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blenden  

blẹn|den <sw. V.; hat> [mhd. blenden, ahd. blenten, eigtl. = blind machen]:

1.durch übermäßige Helligkeit das Sehvermögen bei jmdm. zeitweise beeinträchtigen: das grelle Licht [der Scheinwerfer] blendete ihn.


2.a)so stark beeindrucken, jmds. Sinne so gefangen nehmen, dass er bzw. sie [für kurze Zeit] nichts anderes mehr wahrnimmt: ihr Wesen blendete ihn;

b)durch äußere Vorzüge sehr für sich einnehmen u. dadurch über negative Eigenschaften o. Ä. hinwegtäuschen: er blendet sie durch sein liebenswürdiges Benehmen; sich von Wahlversprechen nicht b. lassen; er blendet gern.



3.a)[vorübergehend] das Sehvermögen nehmen;

b)jmdm. die Augen ausstechen, -brennen o. Ä.



4.(Kürschnerei) dunkel färben.
blenden  

blẹn|den
blenden  


1. a) behexen, bestricken, bezaubern, faszinieren, fesseln, hinreißen, verzaubern; (geh.): berücken, betören.

b) bluffen, täuschen.

2. blind machen.

[blenden]
[blende, blendest, blendet, blendete, blendetest, blendeten, blendetet, blend, geblendet, blendend]
blenden  

blẹn|den <sw. V.; hat> [mhd. blenden, ahd. blenten, eigtl. = blind machen]:

1.durch übermäßige Helligkeit das Sehvermögen bei jmdm. zeitweise beeinträchtigen: das grelle Licht [der Scheinwerfer] blendete ihn.


2.
a)so stark beeindrucken, jmds. Sinne so gefangen nehmen, dass er bzw. sie [für kurze Zeit] nichts anderes mehr wahrnimmt: ihr Wesen blendete ihn;

b)durch äußere Vorzüge sehr für sich einnehmen u. dadurch über negative Eigenschaften o. Ä. hinwegtäuschen: er blendet sie durch sein liebenswürdiges Benehmen; sich von Wahlversprechen nicht b. lassen; er blendet gern.



3.
a)[vorübergehend] das Sehvermögen nehmen;

b)jmdm. die Augen ausstechen, -brennen o. Ä.



4.(Kürschnerei) dunkel färben.
blenden  

[sw.V.; hat] [mhd. blenden, ahd. blenten, eigtl.= blind machen]: 1. durch übermäßige Helligkeit das Sehvermögen bei jmdm. zeitweise beeinträchtigen: das grelle Licht [der Scheinwerfer] blendete ihn. 2. a) so stark beeindrucken, jmds. Sinne so gefangen nehmen, dass er [für kurze Zeit] nichts anderes mehr wahrnimmt: ihr Wesen blendete ihn; b) durch äußere Vorzüge sehr für sich einnehmen u. dadurch über negative Eigenschaften o.Ä. hinwegtäuschen: er blendet sie durch sein liebenswürdiges Benehmen; sich von Wahlversprechen nicht b. lassen; er blendet gern. 3. a) [vorübergehend] das Sehvermögen nehmen; b) jmdm. die Augen ausstechen, -brennen o.Ä. 4. (Kürschnerei) dunkel färben.
blenden  

blenden, glänzen
[glänzen]
blenden  

v.
<V.; hat>
1 <V.t.> jmdn. ~ jmdm. unmittelbar, schmerzhaft ins Auge strahlen, jmds. Sehvermögen beeinträchtigen; jmdm. die Augen ausstechen, ihn blind machen (als Strafe); <fig.> so stark beeindrucken, dass der Betreffende nichts anderes mehr sieht; etwas ~ mit einer Blende versehen, panzern; <Mil.> tarnen, verdecken, dem Einblick entziehen; dunkel färben (Pelzwerk); das helle Licht blendet (mich, meine Augen); einen Verurteilten ~; sich durch den schönen oder äußeren Schein ~ lassen; Wild ~ <Jägerspr.> durch aufgehängte Lappen zurückscheuchen; auf beiden Augen geblendet sein; er war von ihrer Schönheit (wie) geblendet
2 <V.i.> mehr scheinen, als man ist, Angenehmes vortäuschen; er blendet durch seine geistreichen Einfälle, sein liebenswürdiges Benehmen [<ahd. blenten; blind]
['blen·den]
[blende, blendest, blendet, blenden, blendete, blendetest, blendeten, blendetet, blend, geblendet, blendend]