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Decke  

Dẹ|cke, die; -, -n [mhd. decke, ahd. decchī, zu ↑ decken ]:

1.rundes od. eckiges Stoffstück aus Leinen, Halbleinen, Baumwolle o. Ä. zum Bedecken bes. eines Tisches; Tischdecke, Tischtuch: eine gemusterte, gehäkelte, bestickte D.; die D. hat viele Flecken; eine neue D. auflegen; er schüttete den Kaffee über die D.


2.aus wärmendem textilem Material hergestellter Gegenstand zum Zudecken: eine weiche, wollene, warme D.; die D. ausbreiten, zurückschlagen, zusammenlegen; ich zog mir die D. bis über den Kopf; sich in eine D. wickeln; unter die D. kriechen, schlüpfen; der Winter hat eine weiße D. über das Land gebreitet (das Land ist mit Schnee bedeckt);

*sich nach der D. strecken (ugs.; sich seinen bescheidenen Verhältnissen anpassen; eigtl. = sich so ausstrecken, wie die Länge der Bettdecke es erlaubt); [mit jmdm.] unter einer D. stecken (ugs.; mit jmdm. gemeinsame Sache machen, die gleichen [schlechten] Ziele verfolgen; zu beziehen auf das Zusammenschlafen miteinander Bekannter od. Vertrauter allgemein od. auf den ma. Rechtsbrauch des feierlichen Zudeckens der Jungvermählten).


3.oberer Abschluss eines Raumes od. Stockwerks: eine niedrige, hohe, getäfelte D.; die D. weißen; eine neue D. einziehen;

*jmdm. fällt die D. auf den Kopf (ugs.:jmd. fühlt sich in einem Raum beengt u. niedergedrückt. jmd. langweilt sich zu Hause u. wünscht sich Zerstreuung, Geselligkeit); an die D. gehen (ugs.; aufbrausen, sehr zornig, wütend werden); vor Freude [fast] an die D. springen (sich sehr freuen).


4. Fahrbahnbelag: die D. ist aufgebrochen, hat viele Schlaglöcher; die D. erneuern.


5.Mantel (3) : der Reifen besteht aus D. und Schlauch.


6.(Jägerspr.) a)Haut aller Hirscharten: er zieht dem Hirsch die D. ab;

b)Fell von Bär, Wolf, Luchs u. Wildkatze;

c)Gesamtheit der beiden mittleren Schwanzfedern des Flugwildes.



7.Bucheinband: die D. des Bandes ist abgegriffen.


8.(Musik) (bei Saiteninstrumenten) Oberteil des Korpus.
Decke  

Dẹ|cke, die; -, -n
Decke  


1. Plane, Tischtuch.

2. Deckbett, Federbett, Oberbett, Plaid, Plumeau, Quilt, Schabracke, Überwurf; (landsch.): Zudecke.

3. Zimmerdecke; (bes. bayr., österr.): Plafond.

4. Balg, Fell, Pelz, Schwarte, Tierhaut; (geh.): Haarkleid.

[Decke]
[Decken]
Decke  

Dẹ|cke, die; -, -n [mhd. decke, ahd. decchī, zu ↑ decken]:

1.rundes od. eckiges Stoffstück aus Leinen, Halbleinen, Baumwolle o. Ä. zum Bedecken bes. eines Tisches; Tischdecke, Tischtuch: eine gemusterte, gehäkelte, bestickte D.; die D. hat viele Flecken; eine neue D. auflegen; er schüttete den Kaffee über die D.


2.aus wärmendem textilem Material hergestellter Gegenstand zum Zudecken: eine weiche, wollene, warme D.; die D. ausbreiten, zurückschlagen, zusammenlegen; ich zog mir die D. bis über den Kopf; sich in eine D. wickeln; unter die D. kriechen, schlüpfen; der Winter hat eine weiße D. über das Land gebreitet (das Land ist mit Schnee bedeckt);

*sich nach der D. strecken (ugs.; sich seinen bescheidenen Verhältnissen anpassen; eigtl. = sich so ausstrecken, wie die Länge der Bettdecke es erlaubt); [mit jmdm.] unter einer D. stecken (ugs.; mit jmdm. gemeinsame Sache machen, die gleichen [schlechten] Ziele verfolgen; zu beziehen auf das Zusammenschlafen miteinander Bekannter od. Vertrauter allgemein od. auf den ma. Rechtsbrauch des feierlichen Zudeckens der Jungvermählten).


3.oberer Abschluss eines Raumes od. Stockwerks: eine niedrige, hohe, getäfelte D.; die D. weißen; eine neue D. einziehen;

*jmdm. fällt die D. auf den Kopf (ugs.:jmd. fühlt sich in einem Raum beengt u. niedergedrückt. jmd. langweilt sich zu Hause u. wünscht sich Zerstreuung, Geselligkeit); an die D. gehen (ugs.; aufbrausen, sehr zornig, wütend werden); vor Freude [fast] an die D. springen (sich sehr freuen).


4. Fahrbahnbelag: die D. ist aufgebrochen, hat viele Schlaglöcher; die D. erneuern.


5.Mantel (3): der Reifen besteht aus D. und Schlauch.


6.(Jägerspr.)
a)Haut aller Hirscharten: er zieht dem Hirsch die D. ab;

b)Fell von Bär, Wolf, Luchs u. Wildkatze;

c)Gesamtheit der beiden mittleren Schwanzfedern des Flugwildes.



7.Bucheinband: die D. des Bandes ist abgegriffen.


8.(Musik) (bei Saiteninstrumenten) Oberteil des Korpus.
Decke  

Überzug, Decke, Tuch
[Überzug, Tuch]
Decke  

n.
<-k·k-> 'De·cke <f. 19>
1 etwas zum Zudecken; Bedecken (Bett~, Tisch~), Auflage, (obere) Schicht (Lava~, Schnee~, Straßen~); Mantel des Radreifens (Reifen~); oberer Abschluss eines Raumes, Wagens o.Ä. (Zimmer~); Bucheinband (Buch~, Einband~);<Jägerspr.> Haut vom Schalenwild (ausgenommen Schwarzwild), vom Bären u. vom Wolf; mittlere Schwanzfedern des Flugwildes, bes. der Raubvögel; <Geol.> tektonisch aufgeschobene Gesteinsmasse von bedeutender Länge u. Breite; <a.> flächenhafter, vulkan. Lavaerguss
2 eine ~ auflegen auf den Tisch legen; das Eis bildet eine feste ~ zum Schlittschuhlaufen
3 ;eine dicke, dünne, karierte, warme, weiche, wollene ~; die Räume haben getäfelte, hohe, niedrige ~n
4 an die ~ gehen <fig.; umg.> zornig werden, aufbrausen; vor Freude bis an die ~ springen <fig.> sich sehr freuen; sich in eine ~ hüllen, wickeln; sich nach der ~ strecken <fig.; umg.> sich anpassen, sparen; eine ~ über etwas breiten, legen; mit jmdm. unter einer ~ stecken <fig.; umg.> gemeinsame Sache machen; [<ahd. decchi, decki; decken]
['Decke]
[Decken]