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Binse  

Bịn|se, die; -, -n [mhd. bin(e)ʒ, ahd. binuʒ, H. u.]: (an feuchten Standorten wachsende) Pflanze mit grasartigen od. röhrenförmig ausgebildeten Blättern u. braunen od. grünen Blüten in Rispen od. Dolden: Körbe, Matten aus -n flechten;

*in die -n gehen (ugs.; verloren gehen; entzweigehen; misslingen; wohl urspr. jägersprachlich von der getroffenen Wildente, die in den Binsen [landsch. = Schilf] für den Jagdhund kaum zu finden ist): sein Vermögen ist bei der Inflation in die -n gegangen.
Binse  

Bịn|se, die; -, -n; in die Binsen gehen (ugs. für verloren gehen; unbrauchbar werden)
Binse  

Bịn|se, die; -, -n [mhd. bin(e)ʒ, ahd. binuʒ, H. u.]: (an feuchten Standorten wachsende) Pflanze mit grasartigen od. röhrenförmig ausgebildeten Blättern u. braunen od. grünen Blüten in Rispen od. Dolden: Körbe, Matten aus -n flechten;

*in die -n gehen (ugs.; verloren gehen; entzweigehen; misslingen; wohl urspr. jägersprachlich von der getroffenen Wildente, die in den Binsen [landsch. = Schilf] für den Jagdhund kaum zu finden ist): sein Vermögen ist bei der Inflation in die -n gegangen.
Binse  

n.
<f. 19> zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) gehörige, linienartige Pflanze mit stängelähnl., markerfüllten Blättern, die für Geflechte verwendet werden: Juncus; Sy Binsengras; → a. Simse; in die ~n gehen <fig.> verloren, kaputt-, schief gehen; das Geschäft, das Gerät ist in die ~n gegangen [<ahd. binuz, engl. bent; in der fig. Bedeutung wahrscheinl. nach der vor dem Hund in die Binsen flüchtenden Wildente]
['Bin·se]
[Binsen]