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bohren  

boh|ren <sw. V.; hat> [mhd. born, ahd. borōn, urspr. = mit scharfem od. spitzem Werkzeug bearbeiten]:

1.a)mit drehenden Bewegungen [mit dem Bohrer od. einem anderen geeigneten Gegenstand] herstellen, hervorbringen: ein Loch [in die Wand] b.; einen Brunnen b.;

b)an einer bestimmten Stelle bohrend (1a) an etw. arbeiten, in etw. eindringen: der Zahnarzt bohrt [an/in dem kranken Zahn]; der Holzwurm bohrt im Gebälk; in der Nase b. (mit dem Finger angetrockneten Schleim aus der Nase entfernen);

c)mit dem Bohrer bearbeiten: Holz, Metall b.; Beton mit dem Bohrhammer, dem Schlagbohrer b.;

d)mit drehenden Bewegungen hineinpressen, hineinbohren: einen Stab in die Erde b.; jmdm. ein Messer in den Leib, durch die Brust b.; bohrende (durchdringende, peinlich prüfende, beobachtende) Blicke;

e)<b. + sich> mit kreisförmigen Bewegungen, unter starkem Druck an eine bestimmte Stelle vordringen: der Meißel bohrte sich durch/in den Asphalt; die Larve bohrt sich durch die Gefäßwand; das abgestürzte Flugzeug hat sich in den Acker gebohrt.



2.mithilfe von Bohrgeräten nach etw. suchen: nach/auf Erdöl, Wasser b.


3.eine quälende, peinigende Wirkung haben: der Schmerz bohrte [in seinem Zahn]; Zweifel bohrten in ihm; bohrende Reue.


4.(ugs.) drängen; hartnäckig bitten: die Kinder bohrten so lange, bis die Mutter nachgab.


5.(ugs.) hartnäckig forschen, fragen, um etw. zu erfahren, ans Licht zu bringen: sie bohrte so lange, bis sie die Wahrheit heraushatte; bohrende Fragen.
bohren  

boh|ren
bohren  


1. peinigen, plagen, quälen.

2. [be]drängen, zusetzen; (ugs.): auf der Seele knien, die Hölle heißmachen, drängeln, herumbohren, in den Ohren liegen, keine Ruhe geben, quengeln; (nordd. ugs.): quesen; (landsch.): dremmeln.

3. ausfragen; (ugs.): auf den Zahn fühlen, ausquetschen, herumbohren, löchern, nachbohren.

[bohren]
[Bohrens, bohre, bohrst, bohrt, bohrte, bohrtest, bohrten, bohrtet, bohrest, bohret, bohr, gebohrt, bohrend]
bohren  

boh|ren <sw. V.; hat> [mhd. born, ahd. borōn, urspr. = mit scharfem od. spitzem Werkzeug bearbeiten]:

1.
a)mit drehenden Bewegungen [mit dem Bohrer od. einem anderen geeigneten Gegenstand] herstellen, hervorbringen: ein Loch [in die Wand] b.; einen Brunnen b.;

b)an einer bestimmten Stelle bohrend (1a) an etw. arbeiten, in etw. eindringen: der Zahnarzt bohrt [an/in dem kranken Zahn]; der Holzwurm bohrt im Gebälk; in der Nase b. (mit dem Finger angetrockneten Schleim aus der Nase entfernen);

c)mit dem Bohrer bearbeiten: Holz, Metall b.; Beton mit dem Bohrhammer, dem Schlagbohrer b.;

d)mit drehenden Bewegungen hineinpressen, hineinbohren: einen Stab in die Erde b.; jmdm. ein Messer in den Leib, durch die Brust b.; bohrende (durchdringende, peinlich prüfende, beobachtende) Blicke;

e)<b. + sich> mit kreisförmigen Bewegungen, unter starkem Druck an eine bestimmte Stelle vordringen: der Meißel bohrte sich durch/in den Asphalt; die Larve bohrt sich durch die Gefäßwand; das abgestürzte Flugzeug hat sich in den Acker gebohrt.



2.mithilfe von Bohrgeräten nach etw. suchen: nach/auf Erdöl, Wasser b.


3.eine quälende, peinigende Wirkung haben: der Schmerz bohrte [in seinem Zahn]; Zweifel bohrten in ihm; bohrende Reue.


4.(ugs.) drängen; hartnäckig bitten: die Kinder bohrten so lange, bis die Mutter nachgab.


5.(ugs.) hartnäckig forschen, fragen, um etw. zu erfahren, ans Licht zu bringen: sie bohrte so lange, bis sie die Wahrheit heraushatte; bohrende Fragen.
bohren  

[sw.V.; hat] [mhd. born, ahd. boron, urspr. = mit scharfem od. spitzem Werkzeug bearbeiten]: 1. a) mit drehenden Bewegungen [mit dem Bohrer od. einem anderen geeigneten Gegenstand] herstellen, hervorbringen: ein Loch [in die Wand] b.; einen Brunnen b.; b) an einer bestimmten Stelle bohrend (1 a) an etw. arbeiten, in etw. eindringen: der Zahnarzt bohrt [an/in dem kranken Zahn]; der Holzwurm bohrt im Gebälk; Ü in der Nase b. (mit dem Finger angetrockneten Schleim aus der Nase entfernen); c) mit dem Bohrer bearbeiten: Holz, Metall b.; Beton mit dem Bohrhammer, dem Schlagbohrer b.; d) mit drehenden Bewegungen hineinpressen, hineinbohren: einen Stab in die Erde b.; jmdm. ein Messer in den Leib, durch die Brust b.; Ü bohrende (durchdringende, peinlich prüfende, beobachtende) Blicke; e) [b.+ sich] mit kreisförmigen Bewegungen, unter starkem Druck an eine bestimmte Stelle vordringen: der Meißel bohrte sich durch/in den Asphalt; die Larve bohrt sich durch die Gefäßwand; Ü das abgestürzte Flugzeug hat sich in den Acker gebohrt. 2. mithilfe von Bohrgeräten nach etw. suchen: nach/auf Erdöl, Wasser b. 3. eine quälende, peinigende Wirkung haben: der Schmerz bohrte [in seinem Zahn]; Zweifel bohrten in ihm; bohrende Reue. 4. (ugs.) drängen; hartnäckig bitten: die Kinder bohrten so lange, bis die Mutter nachgab. 5. (ugs.) hartnäckig forschen, fragen, um etw. zu erfahren, ans Licht zu bringen: er bohrte so lange, bis er die Wahrheit heraushatte; bohrende Fragen.
bohren  

n.
<V.t. u. V.i.; hat>
1 mit dem Bohrer, Finger od. einem spitzen Gegenstand drehend ein Loch machen od. in einem Loch suchen, prüfend umhertasten; <fig.> drängen, inständig bitten
2 ;einen Brunnen, Gang, Schacht ~; Gewinde ~ ein G. in die Wände eines Loches schneiden; ein Loch ~
3 ;er hat so lange gebohrt, bis er es erfahren hat
4 ;jmdm. ein Messer in den Leib ~; (mit dem Finger) in der Nase ~; sich in etwas ~ bohrend eindringen; der Dorn bohrte sich tief in den Finger; das Schiff bohrte sich in den Grund; nach Öl, Wasser ~ mittels Bohrern in der Erde nach Öl, W. suchen;
5 ein ~der Schmerz peinigender Schmerz, als ob etwas tief in den Körper gebohrt würde; [<ahd. boron, engl. bore; zu idg. *bher- „mit scharfem Gerät bearbeiten“; verwandt mit Bord, Bordell, Brett, brackig]
['boh·ren]
[bohrens, bohre, bohrst, bohrt, bohren, bohrte, bohrtest, bohrten, bohrtet, bohrest, bohret, bohr, gebohrt, bohrend]