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Blume,  

die; -, -n [mhd. bluome, ahd. bluoma, bluomo, verw. mit blühen]: 1. a) Pflanze, die größere, ins Auge fallende Blüten (1) hervorbringt: eine dankbare (anspruchslose, lange [und reich] blühende) B.; die -n gehen ein; -n pflanzen, umtopfen; b) einzelne Blüte einer Blume (1 a) mit Stiel: langstielige, frische -n; die blaue B. (Sinnbild der Sehnsucht in der romantischen Dichtung); die -n duften, lassen die Köpfe hängen, halten lange; -n pflücken; ein Strauß -n; jmdm. -n (Schnittblumen) überreichen; R vielen Dank für die -n (ironische Dankesformel als Antwort auf eine Kritik); *etw. durch die B. sagen (jmdm. etw. nur in Andeutungen zu verstehen geben; wohl aus der Blumensprache, in der jede Blume eine symbolische Bedeutung hatte, sodass man eine schlechte Nachricht durch das Überreichen einer schönen Blume übermitteln konnte; dann aber von der geblümten, d.h. gezierten, mit ?Redeblumen? [= Floskeln] versehenen Sprache); c) (ugs.) kurz für Blumenstock: viele -n auf der Fensterbank haben; den -n Wasser geben. 2. a) (von Wein) Bukett, Duft: die B. des Weines; b) Schaum auf dem gefüllten Bierglas: die B. abtrinken. 3. (Jägerspr.) Schwanz des Hasen.