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Blende,  

die; -, -n [zu blenden; 7:urspr. = trügerisch glänzendes Mineral ohne Erzgehalt]: 1. Vorrichtung, die direkt einfallende, unerwünschte Lichtstrahlen fern hält: eine B. herunterklappen. 2. (Optik) Vorrichtung zur Begrenzung des Querschnitts von Strahlenbündeln in einem optischen System. 3. (Film, Fot.) a) Einrichtung an der Kamera, mit der man das Objektiv verkleinern bzw. vergrößern u. damit die Belichtung regulieren kann: die B. schließen; b) Blendenzahl: B.11 einstellen; mit B.8 fotografieren; c) (Film) durch ein optisches od. chemisches Verfahren bewirkte Veränderung einer Einstellung, durch die ein Bild langsam zum Verschwinden (Abblende) od. zum Entstehen (Aufblende) gebracht wird: einen Film mit einer B. anfangen, enden lassen. 4. (Schiffbau) Abdeckung für Bullaugen zur Verdunkelung u. zum Schutz gegen Wassereinbrüche. 5. (Archit.) zur Gliederung od. Verzierung einer Fassade o.Ä. eingesetzter Bauteil (z.B. ein blinder 4 a Bogen, ein blindes 4 a Fenster o.Ä.). 6. Stoffstreifen, der als Schmuck an Kleidung u. Wäsche angebracht wird: eine B. ansetzen, aufsetzen. 7. (Chemie) durchscheinendes, oft kräftig gefärbtes sulfidisches Mineral.