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dürfen  

dụ̈r|fen <unr. V.; hat> [mhd. durfen, dürfen, ahd. durfan, urspr. = brauchen, nötig haben]:

1.<mit Inf. als Modalverb; durfte, hat ... dürfen> a)die Erlaubnis haben, berechtigt, autorisiert sein, etw. zu tun: »Darf ich heute schwimmen gehen?« - »Du darfst [schwimmen gehen]«; ich habe nicht kommen d.; ich darf Sie bitten (ich bitte Sie), das Formular auszufüllen; (in höflicher Ausdrucksweise, in Form einer Frage:) darf ich Sie bitten, das Formular auszufüllen?; darf ich bitten?; (iron.:) darf man fragen, wie lange das noch dauert?;

b)du darfst jetzt nicht aufgeben!; ihr darf nichts passieren;

R das darf doch nicht wahr sein (ugs.; das ist doch nicht zu fassen);


c)die moralische Berechtigung, das Recht haben, etw. zu tun (verneint): du darfst Tiere nicht quälen!; das hätte er nicht tun d.!; das durfte nicht kommen, hätte nicht kommen d. (ugs.; die sich jetzt zum eigenen Nachteil auswirkende Äußerung hätte man nicht tun dürfen);

d)Veranlassung zu etw. haben, geben: wir durften annehmen, dass der Film ein voller Erfolg werden würde; die Kollektion darf als ausgewogen angesehen werden; wir dürfen mit einer Einnahme von 1 Million rechnen; nun darf (kann, muss) ich mich auch noch für euer Versehen entschuldigen;

e)<nur im 2. Konjunktiv + Inf.> es ist wahrscheinlich, dass ...: diese Zeitung dürfte die größte Leserzahl haben; es dürfte nicht schwer sein, das zu zeigen; es dürfte ein Gewitter geben;

f)(landsch.) brauchen (meist in Verbindung mit »nur, bloß«): du darfst bloß ein Wort der Kritik sagen, dann gerät sie schon außer sich.



2.<Vollverb; durfte, hat gedurft> die Erlaubnis zu etw. Bestimmtem, Vorgenanntem haben: sie hat nicht gedurft; darfst du das?; um diese Zeit dürfen die Kinder nicht mehr [zum Spielen] nach draußen; ich durfte nicht ins Kino.
dürfen  

a) das Einverständnis haben, die Einwilligung/Erlaubnis/Zustimmung haben, erlaubt/gestattet sein.

b) befugt/berechtigt sein, das Recht haben, die Befugnis/Berechtigung haben.

c) Veranlassung haben.

[dürfen]
[darf, darfst, dürft, durfte, durftest, durften, duftet, dürfe, dürfest, dürfet, dürfte, dürftest, dürften, dürftet, gedurft, dürfend, duerfen]
dürfen  

dụ̈r|fen <unr. V.; hat> [mhd. durfen, dürfen, ahd. durfan, urspr. = brauchen, nötig haben]:

1.<mit Inf. als Modalverb; durfte, hat ... dürfen>
a)die Erlaubnis haben, berechtigt, autorisiert sein, etw. zu tun: »Darf ich heute schwimmen gehen?« - »Du darfst [schwimmen gehen]«; ich habe nicht kommen d.; ich darf Sie bitten (ich bitte Sie), das Formular auszufüllen; (in höflicher Ausdrucksweise, in Form einer Frage:) darf ich Sie bitten, das Formular auszufüllen?; darf ich bitten?; (iron.:) darf man fragen, wie lange das noch dauert?;

b)du darfst jetzt nicht aufgeben!; ihr darf nichts passieren;

Rdas darf doch nicht wahr sein (ugs.; das ist doch nicht zu fassen);


c)die moralische Berechtigung, das Recht haben, etw. zu tun (verneint): du darfst Tiere nicht quälen!; das hätte er nicht tun d.!; das durfte nicht kommen, hätte nicht kommen d. (ugs.; die sich jetzt zum eigenen Nachteil auswirkende Äußerung hätte man nicht tun dürfen);

d)Veranlassung zu etw. haben, geben: wir durften annehmen, dass der Film ein voller Erfolg werden würde; die Kollektion darf als ausgewogen angesehen werden; wir dürfen mit einer Einnahme von 1 Million rechnen; nun darf (kann, muss) ich mich auch noch für euer Versehen entschuldigen;

e)<nur im 2. Konjunktiv + Inf.> es ist wahrscheinlich, dass ...: diese Zeitung dürfte die größte Leserzahl haben; es dürfte nicht schwer sein, das zu zeigen; es dürfte ein Gewitter geben;

f)(landsch.) brauchen (meist in Verbindung mit »nur, bloß«): du darfst bloß ein Wort der Kritik sagen, dann gerät sie schon außer sich.



2.<Vollverb; durfte, hat gedurft> die Erlaubnis zu etw. Bestimmtem, Vorgenanntem haben: sie hat nicht gedurft; darfst du das?; um diese Zeit dürfen die Kinder nicht mehr [zum Spielen] nach draußen; ich durfte nicht ins Kino.
dürfen  

[unr.V.; hat] [mhd. durfen, dürfen, ahd. durfan, urspr.= brauchen, nötig haben]: 1. [mit Inf. als Modalverb; durfte, hat... dürfen] a) die Erlaubnis haben, berechtigt, autorisiert sein, etw. zu tun: ?Darf ich heute schwimmen gehen?? ?Du darfst [schwimmen gehen]?; ich habe nicht kommen d.; ich darf Sie bitten (ich bitte Sie), das Formular auszufüllen (in höflicher Ausdrucksweise, in Form einer Frage:) darf ich Sie bitten, das Formular auszufüllen?; darf ich bitten? (höfliche Form der Aufforderung zum Tanz, zum Essen o.Ä.); (iron.:) darf man fragen, wie lange das noch dauert?; b) drückt einen Wunsch, eine Bitte, eine Aufforderung aus (oft verneint): du darfst jetzt nicht aufgeben!; ihr darf nichts passieren; R das darf doch nicht wahr sein (ugs.; das ist doch nicht zu fassen); c) die moralische Berechtigung, das Recht haben, etw. zu tun (verneint): du darfst Tiere nicht quälen!; das hätte er nicht tun d.!; das durfte nicht kommen, hätte nicht kommen d. (ugs.; die sich jetzt zum eigenen Nachteil auswirkende Äußerung hätte man nicht tun dürfen); d) Veranlassung zu etw. haben, geben: wir durften annehmen, dass der Film ein voller Erfolg werden würde; die Kollektion darf als ausgewogen angesehen werden; wir dürfen mit einer Einnahme von 1 Million rechnen; nun darf (kann, muss) ich mich auch noch für euer Versehen entschuldigen; e) [nur im 2.Konjunktiv+ Inf.] es ist wahrscheinlich, dass ...: diese Zeitung dürfte die größte Leserzahl haben; es dürfte nicht schwer sein, das zu zeigen; es dürfte ein Gewitter geben; f) (landsch.) brauchen (meist in Verbindung mit ?nur, bloß?): du darfst bloß ein Wort der Kritik sagen, dann gerät sie schon außer sich. 2. [Vollverb; durfte, hat gedurft] die Erlaubnis zu etw. Bestimmtem, Vorgenanntem haben: sie hat nicht gedurft; darfst du das?; um diese Zeit dürfen die Kinder nicht mehr [zum Spielen] nach draußen; ich durfte nicht ins Kino.
dürfen  

dürfen, die Erlaubnis haben
[die Erlaubnis haben]
dürfen  

v.
<V.i. 124; hat>
1 das Recht, die Erlaubnis od. die Macht haben, etwas zu tun (oft als Ausdruck der Höflichkeit); Grund haben, etwas zu tun, können
2 ;kommst du mit? Nein, ich darf nicht; darf ich Ihnen meinen Arm anbieten?; darf ich um das Salz bitten?; möchten Sie …? Gern, wenn ich (darum) bitten darf; ein bisschen rasch, wenn ich bitten darf!; darf ich, darf man eintreten?; darf ich etwas fragen?; wie verhält es sich eigentlich damit – wenn man fragen darf? wenn die Frage erlaubt ist; Sie ~ es mir glauben Sie sollen es mir glauben; er hat nicht kommen ~; darf ich mitkommen?; hier darf nicht geraucht werden; sie ~ es nur sagen <bes. süddt.> Sie brauchen es nur zu sagen; wenn ich so sagen darf wenn dieser Ausdruck, diese Formulierung erlaubt ist; das darf nicht sein; das darf man nicht tun; das hättest du nicht tun ~; ich bitte, mich verabschieden zu ~; darüber darf man sich nicht wundern darüber sollte man sich nicht wundern;
3 es dürfte allen bekannt sein, dass … es ist sicher allen bekannt; das dürfte wohl möglich sein das kann wohl, wird wohl möglich sein; es dürfte ratsam sein, jetzt zu gehen
4 was darf es sein? (Frage des Verkäufers) was wünschen Sie, was soll ich Ihnen zeigen?; wie darf er es wagen, das zu tun? [<ahd. durfan „Not leiden, Not haben“, got. þaurban „nötig haben“ <germ. *þurf-, Grundbedeutung „entehren, bedürfen“; verwandt mit darben]
['dür·fen]
[darf, darfst, dürfen, dürft, durfte, durftest, durften, duftet, dürfe, dürfest, dürfet, dürfte, dürftest, dürften, dürftet, gedurft, dürfend]