[ - Collapse All ]
Daumen  

Dau|men, der; -s, - [mhd. dūme, ahd. thūmo, eigtl. = der Dicke, Starke]: erster u. stärkster, kurzer Finger mit nur zwei Gliedern, der den übrigen Fingern gegenübergestellt werden kann: der rechte, linke D.; das Kind lutscht am D.;

*D. /Däumchen drehen (ugs.; nichts tun u. sich langweilen, gelangweilt sein); einen grünen D. haben (ugs.; ↑ Hand 1 ); jmdm./für jmdn. den/die D. drücken/halten (ugs.; jmdm. in einer schwierigen Sache Erfolg, gutes Gelingen wünschen [u. in Gedanken bei ihm sein]; wenn man angespannt ganz stark wünscht, dass jmd. etwas schafft, verkrampft man unwillkürlich seine Hände); jmdm. den D. aufs Auge drücken/halten/setzen (ugs.; jmdm. hart zusetzen, jmdn. zu etw. zwingen); auf etw. den D. drücken (ugs.; auf etw. bestehen); auf etw. den D. halten/haben (ugs.; über etw. allein verfügen u. es nicht ohne Weiteres herausgeben): sie hielt den D. auf die Vorräte, hatte den D. auf den Vorräten; [etw.] über den D. peilen (ugs.; eine Schätzung nur grob, ungefähr vornehmen).
Daumen  

Dau|men, der; -s, -
Daumen  

Dau|men, der; -s, - [mhd. dūme, ahd. thūmo, eigtl. = der Dicke, Starke]: erster u. stärkster, kurzer Finger mit nur zwei Gliedern, der den übrigen Fingern gegenübergestellt werden kann: der rechte, linke D.; das Kind lutscht am D.;

*D. /Däumchen drehen (ugs.; nichts tun u. sich langweilen, gelangweilt sein); einen grünen D. haben (ugs.; ↑ Hand 1); jmdm./für jmdn. den/die D. drücken/halten (ugs.; jmdm. in einer schwierigen Sache Erfolg, gutes Gelingen wünschen [u. in Gedanken bei ihm sein]; wenn man angespannt ganz stark wünscht, dass jmd. etwas schafft, verkrampft man unwillkürlich seine Hände); jmdm. den D. aufs Auge drücken/halten/setzen (ugs.; jmdm. hart zusetzen, jmdn. zu etw. zwingen); auf etw. den D. drücken (ugs.; auf etw. bestehen); auf etw. den D. halten/haben (ugs.; über etw. allein verfügen u. es nicht ohne Weiteres herausgeben): sie hielt den D. auf die Vorräte, hatte den D. auf den Vorräten; [etw.] über den D. peilen (ugs.; eine Schätzung nur grob, ungefähr vornehmen).
Daumen  

n.
<m. 4>
1 zweigliedriger, stärkster Finger der Hand, der sich gegen die übrigen vier Finger bewegen lässt; <Tech.> Griffhebel
2 den ~ darauf drücken mit Nachdruck auf etwas bestehen;(die); ~ drehen <fig.> faul sein, sich langweilen; jmdm. den ~ drücken, halten jmdm. zu einer bevorstehenden Entscheidung Erfolg wünschen; den ~ rühren <fig.; umg.> zahlen; jmdm. den ~ aufs Auge setzen <fig.; umg.> jmdn. zwingen, ihm hart zusetzen;
3 am ~ lutschen (Angewohnheit von Kindern); ich habe mich in den ~ geschnitten; jmdn. über den ~ drehen jmdn. betrügen; eine Entfernung über den ~ peilen ungefähr schätzen; [<ahd. thumo, engl. thumb <germ. *þuman-; zu idg. *tu- „schwellen“]
['Dau·men]
[Daumens, Daumenn]