If you appreciate this site, we accept donations through Paypal
[ - Collapse All ]
denn  

1dẹnn <Konj.> [mhd. den(ne), ahd. denne, erst seit dem 18. Jh. unterschieden von ↑ dann ]: gibt die Begründung an: wir blieben zu Hause, d. das Wetter war schlecht; ich glaube ihm nicht, d. wenn es so wäre, hätte er die Polizei verständigt; sie war von ihrem Sieg überzeugt, d. um zu gewinnen, hatte sie hart trainiert.

2dẹnn <Vergleichspartikel> [vgl. 1denn ] (vereinzelt noch, um doppeltes »als« zu vermeiden, sonst veraltet od. geh.): 2 als (1) : er ist als Wissenschaftler bedeutender d. als Künstler; (häufig in Verbindung mit »je« nach Komp.:) mehr, besser, öfter d. je [zuvor].

3dẹnn <Adv.> [vgl. 1denn ]:

1.(selten) ausgenommen, wenn; unter der Voraussetzung, dass: ich leihe ihm nichts mehr, er müsste sich d. gründlich geändert haben.


2.(nordd.) dann: na, d. nicht; d. geh man zu ihm.


4dẹnn <Partikel> [vgl. 1denn ]:

1.<unbetont> a)drückt in Fragesätzen innere Anteilnahme, lebhaftes Interesse, Ungeduld, Zweifel o. Ä. des Sprechers aus; überhaupt, eigentlich: was ist d. mit ihm?; was soll das d.?; wer war d. das?; hast du d. so viel Geld?;

b)wirkt in Aussagesätzen verstärkend u. drückt oft eine Folgerung aus; also, schließlich, nun: ihr war es d. doch zu anstrengend; das schien ihm d. auch genug.



2.<unbetont> a)in rhetorischen Fragen; so scheint es fast: bist du d. taub?; kannst du d. nicht hören?;

b)verstärkend in Ausrufen: wohlan d.!



3. <betont in Verbindung mit Interrogativpronomen od. -adverbien> im Unterschied dazu; sonst: »Liegt das Buch auf dem Tisch?« - »Nein.« - »Wo d.?«; »Hast du das Geld von ihr?« - »Nein.« - »Von wem d.?«.
denn  

bekanntlich, da, nämlich, weil, wie bekannt ist, wie man weiß; (Papierdt.): bekanntermaßen.
[1denn]

ausgenommen, wenn; vorausgesetzt, dass.
[2denn]


1. a) eigentlich, überhaupt.

b) also, nun, schließlich.

2. sonst.

[3denn]
denn  

1dẹnn <Konj.> [mhd. den(ne), ahd. denne, erst seit dem 18. Jh. unterschieden von ↑ dann]: gibt die Begründung an: wir blieben zu Hause, d. das Wetter war schlecht; ich glaube ihm nicht, d. wenn es so wäre, hätte er die Polizei verständigt; sie war von ihrem Sieg überzeugt, d. um zu gewinnen, hatte sie hart trainiert.

2dẹnn <Vergleichspartikel> [vgl. 1denn] (vereinzelt noch, um doppeltes »als« zu vermeiden, sonst veraltet od. geh.): 2 als (1): er ist als Wissenschaftler bedeutender d. als Künstler; (häufig in Verbindung mit »je« nach Komp.:) mehr, besser, öfter d. je [zuvor].

3dẹnn <Adv.> [vgl. 1denn]:

1.(selten) ausgenommen, wenn; unter der Voraussetzung, dass: ich leihe ihm nichts mehr, er müsste sich d. gründlich geändert haben.


2.(nordd.) dann: na, d. nicht; d. geh man zu ihm.


4dẹnn <Partikel> [vgl. 1denn]:

1.<unbetont>
a)drückt in Fragesätzen innere Anteilnahme, lebhaftes Interesse, Ungeduld, Zweifel o. Ä. des Sprechers aus; überhaupt, eigentlich: was ist d. mit ihm?; was soll das d.?; wer war d. das?; hast du d. so viel Geld?;

b)wirkt in Aussagesätzen verstärkend u. drückt oft eine Folgerung aus; also, schließlich, nun: ihr war es d. doch zu anstrengend; das schien ihm d. auch genug.



2.<unbetont>
a)in rhetorischen Fragen; so scheint es fast: bist du d. taub?; kannst du d. nicht hören?;

b)verstärkend in Ausrufen: wohlan d.!



3. <betont in Verbindung mit Interrogativpronomen od. -adverbien> im Unterschied dazu; sonst: »Liegt das Buch auf dem Tisch?« - »Nein.« - »Wo d.?«; »Hast du das Geld von ihr?« - »Nein.« - »Von wem d.?«.
denn  

[mhd. den(ne), ahd. denne, erst seit dem 18. Jh. unterschieden von dann]: I. [Konj.] gibt die Begründung an: wir blieben zu Hause, d. das Wetter war schlecht; ich glaube ihm nicht, d. wenn es so wäre, hätte er die Polizei verständigt; sie war von ihrem Sieg überzeugt, d. um zu gewinnen, hatte sie hart trainiert. II. [Vergleichspartikel] (vereinzelt noch, um doppeltes ?als? zu vermeiden, sonst veraltet od. geh.): er ist als Wissenschaftler bedeutender d. als Künstler; (häufig in Verbindung mit ?je? nach Komp.:) mehr, besser, öfter d. je [zuvor]. III. Adv. 1. (selten) ausgenommen, wenn; unter der Voraussetzung, dass: ich leihe ihm nichts mehr, er müsste sich d. gründlich geändert haben. 2. (nordd.) dann: na, d. nicht; d. geh man zu ihm. IV. [Partikel] 1. [unbetont] a) drückt in Fragesätzen innere Anteilnahme, lebhaftes Interesse, Ungeduld, Zweifel o.Ä. des Sprechers aus; überhaupt, eigentlich: was ist d. mit ihm?; was soll das d.?; wer war d. das?; hast du d. so viel Geld?; b) wirkt in Aussagesätzen verstärkend u. drückt oft eine Folgerung aus; also, schließlich, nun: ihr war es d. doch zu anstrengend; das schien ihm d. auch genug. 2. [unbetont] a) in rhetorischen Fragen; so scheint es fast: bist du d. taub?; kannst du d. nicht hören?; b) verstärkend in Ausrufen: wohlan d.! 3. [betont in Verbindung mit Interrogativpronomen od. -adverbien] im Unterschied dazu; sonst: ?Liegt das Buch auf dem Tisch?? ?Nein.? ?Wo d.??; ?Hast du das Geld von ihr?? ?Nein.? ?Von wem d.??.
denn  

conj.
<Konj.>
1 weil; beende erst deine Ausbildung, ~ das bringt dich beruflich weiter
2 <einräumend> es sei ~, dass … außer …, außer wenn;
3 <verstärkend> wo kann er ~ sein?; was ist ~ eigentlich geschehen?; auf, nun, wohlauf ~!; wann, welcher, wer, wo ~?
4 <veraltet> als; <noch in der formelhaften Wendung> ~ je; mehr ~ je; er war der Aufklärung des Verbrechens näher ~ je; <mitunter noch, um zu vermeiden, dass zwei „als“ nebeneinanderstehen> er berät ihn mehr als Freund ~ als Vormund; er war größer als Künstler ~ als Mensch
5 <ausschließend; Sprache der Bibel> außer wenn; ich lasse dich nicht, du segnest mich ~
6 <umg. norddt. für die temporale Konj.> dann; na ~ geht es eben nicht [<ahd. denne, engl. then „damals, dann“; Nebenform zu dann]
[denn]