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deuten  

deu|ten <sw. V.; hat> [mhd., ahd. diuten = zeigen, erklären, urspr. = für das (versammelte) Volk verständlich machen, zu einem germ. Subst. mit der Bed. »Volk«, ↑ deutsch ]:

1.(mit dem Finger, einem Gegenstand) auf etw. zeigen, hinweisen: mit dem Finger auf jmdn., etw. d.; er deutete nach Süden, in die andere Richtung.


2.etw. erkennen, erwarten lassen; auf etw. hinweisen, hindeuten: die Zeichen deuten auf einen Umschwung, eine Änderung.


3.a)auslegen, erklären; einer Sache einen bestimmten Sinn beilegen: etw. richtig, falsch, ganz anders d.; ein Gedicht, Träume d.; wir deuten dies als ein Zeichen der Entspannung; jmdm. die Zukunft d. (vorhersagen);

b)(selten) (jmds. Verhalten o. Ä.) in bestimmter Weise auslegen, einen bestimmten Sinn hineinlegen: jmdm. etw. übel, negativ d.

deuten  

deu|ten
deuten  


1. hindeuten, hinweisen, zeigen; (meist geh.): weisen.

2. ahnen/erkennen lassen, anzeigen, bedeuten, dafürsprechen, hindeuten, signalisieren; (geh.): künden; (bildungsspr.): indizieren, Indiz sein.

3. ansehen, auffassen, ausdeuten, auslegen, begreifen, betrachten, beurteilen, bewerten, einschätzen, empfinden, erklären, finden, halten, nehmen, sehen, verstehen, werten; (geh.): befinden, erachten; (bildungsspr.): interpretieren.

[deuten]
[deute, deutest, deutet, deutete, deutetest, deuteten, deutetet, deut, gedeutet, deutend]
deuten  

deu|ten <sw. V.; hat> [mhd., ahd. diuten = zeigen, erklären, urspr. = für das (versammelte) Volk verständlich machen, zu einem germ. Subst. mit der Bed. »Volk«, ↑ deutsch]:

1.(mit dem Finger, einem Gegenstand) auf etw. zeigen, hinweisen: mit dem Finger auf jmdn., etw. d.; er deutete nach Süden, in die andere Richtung.


2.etw. erkennen, erwarten lassen; auf etw. hinweisen, hindeuten: die Zeichen deuten auf einen Umschwung, eine Änderung.


3.
a)auslegen, erklären; einer Sache einen bestimmten Sinn beilegen: etw. richtig, falsch, ganz anders d.; ein Gedicht, Träume d.; wir deuten dies als ein Zeichen der Entspannung; jmdm. die Zukunft d. (vorhersagen);

b)(selten) (jmds. Verhalten o. Ä.) in bestimmter Weise auslegen, einen bestimmten Sinn hineinlegen: jmdm. etw. übel, negativ d.

deuten  

[sw.V.; hat] [mhd., ahd. diuten= zeigen, erklären, urspr.= für das (versammelte) Volk verständlich machen, zu einem germ. Subst. mit der Bed. ?Volk?, deutsch]: 1. (mit dem Finger, einem Gegenstand) auf etw. zeigen, hinweisen: mit dem Finger auf jmdn., etw. d.; er deutete nach Süden, in die andere Richtung. 2. etw. erkennen, erwarten lassen; auf etw. hinweisen, hindeuten: die Zeichen deuten auf einen Umschwung, eine Änderung. 3. a) auslegen, erklären; einer Sache einen bestimmten Sinn beilegen: etw. richtig, falsch, ganz anders d.; ein Gedicht, Träume d.; wir deuten dies als ein Zeichen der Entspannung; jmdm. die Zukunft d. (vorhersagen); b) (selten) (jmds. Verhalten o.Ä.) in bestimmter Weise auslegen, einen bestimmten Sinn hineinlegen: jmdm. etw. übel, negativ d.
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v.
<V.; hat>
1 <V.t.> auslegen, erklären, erläutern; ich kann es mir nicht ~; ein Gleichnis, Handlinien, die Sterne, einen Text, ein Zeichen ~; etwas falsch, richtig ~; wir haben es in unserem Sinn gedeutet
2 <V.i.> ~ auf erkennen lassen, hinweisen, zeigen auf; <fig.> sie deutete auf ihn; das deutet auf eine Wetterveränderung hin <fig.> das deutet auf nichts Gutes! <fig.> das alles deutet darauf hin, dass … <fig.> mit dem Finger, der Hand, dem Zeigestock auf etwas ~ [<ahd. diuten <germ. *þeuðian; zu *þeuðo- „Volk“, urspr. „verständlich machen“; deutsch]
['deu·ten]
[deute, deutest, deutet, deuten, deutete, deutetest, deuteten, deutetet, deut, gedeutet, deutend]