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davonmachen  

da|vọn|ma|chen, sich <sw. V.; hat> (ugs.): sich unauffällig (weil man an etwas nicht mehr teilhaben will o. Ä.) entfernen: immer wenn es etwas zu tun gibt, machst du dich davon; der Alte hat sich jetzt auch davongemacht (ugs. verhüll.; ist jetzt auch gestorben).
davonmachen  

da|vọn|ma|chen, sich (ugs. für davonlaufen, auch für sterben); er hat sich davongemacht
davonmachen  


1. ausbrechen, ausreißen, das Weite suchen, davonlaufen, sich davonschleichen, die Flucht ergreifen, sich entfernen, entfliehen, entkommen, entlaufen, entweichen, fliehen, flüchten, sich fortbegeben, fortgehen, fortlaufen, sich fortschleichen, sich fortstehlen, gehen, sich schleichen, sein Heil in der Flucht suchen, verschwinden, weggehen, weglaufen, sich wegschleichen, sich wegstehlen, weichen; (geh.): sich davonstehlen, den Rücken kehren/wenden, enteilen, entrinnen, entschwinden, sich entziehen, sich fortbegeben, sich schleichen, schwinden, untertauchen, sich wegbegeben; (ugs.): sich abseilen, sich absetzen, abstinken, sich aus dem Staub machen, auskneifen, ausreißen, ausrücken, sich dünnmachen, durchbrennen, sich drücken, entwischen, sich fortmachen, Leine ziehen, Reißaus nehmen, stiften gehen, sich trollen, sich verdrücken, verduften, sich verkrümeln, sich verdünnisieren, sich verziehen, von der Bildfläche verschwinden, sich wegmachen; (ugs. abwertend): sich verpfeifen; (ugs. scherzh.): ausbüxen, sich verflüchtigen; (salopp): abhauen, absocken, auskratzen, die Flatter machen, die Kurve kratzen, die/eine Fliege machen, türmen, sich verschiffen, sich verpissen; sich vom Acker machen; (landsch. salopp): auswichsen; (bildungsspr. veraltend): sich absentieren; (Jägerspr.): sich verschlagen.

2. sterben; (ugs. verhüll.): bei Petrus anklopfen, den letzten Seufzer tun.

[davonmachen, sich]
[sich davonmachen, mache davon, machst davon, macht davon, machen davon, machte davon, machtest davon, machten davon, machtet davon, machest davon, machet davon, mach davon, davongemacht, davonmachend, davonmachen sich]
davonmachen  

da|vọn|ma|chen, sich <sw. V.; hat> (ugs.): sich unauffällig (weil man an etwas nicht mehr teilhaben will o. Ä.) entfernen: immer wenn es etwas zu tun gibt, machst du dich davon; der Alte hat sich jetzt auch davongemacht (ugs. verhüll.; ist jetzt auch gestorben).
davonmachen  

v.
<V.refl.; hat; umg.> sich ~ heiml. weglaufen; er hat sich gleich wieder davongemacht
[da'von|ma·chen]
[mache davon, machst davon, macht davon, machen davon, machte davon, machtest davon, machten davon, machtet davon, machest davon, machet davon, mach davon, davongemacht, davonmachend]