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denken  

dẹn|ken <unr. V.; hat> [mhd., ahd. denken]:

1.die menschliche Fähigkeit des Erkennens u. Urteilens anwenden; mit dem Verstand arbeiten; überlegen: logisch, nüchtern, schnell d.; sie denkt praktisch; bei dieser Arbeit muss man d.; laut d. (ugs.; vor sich hin reden); nicht mehr klar d. können; was mache ich jetzt, dachte sie (überlegte sie); woran denkst du? (was beschäftigt dich gerade?); die Dinge zu Ende d.; das geschieht schon, solange ich d. kann (schon immer); denk mal, Eva hat sich verlobt (ugs.; drückt Erstaunen über eine unerwartete Tatsache aus); (auch spöttisch:) »Kannst du denn schwimmen?« - »Ja, denk mal!«; <subst.:> logisches, abstraktes, begriffliches Denken; das Denken ausschalten; die Klarheit seines Denkens ist bestechend;

R erst d., dann handeln (man soll nicht unüberlegt handeln); Denken ist Glückssache! (das war falsch gedacht!); gedacht, getan (veraltend; kaum überlegt, schon ausgeführt);


*jmdm. zu d. geben ([durch ein Vorkommnis, ein Verhalten o. Ä.] jmdn. nachdenklich stimmen; jmdn. stutzig machen).


2. eine bestimmte Gesinnung haben, gesinnt sein: rechtlich, freiheitlich, spießbürgerlich, gemein d.; was ich denk und tu, trau ich andern zu.


3.annehmen, glauben, vermuten, meinen: nichts Böses d.; ich denke schon; ich denke, wir können uns einigen; was/wie viel haben Sie denn gedacht? (welche Preisvorstellung haben Sie?); wer hätte das gedacht!; er denkt (bildet sich ein), Wunder was getan zu haben;

R denkste! (das glaubst du wohl!); [das ist ein] typischer Fall von denkste (das ist ein großer Irrtum).



4. eine bestimmte Meinung von etw. haben, etw. von etw. halten: er denkt ganz anders über diese Sache; wie denkst du darüber?; was werden die Leute d.?; da weiß man nicht, was man [davon] d. soll; denk bitte nicht schlecht von mir!; das hätte ich nie von ihm gedacht (ihm nicht zugetraut).


5. <d. + sich> sich etw. [in bestimmter Weise] vorstellen: ich könnte es mir so d., dass ...du kannst dir d., dass ich müde bin; das kann ich mir nicht d. (das halte ich für unwahrscheinlich, glaube ich nicht); ein gedachter (in der Vorstellung angenommener, vorausgesetzter) Punkt, Fall; (ugs. scherzh.:) den Käse musst du dir d. (ugs. scherzh.; Käse gehört zwar dazu, aber es gibt keinen);

R das hast du dir [so] gedacht! (ugs.; du glaubst, dass etw. so ist, aber das stimmt nicht).



6.sich erinnern, gedenken: oft, mit Freude an etw. d.; denk daran (vergiss nicht), die Rechnung zu bezahlen; der wird noch an mich d.! (Drohung).


7.seine Gedanken, sein Interesse auf jmdn., etw. richten: er denkt nur an sich, an seinen Vorteil; bei dieser Arbeit haben wir an Sie gedacht (für diese Arbeit haben wir Sie vorgesehen); du musst mehr an deine Gesundheit d.; (südd., österr.:) auf seine Sicherheit d.


8.eine bestimmte Absicht haben, etw. Bestimmtes vorhaben: wir d. daran, uns eine neue Wohnung zu suchen; ich denke gar nicht, nicht im Traum daran, das zu tun (das kommt für mich nicht infrage).
Denken  

Dẹn|ken, das; -s; ihr ganzes Denken
denken  


1. bedenken, sich besinnen, den Kopf voll haben, den Verstand gebrauchen, sich durch den Kopf gehen lassen, einem Gedanken/seinen Gedanken nachhängen, sich fragen, sich Gedanken machen, grübeln, klügeln, mit sich zu Rate gehen, nachdenken, philosophieren, seinen Geist/Kopf anstrengen, rätseln, sinnieren, überlegen, Überlegungen anstellen; (schweiz.): hirnen; (geh.): sinnen; (bildungsspr.): meditieren, reflektieren; (ugs.): brüten über, sich das Hirn zermartern, sich den Kopf zerbrechen, sich einen Kopf machen, knobeln, ticken, tüfteln; (salopp): kurven.

2. eingestellt sein, gesinnt sein.

3. ahnen, annehmen, der Ansicht/Meinung sein, finden, glauben, meinen, vermuten; (geh.): dafürhalten, wähnen; (ugs.): sich ausrechnen, sich zusammenreimen.

4. beurteilen, bewerten, einschätzen, halten von, urteilen, werten.

5. sich besinnen, sich entsinnen, sich erinnern, gedenken, sich ins Gedächtnis zurückrufen, Rückschau halten, zurückblicken, zurückdenken, zurückschauen, sich zurückversetzen; (bildungsspr.): präsent haben.

6. achten, achtgeben, aufpassen, beachten, bedacht sein, bedenken, sich bemühen, berücksichtigen, sich kümmern, sorgen, Vorsorge treffen; (geh.): sich angelegen sein lassen.

7. in Aussicht nehmen, vorsehen.

8. beabsichtigen, erwägen, gedenken, im Sinn haben, in Betracht/Erwägung ziehen, ins Auge fassen, vorhaben, sich vornehmen, wollen.

[denken]
[Denkens, denke, denkst, denkt, dachte, dachtest, dachten, dachtet, denkest, denket, dächte, dächtest, dächten, dächtet, denk, gedacht, denkend]
denken  

dẹn|ken <unr. V.; hat> [mhd., ahd. denken]:

1.die menschliche Fähigkeit des Erkennens u. Urteilens anwenden; mit dem Verstand arbeiten; überlegen: logisch, nüchtern, schnell d.; sie denkt praktisch; bei dieser Arbeit muss man d.; laut d. (ugs.; vor sich hin reden); nicht mehr klar d. können; was mache ich jetzt, dachte sie (überlegte sie); woran denkst du? (was beschäftigt dich gerade?); die Dinge zu Ende d.; das geschieht schon, solange ich d. kann (schon immer); denk mal, Eva hat sich verlobt (ugs.; drückt Erstaunen über eine unerwartete Tatsache aus); (auch spöttisch:) »Kannst du denn schwimmen?« - »Ja, denk mal!«; <subst.:> logisches, abstraktes, begriffliches Denken; das Denken ausschalten; die Klarheit seines Denkens ist bestechend;

Rerst d., dann handeln (man soll nicht unüberlegt handeln); Denken ist Glückssache! (das war falsch gedacht!); gedacht, getan (veraltend; kaum überlegt, schon ausgeführt);


*jmdm. zu d. geben ([durch ein Vorkommnis, ein Verhalten o. Ä.] jmdn. nachdenklich stimmen; jmdn. stutzig machen).


2. eine bestimmte Gesinnung haben, gesinnt sein: rechtlich, freiheitlich, spießbürgerlich, gemein d.; was ich denk und tu, trau ich andern zu.


3.annehmen, glauben, vermuten, meinen: nichts Böses d.; ich denke schon; ich denke, wir können uns einigen; was/wie viel haben Sie denn gedacht? (welche Preisvorstellung haben Sie?); wer hätte das gedacht!; er denkt (bildet sich ein), Wunder was getan zu haben;

Rdenkste! (das glaubst du wohl!); [das ist ein] typischer Fall von denkste (das ist ein großer Irrtum).



4. eine bestimmte Meinung von etw. haben, etw. von etw. halten: er denkt ganz anders über diese Sache; wie denkst du darüber?; was werden die Leute d.?; da weiß man nicht, was man [davon] d. soll; denk bitte nicht schlecht von mir!; das hätte ich nie von ihm gedacht (ihm nicht zugetraut).


5. <d. + sich> sich etw. [in bestimmter Weise] vorstellen: ich könnte es mir so d., dass ...du kannst dir d., dass ich müde bin; das kann ich mir nicht d. (das halte ich für unwahrscheinlich, glaube ich nicht); ein gedachter (in der Vorstellung angenommener, vorausgesetzter) Punkt, Fall; (ugs. scherzh.:) den Käse musst du dir d. (ugs. scherzh.; Käse gehört zwar dazu, aber es gibt keinen);

Rdas hast du dir [so] gedacht! (ugs.; du glaubst, dass etw. so ist, aber das stimmt nicht).



6.sich erinnern, gedenken: oft, mit Freude an etw. d.; denk daran (vergiss nicht), die Rechnung zu bezahlen; der wird noch an mich d.! (Drohung).


7.seine Gedanken, sein Interesse auf jmdn., etw. richten: er denkt nur an sich, an seinen Vorteil; bei dieser Arbeit haben wir an Sie gedacht (für diese Arbeit haben wir Sie vorgesehen); du musst mehr an deine Gesundheit d.; (südd., österr.:) auf seine Sicherheit d.


8.eine bestimmte Absicht haben, etw. Bestimmtes vorhaben: wir d. daran, uns eine neue Wohnung zu suchen; ich denke gar nicht, nicht im Traum daran, das zu tun (das kommt für mich nicht infrage).
denken  

[unr.V.; hat] [mhd., ahd. denken]: 1. die menschliche Fähigkeit des Erkennens u. Urteilens anwenden; mit dem Verstand arbeiten; überlegen: logisch, nüchtern, schnell d.; sie denkt praktisch; bei dieser Arbeit muss man d.; laut d. (ugs.; vor sich hin reden); nicht mehr klar d. können; was mache ich jetzt, dachte sie (überlegte sie); woran denkst du? (was beschäftigt dich gerade?); die Dinge zu Ende d.; das geschieht schon, solange ich d. kann (schon immer); denk mal, Eva hat sich verlobt (ugs.; drückt Erstaunen über eine unerwartete Tatsache aus); (auch spöttisch:) ?Kannst du denn schwimmen?? ?Ja, denk mal!?; [subst.:] logisches, abstraktes, begriffliches Denken; das Denken ausschalten; die Klarheit seines Denkens ist bestechend; R erst d., dann handeln (man soll nicht unüberlegt handeln); Denken ist Glückssache! (das war falsch gedacht!); gedacht, getan (veraltend; kaum überlegt, schon ausgeführt); *jmdm. zu d. geben ([durch ein Vorkommnis, ein Verhalten o.Ä.] jmdn. nachdenklich stimmen; jmdn. stutzig machen). 2. eine bestimmte Gesinnung haben, gesinnt sein: rechtlich, freiheitlich, spießbürgerlich, gemein d.; Spr was ich denk und tu, trau ich andern zu. 3. annehmen, glauben, vermuten, meinen: nichts Böses d.; ich denke schon; ich denke, wir können uns einigen; was/wie viel haben Sie denn gedacht? (welche Preisvorstellung haben Sie?); wer hätte das gedacht! (Äußerung der Verwunderung); er denkt (bildet sich ein), Wunder was getan zu haben; R denkste! (das glaubst du wohl!); [das ist ein] typischer Fall von denkste (das ist ein großer Irrtum). 4. eine bestimmte Meinung von etw. haben, etw. von etw. halten: er denkt ganz anders über diese Sache; wie denkst du darüber?; was werden die Leute d.?; da weiß man nicht, was man [davon] d. soll; denk bitte nicht schlecht von mir!; das hätte ich nie von ihm gedacht (ihm nicht zugetraut). 5. [d.+ sich] sich etw. [in bestimmter Weise] vorstellen: ich könnte es mir so d., dass...; du kannst dir d., dass ich müde bin; das kann ich mir nicht d. (das halte ich für unwahrscheinlich, glaube ich nicht); ein gedachter (in der Vorstellung angenommener, vorausgesetzter) Punkt, Fall; den Käse musst du dir d. (ugs. scherzh.; Käse gehört zwar dazu, aber es gibt keinen); R das hast du dir [so] gedacht! (ugs.; du glaubst, dass etw. so ist, aber das stimmt nicht). 6. sich erinnern, gedenken: oft, mit Freude an etw. d.; denk daran (vergiss nicht), die Rechnung zu bezahlen; der wird noch an mich d.! (Drohung). 7. seine Gedanken, sein Interesse auf jmdn., etw. richten: er denkt nur an sich, an seinen Vorteil; bei dieser Arbeit haben wir an Sie gedacht (für diese Arbeit haben wir Sie vorgesehen); du musst mehr an deine Gesundheit d.; (südd., österr.:) auf seine Sicherheit d. 8. eine bestimmte Absicht haben, etw. Bestimmtes vorhaben: wir d. daran, uns eine neue Wohnung zu suchen; ich denke gar nicht, nicht im Traum daran, das zu tun (das kommt für mich nicht infrage).
denken  

n.
<V. 119; hat>
I <V.t. u. V.i.>
1 geistig arbeiten, urteilen, überlegen; glauben, meinen, sich einbilden; annehmen, sich vorstellen; gesonnen sein, beabsichtigen, gedenken; sich im Geiste vorstellen, im Sinne haben, ersinnen
2 ;ich denke, wir warten noch ein paar Minuten; ich dächte, es wäre besser für dich, erst einmal dein Studium abzuschließen; du denkst wohl, du brauchst dir jetzt keine Mühe mehr zu geben?; denkste! <umg.> du täuschst dich, es ist nicht so, wie du glaubst, <auch> wie ich glaube; er denkt deiner in Sehnsucht <poet.> sie dachte, es sei ihre Pflicht; man sollte denken, dass… ; ~ Sie mal an! <umg.> ist es möglich!, so etwas!, was Sie nicht sagen!; ~wir einmal, wir wären in …; Gutes, Schlechtes ~
3 solange ich ~ kann … so weit meine Erinnerung zurückreicht …; das lässt sich ~ das versteht sich von selbst; das Denken lernen
4 edel, freundschaftlich, kleinlich, gemeinsam ~ gesonnen sein; logisch, scharf, vernunftgemäß ~
5 an etwas bzw. jmdn. ~ die Gedanken richten auf, im Geiste sein bei, sich in Gedanken beschäftigen mit, sich erinnern an; ich denke oft an dich; ~ Sie sich an meine Stelle! versetzen Sie sich in meine Lage!; bei sich ~ (heimlich) überlegen; ich dachte mir nichts Böses dabei; er denkt gar nicht daran, zu antworten er hält es nicht für nötig; ich denke nicht daran! das kommt gar nicht in Frage!; ~ Sie daran! überlegen Sie's!, <od.> vergessen Sie es nicht!; erst ~ (und) dann handeln; die lateinische Sprache ist eine gute Schulung für das Denken; du solltest nicht so viel ~ <umg.> so viel grübeln; gering, gut, hässlich, niedrig von jmdm. ~; was denken Sie von …? was halten Sie von …, wie beurteilen Sie …?; das hätte ich nicht von ihm gedacht!; wenn ich denke, dass …wenn ich mir vorstelle, dass …;machen Sie es, wie Sie ~ wie Sie es für richtig halten; ganz wie Sie ~! <a. iron.>das gibt zu ~ das ist bedenklich, hier heißt es vorsichtig sein; daran ist im Augenblick überhaupt noch nicht zu ~! dafür besteht jetzt noch nicht die geringste Aussicht;
6 wer hätte das gedacht! das hätte niemand für möglich gehalten!; wo denkst du hin! aber nein, wie kannst du das annehmen?;
7 ;der Mensch als ~des Wesen; gedacht, getan <sprichwörtl.> kaum war der Plan gefasst, so wurde schon mit seiner Ausführung begonnen;
II <V.refl.>
8 sich etwas ~ sich vorstellen; ich denke ihn mir groß und blond; das hast du dir gedacht! <umg.> da hast du dich gründlich getäuscht!; ich dachte mir die Sache so: …; ich denke mir mein Teil dabei <umg.> ich habe da meine eigene Meinung; das hätte ich mir ~ können! das hätte mich nicht überraschen sollen, denn es war zu erwarten gewesen; ich kann es mir ~; Sie können sich sicher ~, dass …; ich hatte mir das anders gedacht!; das habe ich mir beinahe gedacht! das habe ich vermutet; dacht' ich mir's doch! das vermutete ich!; ;ich habe es mir gleich gedacht! ich habe es kommen sehen!, ich habe es gleich vermutet; er hatte sich das so, zu leicht gedacht; was ~ Sie sich eigentlich? <umg.> was erlauben Sie sich?; [<ahd. denken, got. þagkjan <germ. *þankjan „machen, dass etwas einleuchtet“, dann „überlegen, erwägen“]
['den·ken]
[denkens, denke, denkst, denkt, denken, dachte, dachtest, dachten, dachtet, denkest, denket, dächte, dächtest, dächten, dächtet, denk, gedacht, denkend]

n.
<n. 14; unz.; in Zus.> auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtetes Denken u. Verhalten; Profitdenken, Parteidenken, Feinddenken
[…den·ken]
[denkens, denke, denkst, denkt, denken, dachte, dachtest, dachten, dachtet, denkest, denket, dächte, dächtest, dächten, dächtet, denk, gedacht, denkend]