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Dampf  

Dạmpf, der; -[e]s, Dämpfe [mhd. dampf, tampf, ahd. damph, zu mhd. dimpfen (↑ dämpfen ), urspr. = Dunst, Nebel, Rauch]:

1.a)sichtbarer feuchter Dunst [der beim Erhitzen von Flüssigkeiten, bes. von Wasser, entsteht]: die Küche war voller D.; aus dem Tal stiegen wallende Dämpfe (Nebel) auf;

b)(Physik, Technik) durch Wärmeeinwirkung aus seinem gewöhnlichen (meist flüssigen, auch festen) Aggregatzustand in einen (gewöhnlich unsichtbaren) gasförmigen Zustand übergegangener Stoff (bes. Wasser): D. von niedriger, hoher Spannung; Dämpfe nicht einatmen!; das Schiff, die Lokomotive ist/steht unter D. (veraltend; ist fahrbereit);

*aus etw. ist der D. raus (ugs.; etw. hat seinen Schwung verloren, ist lahm, langweilig geworden); D. ablassen (ugs.; seine Wut, seinen Ärger abreagieren); jmdm. D. machen (ugs.; jmdn. bei der Arbeit antreiben; bezogen auf den Wasserdampf als Treibkraft); D. draufhaben (ugs.:eine hohe [Fahr]geschwindigkeit haben. überschießendes Temperament, Schwung o. Ä. haben); D. hinter etw. machen/setzen (ugs.; etw. energisch betreiben); unter D. stehen (ugs.; voller Energie sein).



2.(ugs.) Schwung, Wucht: hinter diesem Angriff steckt kein D.; etw. mit D. betreiben (mit Eifer, Fleiß).
Dampf  

Dạmpf, der; -[e]s, Dämpfe
Dampf  


1. Dunst, Hauch, Nebel, Schwaden; (geh.): Brodem; (nordd.): Schwalk, Wrasen; (landsch.): Brodel, Qualm.

2. Energie, Kraft, Schwung, Wucht; (landsch. ugs.): Schmackes.

[Dampf]
[Dampfes, Dampfs, Dampfe, Dämpfe, Dämpfen]
Dampf  

Dạmpf, der; -[e]s, Dämpfe [mhd. dampf, tampf, ahd. damph, zu mhd. dimpfen (↑ dämpfen), urspr. = Dunst, Nebel, Rauch]:

1.
a)sichtbarer feuchter Dunst [der beim Erhitzen von Flüssigkeiten, bes. von Wasser, entsteht]: die Küche war voller D.; aus dem Tal stiegen wallende Dämpfe (Nebel) auf;

b)(Physik, Technik) durch Wärmeeinwirkung aus seinem gewöhnlichen (meist flüssigen, auch festen) Aggregatzustand in einen (gewöhnlich unsichtbaren) gasförmigen Zustand übergegangener Stoff (bes. Wasser): D. von niedriger, hoher Spannung; Dämpfe nicht einatmen!; das Schiff, die Lokomotive ist/steht unter D. (veraltend; ist fahrbereit);

*aus etw. ist der D. raus (ugs.; etw. hat seinen Schwung verloren, ist lahm, langweilig geworden); D. ablassen (ugs.; seine Wut, seinen Ärger abreagieren); jmdm. D. machen (ugs.; jmdn. bei der Arbeit antreiben; bezogen auf den Wasserdampf als Treibkraft); D. draufhaben (ugs.:eine hohe [Fahr]geschwindigkeit haben. überschießendes Temperament, Schwung o. Ä. haben); D. hinter etw. machen/setzen (ugs.; etw. energisch betreiben); unter D. stehen (ugs.; voller Energie sein).



2.(ugs.) Schwung, Wucht: hinter diesem Angriff steckt kein D.; etw. mit D. betreiben (mit Eifer, Fleiß).
Dampf  

Dampf, Schwaden
[Schwaden]
Dampf  

n.
<m. 1u; Phys.>
1 Zustand eines Stoffes beim Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand; feinstverteiltes Wasser, feuchte Luft, Nebel, Dunst; <fig.; umg.> Hunger; Angst
2 Hans ~ in allen Gassen <fig.; umg.> jmd., der angebl. überall Bescheid weiß; Gschaftlhuber, Wichtigtuer;
3 ;den ~ ablassen; jmdm. ~ machen jmdn. antreiben; ~ haben vor jmdm. <fig.; umg.> Angst haben;
4 ~ hinter etwas setzen od. machen <fig.; umg.> eine Angelegenheit beschleunigen, dazu antreiben; der Hirsch liegt im ~ <Jägerspr.> er bricht im Feuer verendet zusammen; eine Maschine mit ~ betreiben; die Angelegenheit geht mit ~ vorwärts <fig.; umg.> geht rasch voran; einen Kessel unter ~ halten weiterheizen; die Lokomotive steht unter ~ <früher> ist bereit zur Abfahrt; [<ahd. damph, engl. damp „Feuchtigkeit“; zu idg. *dhem- „stieben, rauchen“]
[Dampf]
[Dampfes, Dampfs, Dampfe, Dämpfe, Dämpfen]