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Dolchstoßlegende  

Dọlch|stoß|le|gen|de, die:

1.[lügenhafte] Behauptung, nach der ein hinterhältiger, heimtückischer Anschlag o. Ä. [aus den eigenen Reihen] für eine Niederlage od. für ein Misslingen verantwortlich sein soll.


2.(hist.) Behauptung, Deutschland habe den Ersten Weltkrieg nicht militärisch-wirtschaftlich, sondern durch Defätismus u. Verrat in der Heimat verloren.
Dolchstoßlegende  

Dọlch|stoß|le|gen|de, die; -
Dolchstoßlegende  

Dọlch|stoß|le|gen|de, die:

1.[lügenhafte] Behauptung, nach der ein hinterhältiger, heimtückischer Anschlag o. Ä. [aus den eigenen Reihen] für eine Niederlage od. für ein Misslingen verantwortlich sein soll.


2.(hist.) Behauptung, Deutschland habe den Ersten Weltkrieg nicht militärisch-wirtschaftlich, sondern durch Defätismus u. Verrat in der Heimat verloren.
Dolchstoßlegende  

n.
<f. 19; unz.> nach 1918 verbreitete Ansicht, der 1. Weltkrieg sei nicht durch die Niederlage des Heeres od. die wirtschaftl. Unterlegenheit Deutschlands, sondern durch Verrat der Heimat (Dolchstoß von hinten) verloren worden
['Dolch·stoß·le·gen·de]
[Dolchstoßlegenden]