mit jmdm. geschlechtlich verkehren); sich ins gemachte B. legen (um sich die normalerweise nötigen eigenen Anstrengungen zu ersparen, etwas Vorgefundenes, von anderen Geschaffenes für sich nutzen).


2. Deckbett, Bettdecke: ein leichtes, dickes B.; die -en [auf]schütteln, lüften, frisch beziehen, abziehen; sich das B. über die Ohren ziehen.


3.kurz für ↑ Flussbett : ein enges, breites, tiefes B.; der Fluss hat sich ein neues B. gesucht; der Strom hat sein B. verlassen (ist über die Ufer getreten).
Bett  

Bẹtt, das; -[e]s, -en; zu Bett gehen
Bett  


1. Lagerstätte; (geh.): Lagerstatt, Schlafstatt; (ugs.): Federn, Kiste, Klappe; (salopp): Falle, Miefkiste, Miefkoje; (fam.): Nest; (derb): Furzkiste, Rammelkiste; (ugs. scherzh.): Flohkiste, Kahn, Koje; (landsch., bes. südd., österr., schweiz.): Bettstatt; (sächs.): Molle; (Kinderspr.): Heia.

2. Bettdecke, Deckbett, Federbett, Oberbett, Plumeau, Schlafdecke; (landsch.): Überbett, Zudecke.

[Bett]
[Bettes, Betts, Bette, Betten]
Bett  

Bẹtt, das; -[e]s, -en [mhd. bet(te), ahd. betti, auch: Beet; urspr. Bez. für das mit Stroh u. Fellen gepolsterte Lager entlang den Wänden des germ. Hauses u. viell. eigtl. = Polster]:

1.Möbelstück zum Schlafen, Ausruhen: ein langes, breites B.; ein französisches B.; ein B. aufstellen, aufschlagen; das B. richten, bauen; jmdm. das Frühstück ans B. bringen; sein B., die -en machen (nach der Benutzung wieder in einen ordentlichen Zustand bringen); auf dem B. sitzen; aus dem B. springen (mit Schwung aufstehen); jmdn. [nachts] aus dem B. holen, klingeln (wecken u. zum Aufstehen veranlassen); er liegt schon drei Wochen im B. (ugs.; liegt schon seit drei Wochen krank); nur schwer aus dem B. kommen (ungern aufstehen); mit Fieber, Grippe im B. liegen; die Kinder ins/zu B. bringen; sich ins B. legen, (salopp:) hauen; ich bin nur noch ins B. gefallen (war so müde, dass ich sofort ins Bett gegangen bin); ein Hotel mit 60 -en; eine Klinik, Abteilung mit 20 -en;

*das B. hüten [müssen] (wegen Krankheit im Bett bleiben [müssen]); das B. mit jmdm. teilen (geh.; in ehelicher od. eheähnlicher Gemeinschaft mit jmdm. leben); ans B. gefesselt sein (wegen schwerer Krankheit o. Ä. das Bett nicht verlassen können); mit jmdm. ins B. gehen/steigen (ugs.; mit jmdm. geschlechtlich verkehren); sich ins gemachte B. legen (um sich die normalerweise nötigen eigenen Anstrengungen zu ersparen, etwas Vorgefundenes, von anderen Geschaffenes für sich nutzen).


2. Deckbett, Bettdecke: ein leichtes, dickes B.; die -en [auf]schütteln, lüften, frisch beziehen, abziehen; sich das B. über die Ohren ziehen.


3.kurz für ↑ Flussbett: ein enges, breites, tiefes B.; der Fluss hat sich ein neues B. gesucht; der Strom hat sein B. verlassen (ist über die Ufer getreten).
Bett  

Bett, Falle (umgangssprachlich), Koje (umgangssprachlich), Lager, Ruhelager
[Falle, Koje, Lager, Ruhelager]
Bett  

n.
<n. 27>
1 Möbelstück zum Schlafen (Eisen~, Ehe~, Kinder~); Nachtlager; großes Federkissen zum Zudecken (Feder~); von fließendem Gewässer ausgespülte Rinne, Vertiefung (Bach~, Fluss~), waagerechter Hauptteil, Träger einer Werkzeugmaschine, z.B. einer Drehbank, auf dem die übrigen Teile befestigt sind; Lager des Hochwildes
2 das ~, die ~en aufschütteln Federbett u. Kopfkissen aufschütteln; ein ~ aufschlagen, aufstellen; das ~ (frisch) beziehen; die ~en lüften; das ~, die ~en machen das Laken glatt ziehen, die Kissen aufschütteln u. ordentlich hinlegen; nimm dein ~ und gehe hin (Joh. 5,8)
3 eheliches ~ <poet.> Ehebett;
4 ;jmdm. das Frühstück ans ~ bringen; ans ~ gefesselt sein (durch Krankheit); morgens nicht aus dem ~ finden schwer, ungern aufstehen; aus dem ~ springen; einen Fluss in ein neues ~ leiten; ins ~ fallen, sinken (vor Müdigkeit); wann gehst du abends ins ~?; mit einer Frau, einem Mann ins ~ gehen Geschlechtsverkehr haben; ins ~ kriechen, steigen; sich ins ~ legen; sich ins gemachte ~ legen <fig.> sich seine Existenz nicht selbst aufbauen; Trennung von Tisch und ~ ehel. Trennung, Scheidung; ein Kind, einen Kranken zu ~ bringen schlafen legen, helfen, ins Bett zu gehen; zu ~ gehen schlafen gehen; mit den Hühnern zu ~ gehen früh am Abend schlafen gehen; [<ahd. betti, engl. bed <germ. *badja- <idg. *bhodhio- „in den Boden eingegrabene Lagerstätte, Schlafgrube“; Beet; verwandt mit Boot]
[Bett]
[Bettes, Betts, Bette, Betten]