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dämpfen  

dạ̈mp|fen <sw. V.; hat> [mhd. dempfen, ahd. demphan, Kausativ zu mhd. dimpfen = dampfen, rauchen u. eigtl. = dampfen machen, (ein Feuer) rauchen machen, dann: durch Rauch ersticken]:

1.in Dampf garen, dünsten, mit Dampf kochen: Kartoffeln d.; gedämpftes Gemüse.


2.(seltener) mit Dampf bearbeiten, glätten: den Anzug d.


3.a)(bes. akustische u. optische Eindrücke) abschwächen, mildern, mäßigen: die Stimme d.; gedämpftes Licht;

b)(eine Bewegungsenergie, Wucht, Vehemenz o. Ä.) abschwächen, herabsetzen: einen Stoß, Aufprall d.



4.jmdn. dazu bringen, sich in seinen Temperamentsäußerungen, Emotionen zu mäßigen, zurückzunehmen: sie versuchte vergebens, die Kinder zu d.; jmds. Wut, Begeisterung d.
dämpfen  


1. dünsten, im Dampf garen, mit Dampf kochen; (nordd.): stowen; (südd., westmd.): eindämpfen; (veraltet): daubieren; (Kochk.): braisieren.

2. aufbügeln, aufdämpfen, aufplätten, glatt bügeln; (schweiz.): glätten, valetieren; (nordd., md.): plätten; (Schneiderei): abbügeln.

3. abdämpfen, abfedern, abmildern, abschirmen, abschwächen, auffangen, aufschlucken, herabmindern, herabsetzen, mildern, reduzieren, verringern; (geh.): mäßigen, mindern; (Technik): dämmen.

4. bändigen, begütigen, beruhigen, besänftigen, beschwichtigen; (bildungsspr.): kalmieren; (nordd.): begöschen.

[dämpfen]
[dämpfe, dämpfst, dämpft, dämpfte, dämpftest, dämpften, dämpfest, dämpfet, dämpftet, dämpf, gedämpft, dämpfend, daempfen, daempfe, daempfst, daempft, daempfte, daempftest, daempften, daempfest, daempfet, daempftet, daempf, gedaempft, daempfend]
dämpfen  

dạ̈mp|fen <sw. V.; hat> [mhd. dempfen, ahd. demphan, Kausativ zu mhd. dimpfen = dampfen, rauchen u. eigtl. = dampfen machen, (ein Feuer) rauchen machen, dann: durch Rauch ersticken]:

1.in Dampf garen, dünsten, mit Dampf kochen: Kartoffeln d.; gedämpftes Gemüse.


2.(seltener) mit Dampf bearbeiten, glätten: den Anzug d.


3.
a)(bes. akustische u. optische Eindrücke) abschwächen, mildern, mäßigen: die Stimme d.; gedämpftes Licht;

b)(eine Bewegungsenergie, Wucht, Vehemenz o. Ä.) abschwächen, herabsetzen: einen Stoß, Aufprall d.



4.jmdn. dazu bringen, sich in seinen Temperamentsäußerungen, Emotionen zu mäßigen, zurückzunehmen: sie versuchte vergebens, die Kinder zu d.; jmds. Wut, Begeisterung d.
dämpfen  

[sw.V.; hat] [mhd. dempfen, ahd. demphan, Kausativ zu mhd. dimpfen = dampfen, rauchen u. eigtl. = dampfen machen, (ein Feuer) rauchen machen, dann: durch Rauch ersticken]: 1. in Dampf garen, dünsten, mit Dampf kochen: Kartoffeln d.; gedämpftes Gemüse. 2. (seltener) mit Dampf bearbeiten, glätten: den Anzug d. 3. a) (bes. akustische u. optische Eindrücke) abschwächen, mildern, mäßigen: die Stimme d.; gedämpftes Licht; b) (eine Bewegungsenergie, Wucht, Vehemenz o.Ä.) abschwächen, herabsetzen: einen Stoß, Aufprall d. 4. jmdn. dazu bringen, sich in seinen Temperamentsäußerungen, Emotionen zu mäßigen, zurückzunehmen: sie versuchte vergebens, die Kinder zu d.; jmds. Wut, Begeisterung d.
dämpfen  

abschwächen, dämpfen, drosseln, mildern, neutralisieren, schwächen
[abschwächen, drosseln, mildern, neutralisieren, schwächen]
dämpfen  

v.
<V.t.; hat>
1 im eigenen Saft mit wenig Fett u. Wasser kochen, dünsten (Fleisch, Gemüse); mit Dampf gar machen (Kartoffeln); mit Wasserdampf behandeln (Fasern, Stoffe); feucht bügeln (Stoff, Wolle); abschwächen, unterdrücken, mildern (Lärm, Gefühle)
2 ;einen Aufprall, einen Stoß noch ~ können; Farben, Lärm, Licht ~; ihr Hass, ihre Wut, ihr Zorn war nicht zu ~; eine Hose, einen Wollstoff ~; ich muss deinen Optimismus ~; gepolsterte Türen, die den Schall ~; mit gedämpfter Stimme sprechen [<ahd. dempfan „rauchen machen, (das Feuer) mäßigen, ersticken“; Dampf]
['dämp·fen]
[dämpfe, dämpfst, dämpft, dämpfen, dämpfte, dämpftest, dämpften, dämpfest, dämpfet, dämpftet, dämpf, gedämpft, dämpfend]