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Brücke  

Brụ̈|cke, die; -, -n [mhd. brücke, brucke, ahd. brucca, verw. mit ↑ Prügel u. urspr. = Balken, Knüppel (die älteste Form der Brücke in germ. Zeit war der Knüppeldamm im sumpfigen Gelände)]:

1.Bauwerk, das einen Verkehrsweg o. Ä. über ein natürliches od. künstliches Hindernis führt: eine schmale, sechsspurige B.; die B. führt über eine Schlucht; eine B. über einen Fluss schlagen; über eine B. gehen; -n schlagen zwischen den Völkern;

R über die B. möchte ich nicht gehen (das glaube ich nicht; darauf möchte ich mich nicht einlassen Antwort auf eine offenkundige Lüge);


*die/alle -n hinter sich <Dativ> abbrechen (sich von allen bisherigen Bindungen lösen); jmdm. eine [goldene] B. /[goldene] -n bauen (jmdm. ein Eingeständnis, das Nachgeben erleichtern, die Gelegenheit zum Einlenken geben).


2. Kommandobrücke eines Schiffes.


3.Landesteg, Landungsbrücke für Schiffe.


4.(Zahnmed.) an noch vorhandenen Zähnen fest verankerter Zahnersatz, der eine Lücke im Gebiss ausfüllt.


5.kleiner, länglicher Teppich.


6.(Bodenturnen) Übung, bei der der Rumpf so weit rückwärtsgebeugt wird, dass die Hände den Boden berühren.


7.(Anat.) Teil des Gehirns unterhalb des Kleinhirns zwischen Mittelhirn u. verlängertem Mark.


8.(Ringen) Verteidigungsstellung, bei der der schwächere Ringer mit Kopf u. Fußsohlen die Matte berührt.
Brücke  

Brụ̈|cke, die; -, -n
Brücke  


1. Steg, Überführung, Übergang, Überweg, Viadukt; (schweiz.): Passerelle.

2. Kommandobrücke, Kommandostand.

3. Prothese, Zahnersatz, Zahnprothese.

4. Läufer, Teppich.

[Brücke]
[Brücken, Bruecke, Bruecken]
Brücke  

Brụ̈|cke, die; -, -n [mhd. brücke, brucke, ahd. brucca, verw. mit ↑ Prügel u. urspr. = Balken, Knüppel (die älteste Form der Brücke in germ. Zeit war der Knüppeldamm im sumpfigen Gelände)]:

1.Bauwerk, das einen Verkehrsweg o. Ä. über ein natürliches od. künstliches Hindernis führt: eine schmale, sechsspurige B.; die B. führt über eine Schlucht; eine B. über einen Fluss schlagen; über eine B. gehen; -n schlagen zwischen den Völkern;

R über die B. möchte ich nicht gehen (das glaube ich nicht; darauf möchte ich mich nicht einlassen Antwort auf eine offenkundige Lüge);


*die/alle -n hinter sich <Dativ> abbrechen (sich von allen bisherigen Bindungen lösen); jmdm. eine [goldene] B. /[goldene] -n bauen (jmdm. ein Eingeständnis, das Nachgeben erleichtern, die Gelegenheit zum Einlenken geben).


2. Kommandobrücke eines Schiffes.


3.Landesteg, Landungsbrücke für Schiffe.


4.(Zahnmed.) an noch vorhandenen Zähnen fest verankerter Zahnersatz, der eine Lücke im Gebiss ausfüllt.


5.kleiner, länglicher Teppich.


6.(Bodenturnen) Übung, bei der der Rumpf so weit rückwärtsgebeugt wird, dass die Hände den Boden berühren.


7.(Anat.) Teil des Gehirns unterhalb des Kleinhirns zwischen Mittelhirn u. verlängertem Mark.


8.(Ringen) Verteidigungsstellung, bei der der schwächere Ringer mit Kopf u. Fußsohlen die Matte berührt.
Brücke  

n.
<-k·k-> 'Brü·cke <f. 19> Bauwerk zur Führung von Verkehrswegen über Straßen, Eisenbahnlinien, Flüsse, Schluchten usw.; Haltevorrichtung für künstl. Zähne an den benachbarten, gesunden Zähnen (Zahn~); <Mar.; kurz für> Kommandobrücke; <Tech.> Querleitung bei Messschaltungen; <Theat.> Steg über der Bühne (Beleuchter~); <Sp.> Rückbeuge des Körpers, bis die Hände den Boden erreichen, als turnerische Übung; <Sp.> Verteidigungsstellung beim Ringen; kleiner, schmaler Teppich; <schweiz.> Fußbank; <schweiz.> Heuboden; <österr.> Schlachthof; <fig.> Verbindung; eine ~ abbrechen, bauen, konstruieren, schlagen, sprengen; alle ~n hinter sich abbrechen <fig.> alle Verbindungen lösen; die ~ machen (Turnübung); eine breite, hölzerne, schmale, schwankende, stählerne, steinerne ~; jmdm. goldene ~n bauen <fig.> jmdm. die Verständigung, Versöhnung erleichtern; eine ~ über eine Eisenbahnlinie, einen Fluss, eine Straße, eine Schlucht, ein Tal [<ahd. brucka, engl. bridge <germ. *brugjo(n); urspr. „Holzgerüst“]
['Brücke]
[Brücken]