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brüllen  

brụ̈l|len <sw. V.; hat> [mhd. brüelen, lautm.]:

1.(von bestimmten Tieren) einen dumpfen, durchdringenden Laut ausstoßen: das Vieh brüllt nach Futter; <subst.:> das dumpfe Brüllen der Rinder; (dichter.:) die See brüllt.


2.a)in Erregung od. Wut sehr laut sprechen, schreien: er brüllte so laut, dass man ihn im ganzen Haus hörte;

b)etw. sehr laut rufen, mit lauter Stimme äußern: er brüllte ihm etwas ins Ohr; bei dem Lärm mussten sie b., um sich zu verständigen;

c)laut schreien: er brüllte vor Schmerzen; brüllendes Gelächter;

*zum Brüllen sein (↑ schreien 1 a );

d)(ugs. abwertend) sehr laut u. heftig weinen: das Kind brüllte die ganze Nacht.



3.<b. + sich> sich durch [anhaltendes] Brüllen (2) in einen bestimmten Zustand bringen: sich heiser b.
brüllen  

brụ̈l|len
brüllen  

a) aufbrüllen, aufschreien, blöken, schreien, sehr laut rufen, sehr laut sprechen; (ugs.): donnern.

b) kreischen, lärmen; (abwertend): johlen; (ugs. abwertend): ein Geschrei veranstalten, grölen, [herum]krakeelen.

c) schreien; (abwertend): plärren.

[brüllen]
[Bruellen, brülle, brüllst, brüllt, brüllte, brülltest, brüllten, brülltet, brüllest, brüllet, brüll, gebrüllt, brüllend]
brüllen  

brụ̈l|len <sw. V.; hat> [mhd. brüelen, lautm.]:

1.(von bestimmten Tieren) einen dumpfen, durchdringenden Laut ausstoßen: das Vieh brüllt nach Futter; <subst.:> das dumpfe Brüllen der Rinder; (dichter.:) die See brüllt.


2.
a)in Erregung od. Wut sehr laut sprechen, schreien: er brüllte so laut, dass man ihn im ganzen Haus hörte;

b)etw. sehr laut rufen, mit lauter Stimme äußern: er brüllte ihm etwas ins Ohr; bei dem Lärm mussten sie b., um sich zu verständigen;

c)laut schreien: er brüllte vor Schmerzen; brüllendes Gelächter;

*zum Brüllen sein (↑ schreien 1 a);

d)(ugs. abwertend) sehr laut u. heftig weinen: das Kind brüllte die ganze Nacht.



3.<b. + sich> sich durch [anhaltendes] Brüllen (2) in einen bestimmten Zustand bringen: sich heiser b.
brüllen  

[sw.V.; hat] [mhd. brüelen, lautm.]: 1. (von bestimmten Tieren) einen dumpfen, durchdringenden Laut ausstoßen: das Vieh brüllt nach Futter; [subst.:] das dumpfe Brüllen der Rinder; Ü (dichter.:) die See brüllt. 2. a) in Erregung od. Wut sehr laut sprechen, schreien: er brüllte so laut, dass man ihn im ganzen Haus hörte; b) etw. sehr laut rufen, mit lauter Stimme äußern: er brüllte ihm etwas ins Ohr; bei dem Lärm mussten sie b., um sich zu verständigen; c) laut schreien: er brüllte vor Schmerzen; brüllendes Gelächter; *zum Brüllen sein (schreien 1 a); d) (ugs. abwertend) sehr laut u. heftig weinen: das Kind brüllte die ganze Nacht. 3. [b.+ sich] sich durch [anhaltendes] Brüllen (2) in einen bestimmten Zustand bringen: sich heiser b.
brüllen  

brüllen, plärren (umgangssprachlich), schreien
[plärren, schreien]
brüllen  

n.
<V.i.; hat> laut schreien, heftig, laut heulen; lärmend brausen, tönen (Sturm, Wogen); laut schelten, schimpfen; „Das ist eine Frechheit!" brüllte er; gut gebrüllt, Löwe! das hast du gut gesagt! (nach den Worten des Demetrius in Shakespeares „Sommernachtstraum“); vor Dummheit ~ <umg.> sehr dumm sein; vor Schmerz, Wut, Zorn ~; wie am Spieß ~ <umg.>; das ist ja zum Brüllen! <umg.> so komisch, dass man laut darüber lachen muss; [<mhd. brüelen; vermutl. verwandt mit prahlen, prallen, prellen]
['brül·len]
[brülle, brüllst, brüllt, brüllen, brüllte, brülltest, brüllten, brülltet, brüllest, brüllet, brüll, gebrüllt, brüllend]