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Dialektik  

Di|a|lẹk|tik die; - <gr.-lat.>:

1.innere Gegensätzlichkeit.


2.a)philosophische Arbeitsmethode, die ihre Ausgangsposition durch gegensätzliche Behauptungen (↑ These u. ↑ Antithese 1) infrage stellt u. in der ↑ Synthese (4) beider Positionen eine Erkenntnis höherer Art zu gewinnen sucht;

b)die sich in antagonistischen Widersprüchen bewegende Entwicklung von Geschichte, Ökonomie u. Gesellschaft (dialektischer Materialismus).



3.die Fähigkeit, den Diskussionspartner in Rede u. Gegenrede zu überzeugen; vgl. Sophistik (2)
Dialektik  

Di|a|lẹk|tik, die; - [lat. (ars) dialectica < griech. dialektikḗ (téchnē)]:

1.(Rhet.) Kunst der Gesprächsführung; Fähigkeit, den Diskussionspartner in Rede u. Gegenrede zu überzeugen: ein Mann von bestechender D.


2.(Philos.) a)philosophische Methode, die die Position, von der sie ausgeht, durch gegensätzliche Behauptungen infrage stellt u. in der Synthese beider Positionen eine Erkenntnis höherer Art zu gewinnen sucht: die D. Hegels;

b)(im dialektischen Materialismus) die innere Gesetzmäßigkeit der ökonomischen Entwicklung in realen Gegensätzen: Marx hat eine materialistische D. begründet.



3.(bildungsspr.) (die einer Sache innewohnende) Gegensätzlichkeit.
Dialektik  

Di|a|lẹk|tik, die; - (Erforschung der Wahrheit durch Aufweisung u. Überwindung von Widersprüchen)
Dialektik  

Di|a|lẹk|tik, die; - [lat. (ars) dialectica < griech. dialektikḗ (téchnē)]:

1.(Rhet.) Kunst der Gesprächsführung; Fähigkeit, den Diskussionspartner in Rede u. Gegenrede zu überzeugen: ein Mann von bestechender D.


2.(Philos.)
a)philosophische Methode, die die Position, von der sie ausgeht, durch gegensätzliche Behauptungen infrage stellt u. in der Synthese beider Positionen eine Erkenntnis höherer Art zu gewinnen sucht: die D. Hegels;

b)(im dialektischen Materialismus) die innere Gesetzmäßigkeit der ökonomischen Entwicklung in realen Gegensätzen: Marx hat eine materialistische D. begründet.



3.(bildungsspr.) (die einer Sache innewohnende) Gegensätzlichkeit.
Dialektik  

n.
Di·a'lek·tik <f. 20; unz.> Kunst der wissenschaftl. Gesprächsführung, Redekunst; Fähigkeit zu diskutieren; <Philos.> Methode, durch Denken in Gegensatzbegriffen zur Erkenntnis zu gelangen [verkürzt aus grch. dialektike techne „Kunst des (bes. wissenschaftlichen) Streitgesprächs“]
[Dia'lek·tik,]