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Dissoziation  

Dis|so|zi|a|ti|on die; -, -en <lat.; »Trennung«>:

1.(Psychol.) krankhafte Entwicklung, in deren Verlauf zusammengehörende Denk-, Handlungs- od. Verhaltensabläufe in Einzelheiten zerfallen, wobei deren Auftreten weitgehend der Kontrolle des Einzelnen entzogen bleibt (z. B. Gedächtnisstörungen, ↑ Halluzinationen).


2.(Med.) Störung des geordneten Zusammenspiels von Muskeln, Organteilen od. Empfindungen.


3.(Chem.) Zerfall von ↑ Molekülen in einfachere Bestandteile
Dissoziation  

Dis|so|zi|a|ti|on, die; -, -en [lat. dissociatio = Trennung, zu: dissociare, ↑ dissoziieren ]:

1.(Psych.) krankhafte Entwicklung, in deren Verlauf zusammengehörige Denk-, Handlungs- od. Verhaltensabläufe in weitgehend unkontrollierte Teile u. Einzelerscheinungen zerfallen.


2.(Med.) Störung des geordneten Zusammenspiels von Muskeln, Organteilen od. Empfindungen.


3.(Chemie) Zerfall von Molekülen in einfachere Bestandteile.
Dissoziation  

Dis|so|zi|a|ti|on, die; -, -en <lat.> (fachspr. für Zerfall, Trennung; Auflösung)
Dissoziation  

Dis|so|zi|a|ti|on, die; -, -en [lat. dissociatio = Trennung, zu: dissociare, ↑ dissoziieren]:

1.(Psych.) krankhafte Entwicklung, in deren Verlauf zusammengehörige Denk-, Handlungs- od. Verhaltensabläufe in weitgehend unkontrollierte Teile u. Einzelerscheinungen zerfallen.


2.(Med.) Störung des geordneten Zusammenspiels von Muskeln, Organteilen od. Empfindungen.


3.(Chemie) Zerfall von Molekülen in einfachere Bestandteile.
Dissoziation  

n.
Dis·so·zi·a·ti'on <f. 20> Zerfall, Trennung, Aufhebung einer Assoziation, Auflösung eines Bewusstseinszusammenhanges; Ggs Assoziation; Spaltung von Molekülen unter Einfluss eines Lösungsmittels od. durch Zuführen von Energie; Spaltung von Molekülen bei hohen Temperaturen [<frz. dissociation „Zerfall, Zersetzung, Trennung“; zu lat. dis- „auseinander“ + socius „Gefährte“]
[Dis·so·zia·ti'on,]
[Dissoziationen]