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dünn  

dụ̈nn <Adj.> [mhd. dünne, ahd. dunni, eigtl. = lang ausgedehnt]:

1.a)von geringer Stärke, Dicke; von geringem Umfang: ein dünner Ast; ein -es Buch; -e Beine; etw. in -e Scheiben schneiden; die Eisdecke ist sehr d.;

b)hager, mager: sie ist sehr d. geworden; setz dich zu mir, ich mache mich ganz d. (scherzh.; versuche, möglichst wenig Platz einzunehmen, damit du noch Platz hast);

c)in geringer Menge [sich über eine Fläche erstreckend od. darauf vorhanden]: Farbe, Lack, eine Salbe d. auftragen.



2.a)fein, zart, leicht: ein -er Schleier; -e Strümpfe; zu d. angezogen sein; die Luft wird in großer Höhe immer -er;

b)nicht dicht; spärlich: d. behaart sein; eine d. besiedelte Gegend;

*d. gesät (ugs.; [leider] spärlich vorhanden, selten): gute Außenstürmer sind in der Liga d. gesät;

c)schwach: eine -e Stimme; der Beifall kam nur zögernd und d.



3.wenig gehaltvoll: eine -e Suppe; der Kaffee ist ziemlich d.; der Inhalt des Buches ist doch recht d. (dürftig, unbedeutend).
dünn  


1. a) abgemagert, abgezehrt, ausgehungert, ausgemergelt, dürr, eingefallen, feingliedrig, gertenschlank, hager, hohlwangig, knochig, mager, nur noch der/ein Schatten seiner selbst, schmächtig, schmal, spindeldürr, spitz, unterernährt, verfallen; (geh.): ausgezehrt, schütter, rank [und schlank]; (ugs.): wie ein wandelndes Gerippe, vom Fleisch gefallen; (österr. ugs.): zaundürr; (fam.): klapprig; (ugs. emotional): klapperdürr; (ugs. scherzh.): bloß/nur noch Haut und Knochen, wie ein Hering, wie eine Bohnenstange, wie ein Strich in der Landschaft; (bes. nordd.): spillerig; (landsch.): abgemergelt; (Fachspr.): schlankwüchsig.

b) abgenutzt, abgeschabt, abgestoßen, abgetragen, abgewetzt, aufgetragen, durchgescheuert, verschlissen; (ugs.): blank, mitgenommen; (abwertend): schäbig; (landsch.): vertragen.

2. a) fein, leicht, luftdurchlässig, luftig, sommerlich, sanft, sachte, schwach, zart.

b) ärmlich, gering, karg, kärglich, knapp, kümmerlich, licht, mäßig, schmal, schwach, spärlich, spartanisch; (geh.): schütter; (abwertend): dürftig; (ugs. abwertend): mickrig.

3. a) durchsichtig, durchscheinend, dünnflüssig, schwach, transparent, verwässert, wässrig, wenig gehaltvoll; (meist abwertend): schlabberig.

b) bedeutungslos, belanglos, dürftig, inhaltsleer, nebensächlich, nicht erwähnenswert/nennenswert/wichtig, ohne Belang, unbedeutend, unerheblich, uninteressant, unwesentlich, unwichtig, wenig aussagekräftig/gehaltvoll; (bildungsspr.): irrelevant, trivial.

[dünn]
[dünner, dünne, dünnes, dünnen, dünnem, dünnerer, dünnere, dünneres, dünneren, dünnerem, dünnster, dünnste, dünnstes, dünnsten, dünnstem, duenn]
dünn  

dụ̈nn <Adj.> [mhd. dünne, ahd. dunni, eigtl. = lang ausgedehnt]:

1.
a)von geringer Stärke, Dicke; von geringem Umfang: ein dünner Ast; ein -es Buch; -e Beine; etw. in -e Scheiben schneiden; die Eisdecke ist sehr d.;

b)hager, mager: sie ist sehr d. geworden; setz dich zu mir, ich mache mich ganz d. (scherzh.; versuche, möglichst wenig Platz einzunehmen, damit du noch Platz hast);

c)in geringer Menge [sich über eine Fläche erstreckend od. darauf vorhanden]: Farbe, Lack, eine Salbe d. auftragen.



2.
a)fein, zart, leicht: ein -er Schleier; -e Strümpfe; zu d. angezogen sein; die Luft wird in großer Höhe immer -er;

b)nicht dicht; spärlich: d. behaart sein; eine d. besiedelte Gegend;

*d. gesät (ugs.; [leider] spärlich vorhanden, selten): gute Außenstürmer sind in der Liga d. gesät;

c)schwach: eine -e Stimme; der Beifall kam nur zögernd und d.



3.wenig gehaltvoll: eine -e Suppe; der Kaffee ist ziemlich d.; der Inhalt des Buches ist doch recht d. (dürftig, unbedeutend).
dünn  

Adj. [mhd. dünne, ahd. dunni, eigtl.= lang ausgedehnt]: 1. a) von geringer Stärke, Dicke; von geringem Umfang: ein -er Ast; ein -es Buch; -e Beine; etw. in -e Scheiben schneiden; die Eisdecke ist sehr d.; b) hager, mager: sie ist sehr d. geworden; setz dich zu mir, ich mache mich ganz d.(scherzh.; versuche, möglichst wenig Platz einzunehmen, damit du noch Platz hast); c) in geringer Menge [sich über eine Fläche erstreckend od. darauf vorhanden]: Farbe, Lack, eine Salbe d. auftragen. 2. a) fein, zart, leicht: ein -er Schleier; -e Strümpfe; zu d. angezogen sein; Ü die Luft wird in großer Höhe immer -er; b) nicht dicht; spärlich: -es Haar haben; d. behaart sein; eine d. besiedelte Gegend; *d. gesät (ugs.; [leider] spärlich vorhanden, selten): gute Außenstürmer sind in der Liga d. gesät; c) schwach: eine -e Stimme; der Beifall kam nur zögernd und d. 3. wenig gehaltvoll: eine -e Suppe; der Kaffee ist ziemlich d.; Ü der Inhalt des Buches ist doch recht d. (dürftig, unbedeutend).
dünn  

dünn (umgangssprachlich), gering, kaum, klein, marginal, mickerig (umgangssprachlich), mickrig (umgangssprachlich), unbedeutend, wenig, winzig
[gering, kaum, klein, marginal, mickerig, mickrig, unbedeutend, wenig, winzig]
dünn  

adj.
<Adj.> nicht dick, schmal, sehr schlank, mager (Person, Tier, Glieder); wässerig (Milch, Suppe); flüssig (Teig); fein (Regen, Schicht); nicht dicht, durchscheinend (Haar, Papier, Stoff); vereinzelt; schwach (Lächeln, Stimme); <fig.; umg.> wenig gehaltvoll, inhaltl. unzureichend (Buch, Vortrag); eine ~e Stelle im Stoff (am Ellbogen, Knie); sich ~ machen versuchen, wenig Platz einzunehmen; → a. dünnemachen;; das Land ist ~ besiedelt; die Rüben sind ~ gesät; Kameradschaft ist bei euch anscheinend ~ gesät <fig.> wenig vorhanden; er ist ~ wie ein Faden; → a. dick [<ahd. dunni, engl. thin <germ. dunn-; zu idg. *tenu-s „dünn“, urspr. „lang gedehnt“; verwandt mit dehnen, gedunsen, Dohne]
[dünn]
[dünner, dünne, dünnes, dünnen, dünnem, dünnerer, dünnere, dünneres, dünneren, dünnerem, dünnster, dünnste, dünnstes, dünnsten, dünnstem]