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dick  

dịck <Adj.> [mhd. dic[ke], ahd. dicki, älter auch = dicht; H. u.]:

1.von beträchtlichem, mehr als normalem Umfang; massig, nicht dünn: ein -er Baum; ein -es Kind; sie hat -e Beine; ein -es Buch; du bist d. geworden; das Kleid macht dich d.; (ugs.:) das Baby ist d. und rund; (ugs.:) er ist d. und fett; sich d. machen (ugs. scherzh.; bei Tisch, in einer Sitzreihe usw. viel Platz beanspruchen); (ugs.:) er fährt ein -es (großes, teures) Auto; das ist ein -er (schlimmer) Fehler; ein -es (hohes) Gehalt, Honorar; ein -er (großer) Auftrag; seine Verwandten sind -e (landsch.; reiche) Bauern; ein -es (großes) Lob für das Team; zwei -e (hoch gehäufte) Löffel Zucker;

*jmdn. d. machen (derb; schwängern); d. sein (derb; schwanger sein); sich [mit etw.] d. machen (sich [mit etw.] brüsten, angeben).


2.a) <in Verbindung mit Maßangaben nachgestellt> eine bestimmte Dicke aufweisend: die Bretter sollen 5 cm d. sein; die Salbe ist zwei Millimeter d. aufzutragen;

b)einen beträchtlichen Querschnitt aufweisend; stark, nicht dünn: eine -e Eisdecke, Staubschicht; ein -er Teppich; der Stoff ist zu d.; die Salbe d. auftragen;

*mit jmdm. durch d. und dünn gehen (jmdm. in allen Lebenslagen beistehen; eigtl. zu älter dick = dicht u. eigtl. = mit jmdm. durch dicht u. dünn bewachsenes Terrain gehen; in Buschwerk u. Wald lauerten früher die Strauchdiebe); d. auftragen (ugs. abwertend; übertreiben; urspr. bezogen auf das zu dicke Auftragen der Farbe beim Malen bzw. das zu starke Auftragen von Schminke); es nicht so d. haben (ugs.; nicht über viel Geld verfügen).



3.(ugs.) krankhaft angeschwollen: ein -er Knöchel; eine -e Backe; ihre Mandeln sind d. [geschwollen].


4.dickflüssig steif: eine viel zu -e Soße; -e (gestockte, saure) Milch; den Saft d. einkochen.


5.(ugs.) dicht, undurchdringlich: -e Rauchschwaden; ihr Haar ist sehr d.; in den -sten Verkehr geraten.


6.(ugs.) vertraut, eng: eine -e Freundschaft; sie waren -e Freunde.


7.<intensivierend bei Adj. u. Verben> (ugs.) sehr: d. satt sein; jmdm. etw. d. ankreiden.


8.

*jmdn., etw. d. haben/kriegen (ugs.; jmds., einer Sache überdrüssig sein).
dick  


1. aufgeschwollen, ausladend, bauchig, behäbig, beleibt, breit, dickbäuchig, dickleibig, dicklich, drall, fleischig, füllig, gedrungen, gewaltig, groß, gut genährt, korpulent, mächtig, massig, mollig, plump, prall, rund, rundlich, stämmig, stramm, umfangreich, unförmig, untersetzt, üppig, vierschrötig, voll, wuchtig; (schweiz.): fest; (geh.): fettleibig, wohlbeleibt; (ugs.): bullig, gemästet, kompakt, mopsig, pummelig, schmerbäuchig, schwabbelig; (verhüll.): vollschlank; (emotional): fett; (scherzh.): gewichtig, kugelig, kugelrund, voluminös; (ugs. scherzh.): gut gepolstert; (meist spött.): wohlgenährt; (meist abwertend): feist; (salopp abwertend): dickwanstig; (derb abwertend): vollgefressen; (landsch.): knubbelig; (bayr., österr. abwertend): blad; (veraltet): vollleibig; (bes. Werbespr. verhüll.): stark.

2. fest, stabil, stark, üppig.

3. angeschwollen, aufgebläht, aufgeblasen, aufgedunsen, aufgeschwemmt, aufgeschwollen, aufgetrieben, geschwollen, krankhaft angeschwollen, schwulstig, verquollen, verschwollen; (österr. ugs.): bamstig, dostig; (abwertend): schwammig; (Med.): pastös.

4. dickflüssig.

5. dicht, undurchdringlich, voll.

6. alt, eng, gut, langjährig, vertraut; (emotional): unzertrennlich.

7. sehr.

[dick]
[dicker, dicke, dickes, dicken, dickem, dickerer, dickere, dickeres, dickeren, dickerem, dickster, dickste, dickstes, dicksten, dickstem]
dick  

dịck <Adj.> [mhd. dic[ke], ahd. dicki, älter auch = dicht; H. u.]:

1.von beträchtlichem, mehr als normalem Umfang; massig, nicht dünn: ein -er Baum; ein -es Kind; sie hat -e Beine; ein -es Buch; du bist d. geworden; das Kleid macht dich d.; (ugs.:) das Baby ist d. und rund; (ugs.:) er ist d. und fett; sich d. machen (ugs. scherzh.; bei Tisch, in einer Sitzreihe usw. viel Platz beanspruchen); (ugs.:) er fährt ein -es (großes, teures) Auto; das ist ein -er (schlimmer) Fehler; ein -es (hohes) Gehalt, Honorar; ein -er (großer) Auftrag; seine Verwandten sind -e (landsch.; reiche) Bauern; ein -es (großes) Lob für das Team; zwei -e (hoch gehäufte) Löffel Zucker;

*jmdn. d. machen (derb; schwängern); d. sein (derb; schwanger sein); sich [mit etw.] d. machen (sich [mit etw.] brüsten, angeben).


2.
a) <in Verbindung mit Maßangaben nachgestellt> eine bestimmte Dicke aufweisend: die Bretter sollen 5 cm d. sein; die Salbe ist zwei Millimeter d. aufzutragen;

b)einen beträchtlichen Querschnitt aufweisend; stark, nicht dünn: eine -e Eisdecke, Staubschicht; ein -er Teppich; der Stoff ist zu d.; die Salbe d. auftragen;

*mit jmdm. durch d. und dünn gehen (jmdm. in allen Lebenslagen beistehen; eigtl. zu älter dick = dicht u. eigtl. = mit jmdm. durch dicht u. dünn bewachsenes Terrain gehen; in Buschwerk u. Wald lauerten früher die Strauchdiebe); d. auftragen (ugs. abwertend; übertreiben; urspr. bezogen auf das zu dicke Auftragen der Farbe beim Malen bzw. das zu starke Auftragen von Schminke); es nicht so d. haben (ugs.; nicht über viel Geld verfügen).



3.(ugs.) krankhaft angeschwollen: ein -er Knöchel; eine -e Backe; ihre Mandeln sind d. [geschwollen].


4.dickflüssig steif: eine viel zu -e Soße; -e (gestockte, saure) Milch; den Saft d. einkochen.


5.(ugs.) dicht, undurchdringlich: -e Rauchschwaden; ihr Haar ist sehr d.; in den -sten Verkehr geraten.


6.(ugs.) vertraut, eng: eine -e Freundschaft; sie waren -e Freunde.


7.<intensivierend bei Adj. u. Verben> (ugs.) sehr: d. satt sein; jmdm. etw. d. ankreiden.


8.

*jmdn., etw. d. haben/kriegen (ugs.; jmds., einer Sache überdrüssig sein).
dick  

Adj. [mhd. dic[ke], ahd. dicki, älter auch = dicht; H.u.]: 1. von beträchtlichem, mehr als normalem Umfang; massig, nicht dünn: ein -er Baum; ein -es Kind; ein -es Buch; sie hat -e Beine; du bist d. geworden; das Kleid macht dich d.; (ugs.:) das Baby ist d. und rund; (ugs.:) er ist d. und fett; sich d. machen (ugs. scherzh.; bei Tisch, in einer Sitzreihe usw. viel Platz beanspruchen); Ü (ugs.:) er fährt ein -es (großes, teures) Auto; das ist ein -er (schlimmer) Fehler; ein -es (hohes) Gehalt, Honorar; ein -er (großer) Auftrag; seine Verwandten sind -e (landsch.; reiche) Bauern; ein -es (großes) Lob für das Team; zwei -e (hoch gehäufte) Löffel Zucker; *jmdn. d. machen (derb; schwängern); d. sein (derb; schwanger sein); sich [mit etw.] d. machen (sich [mit etw.] brüsten, angeben). 2. a) [in Verbindung mit Maßangaben nachgestellt] eine bestimmte Dicke aufweisend: die Bretter sollen 5cm d. sein; die Salbe ist zwei Millimeter d. aufzutragen; b) einen beträchtlichen Querschnitt aufweisend; stark, nicht dünn: eine -e Eisdecke, Staubschicht; ein -er Teppich; der Stoff ist zu d.; die Salbe d. auftragen; *mit jmdm. durch d. und dünn gehen (jmdm. in allen Lebenslagen beistehen; eigtl. zu älter dick = dicht u. eigtl.= mit jmdm. durch dicht u. dünn bewachsenes Terrain gehen; in Buschwerk u. Wald lauerten früher die Strauchdiebe); d. auftragen (ugs. abwertend; übertreiben; urspr. bezogen auf das zu dicke Auftragen der Farbe beim Malen bzw. das zu starke Auftragen von Schminke); es nicht so d. haben (ugs.; nicht über viel Geld verfügen). 3. (ugs.) krankhaft angeschwollen: ein -er Knöchel; eine -e Backe; ihre Mandeln sind d. [geschwollen]. 4. dickflüssig steif: eine viel zu -e Soße; -e (gestockte, saure) Milch; den Saft d. einkochen. 5. (ugs.) dicht, undurchdringlich: -e Rauchschwaden; ihr Haar ist sehr d.; in den -sten Verkehr geraten. 6. (ugs.) vertraut, eng: eine -e Freundschaft; sie waren -e Freunde. 7. [intensivierend bei Adj. u. Verben] (ugs.) sehr: d. satt sein; jmdm. etw. d. ankreiden. 8. *jmdn., etw. d. haben/kriegen (ugs.; jmds., einer Sache überdrüssig sein).
dick  

adj.
<Adj.>
1 eine große Masse aufweisend, stark, umfangreich (Buch, Person); unförmig, fett (vom Leibesumfang); geschwollen; <Jägerspr.> trächtig (Hündin, a. Rotwild); dicht (Wald); fest, derb (Tuch); <fig.> eng, innig, vertraut (Freundschaft); dickflüssig (Brei); geronnen (Milch); <fig.; umg.> lastend, unheilvoll
2 ~e Backe <Med.> akute schmerzhafte, entzündl. Anschwellung der Wange im Kieferbereich infolge entzündlich-eitriger Zahnerkrankung; ein ~er Bauch studiert nicht gern <sprichwörtl.> zu viel essen macht (körperlich u.) geistig träge; die ~e Berta <umg.> dt. 42-cm-Mörser, im 1. Weltkrieg das schwerste Steilfeuergeschütz im Landkampf; ~e Beziehungen haben <fig.; umg.> aussichtsreiche Beziehungen zu einflussreichen Personen; das war ein ~er Brocken! <fig.; umg.> eine unangenehme, schwierige Angelegenheit; ~er Bruder <schweiz.; umg.> reicher Mann; ich habe einen ~en Finger durch eine Entzündung geschwollenen Finger; sie sind ~e Freunde; ~e Gelder zur Verfügung haben <fig.; umg.> viel Geld; er hat ein ~es Geschäft gemacht <fig.; umg.> ein Gewinn bringendes G.; im ~sten Gestrüpp; sie konnte ein ~es Lob ernten <fig.; umg.> sie wurde sehr gelobt; ich muss noch eine ~e Rechnung bezahlen <fig.; umg.> das Kind hat einen ~en Schädel <umg.> es ist eigensinnig; er redet ~e Töne <umg.> er prahlt sehr;
3 das werde ich ihm ~ ankreiden, anstreichen <fig.; umg.> das vergesse ich ihm nicht so schnell, das trage ich ihm nach; ~ auftragen <fig.; umg.> übertreiben; die Hündin ist, geht, wird ~ <Jägerspr.> ist trächtig; eine Sache ~ haben <fig.; umg.> ihrer überdrüssig sein; sein: das Brett war drei cm ~
4 er hat es ~ hinter den Ohren <fig.; umg.> er ist gewitzt, gerissen; die beiden gehen durch ~ und dünn miteinander <fig.; umg.> sie stehen sich bei allen Gefahren zur Seite; sich ~ und rund essen <umg.> [<ahd. dicki, dichi, engl. thick <germ. *þeku-,*þekwia- <idg. *tegu-]
[dick]
[dicker, dicke, dickes, dicken, dickem, dickerer, dickere, dickeres, dickeren, dickerem, dickster, dickste, dickstes, dicksten, dickstem]