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Dissimilation  

Dis|si|mi|la|ti|on die; -, -en <lat.; »Entähnlichung«>:

1.Änderung eines von zwei gleichen od. ähnlichen Lauten in einem Wort od. Unterdrückung des einen von ihnen (z. B. Ausfall eines n in König, aus früherem kuning); Ggs. ↑ Assimilation (1 b).


2.Abbau u. Verbrauch von Körpersubstanz unter Energiegewinnung; Ggs. ↑ Assimilation (2 a).


3.(Soziol.) Wiedergewinnung einer eigenen Volks- od. Gruppeneigenart
Dissimilation  

Dis|si|mi|la|ti|on, die; -, -en [lat. dissimilatio, ↑ Dissimulation ]:

1.(Sprachw.) Änderung des einen von zwei gleichen od. ähnlichen Lauten in einem Wort od. Unterdrückung des einen (z. B. der Ausfall des n in König aus ahd. kuning).


2. (Physiol.) Abbau u. Verbrauch von Körpersubstanz bei gleichzeitiger Gewinnung von Energie.


3.(Soziol.) Wiedergewinnung einer eigenen Volks- od. Gruppeneigenart.
Dissimilation  

Dis|si|mi|la|ti|on, die; -, -en <lat.> (Sprachw. ,,Entähnlichung`` von Lauten, z._B. Wechsel von t zu k in,,Kartoffel`` [aus,,Tartüffel``]; Biol. Abbau u. Verbrauch von Nährstoffen unter Energiegewinnung)
Dissimilation  

Dis|si|mi|la|ti|on, die; -, -en [lat. dissimilatio, ↑ Dissimulation]:

1.(Sprachw.) Änderung des einen von zwei gleichen od. ähnlichen Lauten in einem Wort od. Unterdrückung des einen (z. B. der Ausfall des n in König aus ahd. kuning).


2. (Physiol.) Abbau u. Verbrauch von Körpersubstanz bei gleichzeitiger Gewinnung von Energie.


3.(Soziol.) Wiedergewinnung einer eigenen Volks- od. Gruppeneigenart.
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n.
<f. 20; eigtl.> Entähnlichung; Veränderung; das Unähnlichwerden zweier benachbarter ähnl. Konsonanten, ;z.B. nhd. fünf < mhd. fimf; das Ausstoßen eines von zwei gleichen od. ähnl. Konsonanten, z.B. nhd. Welt < mhd. werlt; <Physiol.> Stoffwechselvorgänge, bei denen unter Freisetzung von Energie höhere organ. Verbindungen in niedere zerlegt werden; Ggs Assimilation [zu lat. dissimilis „unähnlich“]
[Dis·si·mi·la·ti'on]
[Dissimilationen]