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Damm  

Dạmm, der; -[e]s, Dämme [älter: Tamm, mhd. tam = Flut, Seedamm, H. u.; die Schreibung mit d seit dem 17. Jh. unter niederd. Einfluss (mniederd. dam)]:

1.a)künstlich errichteter Wall: einen D. bauen, aufschütten; bei der Sturmflut sind die Dämme (Deiche) gebrochen; einen D. gegen die Willkür der Herrschenden errichten;

b)aufgeschütteter Unterbau eines Fahr- od. Schienenwegs; Bahndamm: die Insel ist mit dem Festland durch einen D. verbunden;

c)(nordostd., bes. berlin.) Fahrbahn einer Straße; Fahrdamm: rasch den D. überqueren;

*wieder auf dem D., nicht auf dem D. sein (ugs.; wieder, nicht gesund sein; Damm = gepflasterter Fahrweg, auf dem ein sichereres Vorwärtskommen möglich ist als auf unbefestigten Verbindungs- u. Fußwegen); jmdn. wieder auf den D. bringen (ugs.; jmdn. wieder gesund machen).



2.(Med.) Körpergegend, Weichteilbrücke zwischen After u. Scheide bzw. Hoden.
Damm  

Dạmm, der; -[e]s, Dämme
Damm  

Abdämmung, Aufschüttung, Deich, Eindämmung, Erddamm, Erdwall, [Hafen]mole, Schutzdamm, Schutzwall, Wall, Wellenbrecher.
[Damm]
[Dammes, Damms, Damme, Dämme, Dämmen]
Damm  

Dạmm, der; -[e]s, Dämme [älter: Tamm, mhd. tam = Flut, Seedamm, H. u.; die Schreibung mit d seit dem 17. Jh. unter niederd. Einfluss (mniederd. dam)]:

1.
a)künstlich errichteter Wall: einen D. bauen, aufschütten; bei der Sturmflut sind die Dämme (Deiche) gebrochen; einen D. gegen die Willkür der Herrschenden errichten;

b)aufgeschütteter Unterbau eines Fahr- od. Schienenwegs; Bahndamm: die Insel ist mit dem Festland durch einen D. verbunden;

c)(nordostd., bes. berlin.) Fahrbahn einer Straße; Fahrdamm: rasch den D. überqueren;

*wieder auf dem D., nicht auf dem D. sein (ugs.; wieder, nicht gesund sein; Damm = gepflasterter Fahrweg, auf dem ein sichereres Vorwärtskommen möglich ist als auf unbefestigten Verbindungs- u. Fußwegen); jmdn. wieder auf den D. bringen (ugs.; jmdn. wieder gesund machen).



2.(Med.) Körpergegend, Weichteilbrücke zwischen After u. Scheide bzw. Hoden.
Damm  

Damm, Staudamm, Stauwerk, Talsperre
[Staudamm, Stauwerk, Talsperre]
Damm  

n.
<m. 1u> aufgeschütteter, fester Erdkörper als Unterbau von Eisenbahnlinien, Straßen usw. (Bahn~, Erd~, Straßen~), zum Schutz gegen Hochwasser (Deich), gemauert zur Sicherung von Hafenanlagen (Hafen~) usw.; <veraltet; noch in Straßennamen> befestigte Fahrstraße (Kurfürsten~); <Anat.> Stück zwischen After u. Geschlechtsteilen; Sy Perineum; <Orgelbau> Holz, auf dem der Stimmstock liegt; einen ~ aufschütten, errichten; der Willkür einen ~ entgegensetzen <fig.> sich dagegen sichern; jmdn. wieder auf den ~ bringen <fig.; umg.> ihm helfen, ihn aufrichten, ermuntern, gesund machen; wieder auf dem ~ sein <fig.; umg.> gesund, munter sein; [<mhd. tam, engl. dam; zu idg. *dhe- „setzen, stellen, legen“; verwandt mit tun, Tat]
[Damm]
[Dammes, Damms, Damme, Dämme, Dämmen]