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dein  

1dein <Possessivpron.> [mhd., ahd. dīn]: bezeichnet die Zugehörigkeit od. Herkunft eines Wesens od. Dinges, einer Handlung od. Eigenschaft zu einer bzw. von einer mit »du« angeredeten Person:

1.a)<vor einem Subst.> d. Bruder, -e Tasche, -e Meinung, d. Verhalten; wir haben -en Brief bekommen; infolge -es Einsatzes, -er Mühe; -em Versagen ist es anzulasten; du verlässt -en Standort; viele Grüße von Deiner/deiner Karin (Schlussformel in Briefen); d. Geschenk (1. das Geschenk, das du bekommen hast. 2. das Geschenk von dir); machst du noch jährlich -e Kur?; du hast wohl -en Zug (den Zug, mit dem du immer fährst) verpasst?; d. Zug (der Zug, mit dem du fahren willst) fährt in zehn Minuten; nimm jetzt -e (die für dich vorgesehene) Medizin!;

b)<o. Subst.> ich bin d. (geh.; gehöre dir); er ist nicht mein Freund, sondern -er; es war nicht mein Wunsch, sondern der -e; sind das ihre Handschuhe oder -e?; nicht ihr Benehmen ist unpassend, sondern -s, (geh.:) -es.



2.<subst.:>: (geh.:) ewig der Deine/deine; der Deine/deine (dein Mann); die Deine/deine (deine Frau); die Deinen/deinen (deine Angehörigen); das Deine/deine (das dir Gehörende); du musst das Deine/deine tun (deine Aufgabe, das dir Zukommende).


2dein [mhd., ahd. dīn] (geh. veraltet): ↑ deiner : ich gedenke d.
dein  

dein
- dein Buch, deine Brille; Wessen Buch ist das? Ist es dein[e]s?
- ein Streit über Mein und Dein; Mein und Dein verwechseln

In Briefen kann »dein« groß- od. kleingeschrieben werden:
- Liebe Petra, vielen Dank für deinen od. Deinen BriefVgl. auch deine

dein, dei|ner (Gen. von »du«; geh.); ich gedenke dein[er]
[deiner]
dein  

1dein <Possessivpron.> [mhd., ahd. dīn]: bezeichnet die Zugehörigkeit od. Herkunft eines Wesens od. Dinges, einer Handlung od. Eigenschaft zu einer bzw. von einer mit »du« angeredeten Person:

1.
a)<vor einem Subst.> d. Bruder, -e Tasche, -e Meinung, d. Verhalten; wir haben -en Brief bekommen; infolge -es Einsatzes, -er Mühe; -em Versagen ist es anzulasten; du verlässt -en Standort; viele Grüße von Deiner/deiner Karin (Schlussformel in Briefen); d. Geschenk (1. das Geschenk, das du bekommen hast. 2. das Geschenk von dir); machst du noch jährlich -e Kur?; du hast wohl -en Zug (den Zug, mit dem du immer fährst) verpasst?; d. Zug (der Zug, mit dem du fahren willst) fährt in zehn Minuten; nimm jetzt -e (die für dich vorgesehene) Medizin!;

b)<o. Subst.> ich bin d. (geh.; gehöre dir); er ist nicht mein Freund, sondern -er; es war nicht mein Wunsch, sondern der -e; sind das ihre Handschuhe oder -e?; nicht ihr Benehmen ist unpassend, sondern -s, (geh.:) -es.



2.<subst.:>: (geh.:) ewig der Deine/deine; der Deine/deine (dein Mann); die Deine/deine (deine Frau); die Deinen/deinen (deine Angehörigen); das Deine/deine (das dir Gehörende); du musst das Deine/deine tun (deine Aufgabe, das dir Zukommende).


2dein [mhd., ahd. dīn] (geh. veraltet): ↑ deiner: ich gedenke d.
dein  

[Possessivpron.] [mhd., ahd. din]: bezeichnet die Zugehörigkeit od. Herkunft eines Wesens od. Dinges, einer Handlung od. Eigenschaft zu einer bzw. von einer mit ?du? angeredeten Person: 1. a) [vor einem Subst.] d. Bruder, -e Tasche, -e Meinung, d. Verhalten; wir haben -en Brief bekommen; infolge -es Einsatzes, -er Mühe; -em Versagen ist es anzulasten; du verlässt -en Standort; viele Grüße von deiner Karin (Schlussformel in Briefen); d. Zug (der Zug, mit dem du fahren willst) fährt in zehn Minuten; d. Geschenk (1. das Geschenk, das du bekommen hast. 2. das Geschenk von dir); als Ausdruck einer Gewohnheit, gewohnheitsmäßigen Zugehörigkeit, Regel o.Ä. bei einer mit ?du? angeredeten Person: machst du noch jährlich -e Kur?; du hast wohl -en Zug (den Zug, mit dem du immer fährst) verpasst?; nimm jetzt -e (die für dich vorgesehene) Medizin!; b) [o.Subst.] ich bin d. (geh.; gehöre dir); er ist nicht mein Freund, sondern -er; es war nicht mein Wunsch, sondern der -e; sind das ihre Handschuhe oder -e?; nicht ihr Benehmen ist unpassend, sondern -s, (geh.:) -es. 2. [subst.] (geh.) ewig der Deine/(auch:) der deine (Schlussformel in Briefen); der Deine/(auch:) der deine (dein Mann); die Deine/(auch:) die deine (deine Frau); die Deinen/(auch:) die deinen (deine Angehörigen); das Deine/(auch:) das deine (das dir Gehörende); du musst das Deine/(auch:) das deine tun (deine Aufgabe, das dir Zukommende).
dein  

pron.
<Possessivpron.; Großschreibung in Briefen, künftig Kleinschreibung>
1 dir gehörig, von dir ausgehend, dir zukommend; infolge ~es Fleißes, ~er Ausdauer, ~es Könnens …; wir haben es ~em Einfluss, ~er Fürsprache zu verdanken; vergiss nicht ~en Hut, ~e Mütze, ~ Kopftuch; es grüßt Dich/ dich Dein/ dein Fritz, Deine/ deine Inge (Formel für den Briefschluss);
2 ;es ist nicht ~e Angelegenheit, Aufgabe; du musst noch ~e Arznei einnehmen die dir verordnete Arznei; steht ~ Entschluss schon fest?; ich bin nicht ~er Meinung; das ist ausschließlich ~e Schuld; das soll nicht ~e Sorge sein; es war ~ Vorschlag und nicht der meine!; ~ Zug hat 20 Minuten Verspätung der Zug, mit dem du fahren willst;
3 ;es soll mein und ~ Haus werden; sich über mein und ~/ MeinundDein streiten, zanken über die Besitzverhältnisse; mein und ~/ Mein und Dein nicht unterscheiden können stehlen; mein und ~/ MeinundDein verwechseln stehlen; [<ahd. thin, din, aengl. thine <germ. *þina- <idg. *t(u)eino; zu *tu „du“]
[dein1]

pron.
<Personalpron.; Gen. von „du“> ich gedenke, erinnere mich ~ ich denke, ich erinnere mich an dich; oV deiner
[dein2]