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Dach  

Dạch, das; -[e]s, Dächer [mhd. dach, ahd. dah, eigtl. = das Deckende]:

1.oberer Abschluss eines Hauses, eines Gebäudes, der entweder durch eine horizontale Fläche gebildet wird od. häufiger durch eine mit Ziegeln od. anderem Material gedeckte [Holz]konstruktion, bei der die Flächen in bestimmtem Winkel zueinanderstehen: ein steiles, flaches D.; das D. mit Ziegeln decken; der Sturm hat viele Dächer abgedeckt; ein Zimmer unterm D. (im obersten Stockwerk);

*das D. der Welt (das Hochland von Pamir. das Himalaja-Gebirge. Tibet); ein D. über dem Kopf haben (ugs.; eine Unterkunft haben); jmdm. aufs D. steigen (ugs.; jmdn. ausschimpfen, zurechtweisen, tadeln; nach einem alten Rechtsbrauch, dem Pantoffelhelden das Dach abzudecken); jmdm. eins/etwas aufs D. geben (ugs.:jmdm. einen Schlag auf den Kopf geben. jmdm. einen Verweis, eine Rüge erteilen); eins/etwas aufs D. bekommen/kriegen (ugs.:einen Schlag auf den Kopf bekommen. einen Verweis, eine Rüge erhalten); etw. unter D. und Fach bringen (etw. in Sicherheit bringen u. dadurch vor Unwetter o. Ä. schützen. etw. glücklich zum Abschluss bringen; urspr. auf das Einbringen der Ernte bezogen; Fach = Zwischenraum, Abteilung in der tragenden Konstruktion des nordd. Bauernhauses); unter D. und Fach sein (in Sicherheit, geschützt vor Unwetter o. Ä. sein. glücklich erledigt, abgeschlossen sein); [mit jmdm.] unter einem D. wohnen, leben, hausen (ugs.; [mit jmdm.] im gleichen Haus wohnen).


2.a)oberer Abschluss eines Fahrzeugs o. Ä.: das Auto lag auf dem D.;

b)oberer Abschluss eines Zelts o. Ä.



3.vor Sonne, Regen o. Ä. schützende Konstruktion über etw.: ein kleines D. über dem Hauseingang.


4.kurz für ↑ Schiebedach .


5.(Bergbau) unmittelbar über einem Flöz liegende Gesteinsschicht.
Dach  

Dạch, das; -[e]s, Dächer
Dach  


1. Überdachung, Überdeckung; (Handw.): Bedachung.

2. Asyl, Bleibe, Quartier, Unterkunft, Unterschlupf, Wohnung; (österr.): Unterstand; (geh.): Behausung, Wohnstätte; (bildungsspr., oft scherzh.): Domizil; (ugs.): Unterbringung; (Amtsspr., sonst veraltend): Obdach.

[Dach]
[Daches, Dachs, Dache, Dächer, Dächern]

jmdm. aufs Dach steigen
(schweiz.): die Kappe waschen; (ugs.): den Pelz waschen, den Rost runtermachen, in den Senkel stellen, ins Gebet nehmen, sich vorknöpfen; (derb): zur Sau machen.

etw. unter Dach und Fach bringen
aus der Welt schaffen, einen Schlussstrich ziehen, zu Ende bringen/führen, zum Abschluss bringen; (ugs.): deichseln, durchziehen, managen, schmeißen.
[• Dach]
[Daches, Dachs, Dache, Dächer, Dächern]
Dach  

Dạch, das; -[e]s, Dächer [mhd. dach, ahd. dah, eigtl. = das Deckende]:

1.oberer Abschluss eines Hauses, eines Gebäudes, der entweder durch eine horizontale Fläche gebildet wird od. häufiger durch eine mit Ziegeln od. anderem Material gedeckte [Holz]konstruktion, bei der die Flächen in bestimmtem Winkel zueinanderstehen: ein steiles, flaches D.; das D. mit Ziegeln decken; der Sturm hat viele Dächer abgedeckt; ein Zimmer unterm D. (im obersten Stockwerk);

*das D. der Welt (das Hochland von Pamir. das Himalaja-Gebirge. Tibet); ein D. über dem Kopf haben (ugs.; eine Unterkunft haben); jmdm. aufs D. steigen (ugs.; jmdn. ausschimpfen, zurechtweisen, tadeln; nach einem alten Rechtsbrauch, dem Pantoffelhelden das Dach abzudecken); jmdm. eins/etwas aufs D. geben (ugs.:jmdm. einen Schlag auf den Kopf geben. jmdm. einen Verweis, eine Rüge erteilen); eins/etwas aufs D. bekommen/kriegen (ugs.:einen Schlag auf den Kopf bekommen. einen Verweis, eine Rüge erhalten); etw. unter D. und Fach bringen (etw. in Sicherheit bringen u. dadurch vor Unwetter o. Ä. schützen. etw. glücklich zum Abschluss bringen; urspr. auf das Einbringen der Ernte bezogen; Fach = Zwischenraum, Abteilung in der tragenden Konstruktion des nordd. Bauernhauses); unter D. und Fach sein (in Sicherheit, geschützt vor Unwetter o. Ä. sein. glücklich erledigt, abgeschlossen sein); [mit jmdm.] unter einem D. wohnen, leben, hausen (ugs.; [mit jmdm.] im gleichen Haus wohnen).


2.
a)oberer Abschluss eines Fahrzeugs o. Ä.: das Auto lag auf dem D.;

b)oberer Abschluss eines Zelts o. Ä.



3.vor Sonne, Regen o. Ä. schützende Konstruktion über etw.: ein kleines D. über dem Hauseingang.


4.kurz für ↑ Schiebedach.


5.(Bergbau) unmittelbar über einem Flöz liegende Gesteinsschicht.
Dach  

Dach, Gewölbe, Kuppel
[Gewölbe, Kuppel]
Dach  

n.
<n. 12u> oberer Abschluss eines Gebäudes (Flach~, Ziegel~); Bedeckung (Schirm~, Wagen~, Wetter~); <Bgb.> über dem Abbau überhängendes Gestein; <fig.> Sicherheit, Schutz; <meist in Zus.> Zentrale, übergeordnete Organisation; <fig.; umg.> Kopf
1 das ~ der Welt <fig.> das Hochland von Pamir;
2 ;ein ~ abtragen, aufsetzen, ausbessern, decken
3 ;ein abgeschrägtes, flaches, spitzes ~
4 eins aufs ~ bekommen <fig.; umg.> gerügt, zurechtgewiesen werden; jmdm. aufs ~ steigen; jmdm. eins aufs ~ geben <fig.; umg.> ihn rügen, tadeln, schelten; noch kein ~ überm Kopf haben <fig.> noch nirgends untergekommen sein; mit jmdm. unter einem ~ wohnen in demselben Haus; eine Angelegenheit unter ~ und Fach bringen <fig.> abschließend besprechen, beenden, sichern; unter ~ und Fach sein in Sicherheit, geschützt (bes. vor Unwetter); die Ernte unter ~ bringen einbringen, sichern; unterm ~ wohnen im obersten Stockwerk, in einer Mansarde; die Spatzen pfeifen es schon vom ~, von den Dächern es ist schon allgemein bekannt; [<ahd. dah, engl. thatch „Strohdach“ <germ. *þaka- <idg. *togo-; verwandt mit decken]
[Dach]
[Daches, Dachs, Dache, Dächer, Dächern]