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dienen  

die|nen <sw. V.; hat> [mhd. dienen, ahd. dionōn, urspr. = Knecht sein, zu einem germ. Subst. mit der Bed. »Knecht« (vgl. got. þius), eigtl. = Läufer]:

1.a)in abhängiger Stellung [gegen Lohn, Gehalt] bestimmte Pflichten erfüllen, bestimmte Arbeiten verrichten, bei jmdm. Dienst tun, in jmds. Dienst stehen: dem König, dem Staat loyal d.; sie hatte in Herrschaftshäusern [als Dienstmädchen] gedient (gearbeitet);

R niemand kann zwei Herren d. (nach Matth. 6, 24);


b)Militärdienst tun: er hatte acht Jahre [bei der Bundeswehr, im Heer] gedient (war acht Jahre Soldat); als Artillerist, bei den Pionieren d.; hast du schon gedient?; er brauchte nicht zu d.



2.a)(geh.) sich einer Sache od. Person freiwillig unterordnen u. für sie wirken; für jmdn., für etwas eintreten: sie dient der Partei, dem Unternehmen seit vielen Jahren; er dient mit seiner Arbeit einer großen Sache;

b)nützlich, vorteilhaft; für etw. bestimmt sein: etw. dient der Sicherheit; die Sammlung dient einem guten Zweck.



3.jmdm. behilflich sein, helfen: mit dieser Auskunft ist mir wenig gedient; womit kann ich d.?; mit Canasta konnte ich nicht d. (ich konnte es nicht spielen); es tut mir Leid, dass ich Ihnen in dieser Angelegenheit nicht d. kann; mit 50 Euro wäre mir schon gedient.


4.gebraucht, benutzt, verwendet werden; einen bestimmten Zweck haben od. erfüllen: das alte Schloss dient jetzt als Museum; etw. dient als Ersatz, Notlösung, Vorwand; das möge dir zur Warnung d.; er hat den Kameraden immer als Prügelknabe gedient; etw. dient [jmdm.] als/zur Nahrung, Unterkunft.
dienen  

die|nen
dienen  


1. a) angestellt sein, arbeiten, Dienst machen/tun, tätig sein; (veraltend): in Dienst[en] sein/stehen.

b) den Militärdienst/Wehrdienst [ab]leisten.

2. a) beistehen, eintreten, sich hingeben, unterstützen, sich widmen, zur Verfügung stehen; (geh.): Beistand leisten/gewähren.

b) dienlich/förderlich sein, helfen, nützen, nützlich/vorteilhaft sein, sich positiv auswirken, von Vorteil sein, zugutekommen, zustattenkommen; (geh.): hilfreich sein.

3. assistieren, behilflich sein, helfen, Hilfe leisten, mithelfen, unter die Arme greifen, unterstützen, zuarbeiten, zu Hilfe kommen, zur Hand gehen, zur Seite springen/stehen; (bildungsspr.): sekundieren.

4. benutzt werden, dafür gedacht sein, dazu da sein, den Zweck erfüllen/haben, die Funktion haben, gebraucht/verwendet werden.

[dienen]
[diene, dienst, dient, diente, dientest, dienten, dientet, dienest, dienet, dien, gedient, dienend]
dienen  

die|nen <sw. V.; hat> [mhd. dienen, ahd. dionōn, urspr. = Knecht sein, zu einem germ. Subst. mit der Bed. »Knecht« (vgl. got. þius), eigtl. = Läufer]:

1.
a)in abhängiger Stellung [gegen Lohn, Gehalt] bestimmte Pflichten erfüllen, bestimmte Arbeiten verrichten, bei jmdm. Dienst tun, in jmds. Dienst stehen: dem König, dem Staat loyal d.; sie hatte in Herrschaftshäusern [als Dienstmädchen] gedient (gearbeitet);

Rniemand kann zwei Herren d. (nach Matth. 6, 24);


b)Militärdienst tun: er hatte acht Jahre [bei der Bundeswehr, im Heer] gedient (war acht Jahre Soldat); als Artillerist, bei den Pionieren d.; hast du schon gedient?; er brauchte nicht zu d.



2.
a)(geh.) sich einer Sache od. Person freiwillig unterordnen u. für sie wirken; für jmdn., für etwas eintreten: sie dient der Partei, dem Unternehmen seit vielen Jahren; er dient mit seiner Arbeit einer großen Sache;

b)nützlich, vorteilhaft; für etw. bestimmt sein: etw. dient der Sicherheit; die Sammlung dient einem guten Zweck.



3.jmdm. behilflich sein, helfen: mit dieser Auskunft ist mir wenig gedient; womit kann ich d.?; mit Canasta konnte ich nicht d. (ich konnte es nicht spielen); es tut mir Leid, dass ich Ihnen in dieser Angelegenheit nicht d. kann; mit 50 Euro wäre mir schon gedient.


4.gebraucht, benutzt, verwendet werden; einen bestimmten Zweck haben od. erfüllen: das alte Schloss dient jetzt als Museum; etw. dient als Ersatz, Notlösung, Vorwand; das möge dir zur Warnung d.; er hat den Kameraden immer als Prügelknabe gedient; etw. dient [jmdm.] als/zur Nahrung, Unterkunft.
dienen  

v.
<V.i.; hat>
1 für jmdn. wirken, ihm helfen, für ihn da sein; abhängig, untergeben sein; in Dienst stehen, angestellt sein (bei); <Mil.> Soldat sein, Dienst tun
2 ;er hat ihm sein Leben lang treu gedient; der Allgemeinheit, der Bequemlichkeit, dem Fortschritt, der Gerechtigkeit, dem Wohl der Menschheit ~; Gott ~; falschen Götzen ~; niemand kann zwei Herren ~ <sprichwörtl.> als Beamter dient er dem Staat
3 als etwas ~ für jmdn., für etwas verfügbar, da sein, benutzt werden; die Burgruine dient heute als beliebtes Ausflugsziel; als, zur Ausschmückung, Zierde ~; er dient ihm als Blitzableiter für seinen Zorn <umg.> als Ersatz, als Hilfe ~ für; deine Erfahrungen werden mir als Richtschnur ~; ein Holzklötzchen dient dem Kind als Schiff; er kann dir als Vorbild ~; lass dir das als, zur Warnung ~!; es dient ihm als, zum Zeitvertreib; bei der Luftwaffe, Marine ~ <Mil.> kann ich Ihnen mit etwas ~? (Frage des Verkäufers) kann ich Ihnen etwas zeigen, vorlegen?; damit können wir (Ihnen) leider nicht ~ das haben wir leider nicht vorrätig, das führen wir nicht; zu ~! <veraltet; eigtl.> zu Diensten bereit; ja, bitte sehr; anderen zum Spott ~ von anderen verspottet werden;
4 womit kann ich (Ihnen) ~? (Frage des Verkäufers); wozu soll das ~?
5 ~der Bruder Laienbruder, Mönch, der die Hausarbeit im Kloster verrichtet; damit ist mir nicht, nur wenig gedient das nützt mir nichts; wenn Ihnen damit gedient ist [<ahd. dionon; zu *dio, *deo, got. þius „Knecht“; verwandt mit Demut]
['die·nen]
[diene, dienst, dient, dienen, diente, dientest, dienten, dientet, dienest, dienet, dien, gedient, dienend]